Disney+: Betreiber will keine Verantwortung für Account-Klau tragen

Der Medienkonzern Disney hat sich in der Vorbereitung seines eigenen Streaming-Dienstes wohl mit allen möglichen Dingen befasst, nur nicht damit, wie man professionell mit Sicherheits-Problemen umgeht. Das zeigen die Reaktionen auf gekaperte ... mehr... Disney, Geld, Dagobert Duck Bildquelle: Disney Disney, Geld, Dagobert Duck Disney, Geld, Dagobert Duck Disney

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Ein echtes Armutszeugnis. Frisch auf dem Markt und schon so ein schlechter Ruf, was Sicherheit angeht. Die Kunden die damit konfontriert werden, tun sicherlich kein zweites Mal ein Account bei denen kaufen.
 
@Homie75: Ach was. Das interessiert doch die wenigsten. Die meissten werden das Passwort ändern oder einen neuen Account machen. Würde mich schwer wundern, wenn das Disney schädigen würde
 
@glurak15: Das Problem könnte nur sein, dass evtl. die Zahlungsdaten da noch am Account hängen und somit auch nicht mehr entfernt werden können. Wenn Disney sich da quer stellt und den Account dann auch nicht entsprechend sperrt, wird das zum Problem beim Kunden.

Außer es gibt eine Möglichkeit die automatische Verlängerung zu deaktivieren, bzw. die Zahlungsdaten wieder zu löschen/gar nicht erst abzuspeichern.
 
@bigspid: Einfach abbuchung sperren.
Dann kommen sie schnell zu dir.
 
@pcfan: Klar, das sollte auch der erste Weg sein, aber das ist auch umständlich und kann dauern.
 
@Homie75: "Da viele User ihre Kombinationen von E-Mail-Adressen und Passwörtern auch bei anderen Diensten im Netz verwenden, könnte der Ursprung natürlich anderswo liegen." Wenn dem so ist kann Disney ja nichts dafür. Dann ist es am ende doch wieder der Dumme Benutzer vor dem Gerät.
 
@DasRenTier: Warum passiert dann sowas bei anderen Anbietern nicht? womöglich, weil die Anbieter sowas besser abfangen. Als großes globales großes Unternehmen würde ich wohl auf solche Listen zurückgreifen und solche Kombinationen erst gar nicht zulassen.
 
@FatEric: Wenn du recht hast, und nur Disney dieses Verfahren nicht nutzt, dann hätte ja jeder Anwender bei jedem Anbieter ein anderes Passwort. Nur bei Disney könnte man dann eines der Passwörter doppelt nutzen. Höre das zum ersten Mal, dass bei der Passwortvergabe geprüft wird, ob man irgendwo im Internet bereits selbiges Passwort schon verwendet hat.
 
@ijones: Das fehlt uns noch.
Eine Datenbank sämtlicher Passwörter sämtlicher User von sämtlichen Seiten wo sie angemeldet sind :D
 
@FatEric: Genau. Disney + hat gekaperte User-Accounts praktisch erst erfunden. Gekaperte User-Accounts für Netflix und Prime sind scheinbar ein Mythos und die Erde ist nicht rund.... :)
 
@DasRenTier: Nein, weil genau das Problem bekannt ist. Man bietet ja kein 2FA an oder eine andere Lösung.
 
@DasRenTier: für die fehlende 2fa kann Disney aber sehr wohl was für. So kann man dem Entwickler der Plattform bzw Disney schon grobe Fahrlässigkeit vorwerfen. Das 2fa System ist nichts neues, erprobt und weitestgehend sicher.
Wenn ich meinen Dienst direkt mit vernünftiger technischer Basis aufbaue biete ich den aktuellen Stand der Sicherheit doch direkt mit an
 
Hier treffen mehrere Probleme aufeinander. Technisch da noch nachbessern zu müssen, den Kundenservice zu überdenken sind nur zwei. Aber ich sage es auch mal so: Um für eine gewisse Diversität im Angebot mir 5 verschiedene Streaming-Abos anschaffen zu müssen, beflügelt das die Piraterie und den Account-Diebstahl, zumindest aber den Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen (Account-Sharing) usw... Hier sehe ich die politisch falsche Marschrichtung. Ehr hätten sich mehrere Publisher zusammenschließen müssen und ein großes Portal auf den Markt bringen müssen, aus dem man Inhalte von Netflix, Disney+, Apple+, Hulu, HBO usw. laden kann. Das kann ja dann auch gerne im Monat 20-30 Euro kosten, was in Summe noch immer günstiger wäre, als 5 Accounts einzeln. Auch würde es das monatliche Kündigen - neu Anmelden verhindern, wenn man nur mal kurz reinschauen möchte für eine bestimmte Serie. Es hätte auch die Schwelle den Dienst zu nutzen gesenkt, für einen kurzen Nutzen nur, von vielleicht 1-2 Filmen oder einer Serie, die ich gucken möchte, überlege ich mir schon, ob ich mir das Abo diesen Monat holen will, oder nicht. Es hätte den Publishern durch eine gemeinsame Plattform auch einen (wahrscheinlich) konstanteren Geldstrom beschert. Aber jetzt führen Sie mit diesem Weg uns wieder in das Zeitalter der Piraterie und des Account-Missbrauchs.
 
Wenn die Quelle Disney selbst wäre, dann müssten es doch statt tausenden huntertausende oder millionen accounts sein, die betroffen sind ....
 
@DRMfan^^: Wieviele Millionen Kunden hat Disney+ dennn schon? Dachte die wären erst kürzlich gestartet...
 
@ijones: Mindestens 10: https://www.gamestar.de/artikel/disney-plus-10-millionen-abonnenten-launch,3351274.html
 
Es wäre natürlich total unzumutbar von einem der größten und reichsten Unternehmen der Welt
Sicherheitsstandards wie 2FA zu verlangen....
 
@LMG356: Ich sag nur Internet und Neuland dazu...
 
Naja sagen wir es doch mal so wie es ist Passwort oder 123456789 sind halt nicht so die Sichersten nur leider benutzen viele genau das.
Auch gerne genommen ist Account Sharing und dann ist der Account weg.
Für diese vom Nutzer selber verbockten Dinge würde ich auch keine Verantwortung Tragen wollen.
Ist es Nachweislich durch Lücken beim Anbieter Passiert sieht es dann anders aus und wenn man die Gerichte Bemühen muss.
Allerdings könnte der Anbieter hier Disney durchaus auch auf Maximal Sichere Passwörter bestehen indem nur welche aus dem eigenen Zufallsgenerator erlaubt sind.
Also solche qjdG_356-4+djsH4& aber die sind nicht Nutzer freundlich und merken kann sich das in der Regel auch keiner.
Oder zumindest mal solche Idioten Kombinationen in einer Blacklist ausgeschlossen werden.
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