Microsoft wehrt sich gegen Anforderung der Daten tausender Nutzer

Der Software-Konzern Microsoft bringt seine Rechtsabteilung in Stellung, um ein Auskunftsersuchen der US-Behörden abzuwehren. Denn einmal mehr handelt es sich um eine Anordnung mit Pflicht zum Stillschweigen gegenüber den Betroffenen. mehr... Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse

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Hoffentlich setzt der Chef der Rechtsabteilung seinen Kopf durch
 
@wertzuiop123: Seinen Stahlkopf?
 
Ja, das sind schon Methoden, die einer Diktatur würdig sind.
 
@DON666: So manche Diktatur ist besser als das was in einigen Ländern als "Demokratie" bezeichnet wird.

Zumindest weiß man dann woran man ist.

Vom Grundprinzip her ist Demokratie eine tolle Sache, nur habe ich das Gefühl, dass sich kaum mehr jemand an die Spielregeln hält.
 
@pcfan: Demokratie ist die Diktatur der Idioten... leider gibts von denen meist mehr als vernünftige Menschen und in einer Demokratie entscheidet ja leider die Mehrheit. Diktatur ist eigentlich was gutes sofern dort jemand vernünftiges mit etwas Grips an der Macht ist... aber leider zählen 99% der Diktatoren nicht dazu!
 
@SimpleAndEasy: Ein Diktator zeichnet sich aber nun mal dadurch aus, dass er tut, was für ihn oder seine Sippe am besten ist und dadurch das restliche Volk darunter leiden muss.
 
@adigo75: Nicht per Definition nein.
Das ist nur leider die menschliche Natur.

Ein Diktator ist per Definition ein Alleinherrscher.

Rein theoretisch wenn es einen wirklich GUTEN Menschen gäbe, der ein Land alleine beherrscht wäre das die Ideale Form. Ähnlich wie ein wirklich guter König.

Leider verhindert die Menschliche Natur das.
 
"denn auch der Kontakt zu einem Anwalt hätte gegen die Schweigeverpflichtung verstoßen" - Bitte was? es ist ok, wenn 100.000 Mitarbeiter einer Firma davon Erfahren, solange es der externe Anwalt nicht erfährt, oder wie ist das zu verstehen?
 
@DRMfan^^: Das ist natürlich übertrieben dargestellt, denn sicherlich wären das bei Microsoft auch nur die paar Leute, die direkt mit diesen Dingen zu tun haben. Nichtsdestotrotz ist es natürlich ein Skandal, noch nicht mal einen Anwalt konsultieren zu dürfen. Diesen Maulkorb meinte ich auch oben in [o2].
 
@DRMfan^^: maximal die Rechtsabteilung und der Admin, der die Daten zusammenstellt, dürfen davon erfahren - die normalen Angestellten, erst Recht der Beschuldigte, natürlich nicht.
 
Protipp: Man kann keine Daten herausgeben, die man nicht hat. Die Behörden könnten zum Debian Projekt kommen, wie sie wollen, davon würden sie nichts über Debian-User erfahren, weil keine Daten erhoben werden. Genauso könnten sie zu PRQ kommen und PRQ über deren Hosting-Kunden befragen, aber die könnten noch nicht einmal die Namen weitergeben, weil sie schlicht keine Aufzeichnungen über Kundendaten führen. Das ist echter Datenschutz: Schutz vor Behörden, Schutz vor dem Anbieter selbst, Schutz vor Datenleaks (was man nicht hat, kann auch nicht von einem Hacker erbeutet werden).
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