Amazon zwingt Hersteller zur Verwendung kleinerer Verpackungen

Der Online-Versender Amazon zwingt diverse Markenanbieter, bis Anfang August die Verpackungen ihrer Produkte "effizienter" zu gestalten. Viele Hersteller sollen deshalb bereits teure Veränderungen an ihren Verpackungen und ihrer internen ... mehr... Amazon, Paket, Beschädigung Bildquelle: Pluspedia Amazon, Paket, Beschädigung Amazon, Paket, Beschädigung Pluspedia

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Kann ich einerseits gut verstehen, aber wenn ich so manches Paket ansehe das von Amazon kommt, dann kann ich bei dieser News nur laut lachen.

Als ich das letzte Mal ein paar Schuhe bestellt hatte, wurde der Schuhkarton im Amazon-typischen Überkarton geliefert. Leider war der aber so groß, dass der Schuhkarton fast 3 Mal hinein gepasst hätte. Am Ende durfte ich 2-3 Meter dieser Kunststoff-Luftpolster entsorgen, weil ich dafür keine Verwendung habe. Wenn es wenigstens Altpapier/Karton gewesen wäre ...
 
@flash82: bei mir wurde der schuhkarton in einer Versand-Tasche verschickt.
 
@flash82: was noch viel viel schlimmer ist, dass die meisten Kartons von Amazon in der größe veränder bar sind <- also man die durch zusammendrücken kleiner werden können...

Dennoch (und schuld ist vermutlich, dass es mit der Post ein abkommen gibt, egal wie groß die Pakete sind) werden sehr oft viel zu große Pakete versendet <- ja ich hab auch schon extrem schlecht oder garnicht verpackte Sachen bekommen (z.B. Monitore wo auf dem Herstellerkarton der Paketaufkleber geklebt wird).

Schlimmer als zu groß verpackt ist wenn Bestellungen in 3 oder 4 Bestellungen zerlegt werden und einzeln versendet werden <- zuerst dachte ich: "naja, kommt auf einem anderen Lager" aber dann hab ich bemerkt, dass sie alle über die selbe Route bei mir angekommen sind uns man hier wohl ohne besonderen Grund die Bestellung zerlegt...
 
@bear7: "Monitore wo auf dem Herstellerkarton der Paketaufkleber geklebt wird"
Ist ja auch eigentlich ausreichend, da ist auch so noch genug Styropor um den Monitor herum, um ihn auf ne halbe Weltreise zu schicken. Der Karton wandert eh sehr bald in den Müll, der muss also nicht unbedingt im neuwertigen Zustand ankommen.
 
@Link: Ist aber ein Problem mit diversen Logistikern die eine neutrale Verpackung erwarten und ansonsten keinen Versicherungsschutz bieten.
 
@0711: Ist letztlich nicht das Problem des Endverbrauchers.
Zuständig für den Versand sind Verkäufer und Versandtdienstleister. Wenn etwas kaputt bei dir ankommt oder aufgemacht wurde, weil man am Umkarton sehen kann, was drin sein könnte, müssen sich Verkäufer und Versandtdienstleister einigen - du solltest in diesem Fall das Paket halt nur nicht annehmen und generell bei Schäden erstmal prüfen (im Beisein des Boten, dieses Recht steht dir zu, verweigert es der Bote, dann Annahme verweigern).
Dann ist die Sache mit der Versicherung für den Endverbraucher auch egal - außer du bist Verkäufer...
 
@MaikEF_: Es geht hier weniger um Beschädigung als um Diebstahl. Sieht man was das Paket ist verschwindet es eben eher als ein "neutrales" Paket und damit der Dienstleister wirtschaftlich arbeitet und eine Versicherung so einen Diebstahl überhaupt abdeckt ist die neutrale Umverpackung eben oft Voraussetzung. Das ist aus sicht einer Versicherung nachvollziehbar und enstprechend ist so eine Forderung des Versanddienstleisters nachvollziehbar

Für den Verbraucher hat eine andere Handhabung nur mehr Nachteile
- keine Versandversicherung
- höhere Kosten durch fehlende Versicherung, der Verkäufer wird schon entsprechend kalkulieren (irgendwo wird kompensiert und das zahlt mit Sicherheit immer der Kunde)
 
@0711: Ich meine bekam bei Amazon kürzlich auch den Hinweis, dass der Versand in der sichtbaren Originalverpackung erfolgen würde und ob ich daher noch einen Karton (aufpreispflichtig) drumrum haben wolle.
 
@0711: Kann man bei Amazon auswählen. Man muss sich die Seite halt richtig anschauen. Es wird immer drauf hingewiesen und gefragt ob eine neutrale Verpackung gewählt werden soll ;-)
 
@Stylos: tja nur das das von sich aus schon passieren sollte und schon gar nicht nur gegen Aufpreis ... Rechte des Kunden und so!
 
@Stylos: Ist mir tatsächlich neu, ich kenn frustfreie Verpackung bei einigen Produkten aber dass von Amazon und durch Amazon versendete ware direkt in der originalverpackung versendet wird? Wo ist die frage/Auswahl zu finden?
 
@0711: Warenkorb und Produktseite

Die einzelnen Lieferungen kann man auch abstellen -> Alle Artikel gesammelt versenden (auch im Warenkorb)
 
@0711: ich glaube es war beim Check out, wo man die Versandart wählt. Dort wird fett darauf hingewiesen, dass das Paket den Inhalt der Sendung preisgibt. Auch ein Hinweis dies zu umgehen ist zu finden. Ist aber auch egal. Denn die Amazon Pakete werden trotzdem versichert sein ;(
 
@serra.avatar: wieder nur halbgarer schmusen der erzählt wird. Habe es gerade getestet. Natürlich ist die Option kostenlos wählbar.
 
@GeneralMotors: Habs mal grad probiert, das funktioniert wohl nur bei ausgewählten Produkten.
Bei einem Staubsauger ist das die Standardauswahl
Bei einer el. Zahnbürste, Laptop, Tablet u.ä. gibt's den Punkt nicht
Natürlich alle Verkauft und Versendet durch Amazon

Gefühlt hab ich noch nie ein Paket von Amazon in der "Herstellerverpackung" bekommen sondern immer mit Umverpackung.
 
@MaikEF_: Ist mir mit einem Notebook passiert. Wurde nur der Karton geliefert, ohne Inhalt. Blöd für mich war, dass ich das Paket Abends ohne Zeugen aus einer Packstation geholt habe und es über 6 Monate gedauert hat, bis ich einen Ersatz bekommen habe (mit diversen Mails/Telefonate). Wollte mir halt erstmal niemand glauben...Obwohl die DHL Routeninformation schon gezeigt hat, dass sich jemand im Verteilerzentrum daran zu schaffen gemacht hat.
 
@Stylos: hängt davon ab ob du prime Kunde bist oder nciht!
 
@bear7: Bestellungen werden meist aus mehreren Gründen zerlegt.
"Verkauf und Versand durch Amazon" wird getrennt von "Verkauf durch Händler X und Versand durch Amazon" bearbeitet. Zudem werden Sachen in mehrere Lieferungen unterteilt, wenn sie nicht alle gleichzeitig verschickt werden können.
Zudem kommt das mit den zu großen Kartons auch öfter mal aufgrund von nicht Standard Maßen bei den Produkten. Der nächst kleinere Karton hat vielleicht in 2 von 3 Dimensionen bessere Maße, aber die 3. passt halt nicht.
 
@flash82: bestell mal Scheibenwischer. Ich hab die in einem 20x20x150cm Karton bekommen. Bzw ich hab auch mal ein insektengitter bestellt, dessen Packung war etwa 20x20x160. Das hab ich in einem 50x50x200er Karton bekommen. Als ich das von der Post abholen musste, hatte ich ein Problem mit meinem Auto.
 
@LoD14: Italienischer Klappwäschetrockner im 20x80x200er Karton, hätten locker vier reingepasst. Lieferung von Madrid aus.
 
@LoD14: Da musste ich laut lachen. Genau das ist mir nämlich auch passiert. Habe scheibenwischer bestellt und die waren nicht gleich lieferbar. Eine Woche später kommt ein riesen Paket 0_o. Ich war erst total verwirrt, ich habe doch gar nichts so großes bestellt. Das wenige Gewicht hat mich auch nicht drauf gebracht. Ja, es waren die Scheibenwischer drinnen... Au man.
 
@flash82: Ich glaube aber, dass hier News auch gerne mal vermischt werden. Es gibt länderspezifische Unterschiede. Ich glaube nämlich, dass diese Regelung die USA betreffen. Bei uns in Deutschland ist es nämlich wirklich so, dass hier unfassbar große Pakete genommen werden für kleine Waren. Ich kann mir das nur so erklären, dass Amazon in Deutschland nach Gewicht bezahlt. Anders ist es sonst nicht zu erklären. Ein Unternehmen wie Amazon, das derart auf Effizienz getrimmt ist, würde die Pakete in Deutschland auch anders verschicken, wenn das wirtschaftliche Vorteile bringen würde.
 
@FatEric: Ich glaube die News handelt mehr von der Verpackung der Produkte selbst, als von der Versandverpackung durch Amazon.
 
@Zwerchnase: Das ist schon klar, ging mir darum, dass dadurch die Versandkartons kleiner werden könnten, aber du hast vermutlich dennoch recht. Lagerkosten werden damit auch reduziert.
 
@FatEric: Amazon bezahlt weder nach Volumen, noch nach Gewicht bei DHL, sondern pauschal pro Stück.
Und zwar eine lächerlich kleine Summe im Vergleich zu anderen Händlern.
Selbst für das ziemlich große Versandvolumen ist das echt wenig.
 
@pcfan: Was aber meine Theorie im Kern aber bestätigt. Es ist egal, wie groß das Paket ist.
 
@FatEric: korrekt.
So wars auch gemeint.
 
@flash82: War auch mein erster Gedanke: "Gerade DIE müssen die klappe aufreißen. Die verwenden teilweise Versandkartons mit jenseitigem Übervolumen"
 
@flash82: Hatte letztens auch auf Amazon (Drittanbieter) zwei Lautsprecherständer gekauft. Die eigentliche Verpackung war nur etwa 80x25x10 (HxBxT) groß. Die Umverpackung war allerdings so groß, dass ich jeweils 3 Küchenarbeitsplatten á 2m Länge übereinander dort hätte unterbringen können. Die zwei Ständer wurden nicht zusammen in einer Umverpackung geliefert, sondern jeweils in ihrer eigenen... xD
 
Eigentlich super Aktion von Amazon.

Jetzt aber auch sich selbst an den Haaren nehmen und keine übermäßig großen Überkartons mehr verwenden ... (ist nicht immer so, aber kommt immer wieder mal vor)
 
@mike4001: Ich bin absolut vorbildlich und verwende überhaupt keine Überkartons - außer denen von Amazon, um die Altpapiertonne damit zu füllen. Bin ja schließlich kein Versandhändler...
 
Sollte sich der Lebensmittelhandel, besonderes Fleisch und Käse (3 Scheiben ital. Mortadella in 1qm Plastik) ein Beispiel dran nehmen.
 
@Remotiv: Mich wundert es, dass die EU da noch nicht aktiv geworden ist. Lässt sich evtl. schwer in ein Gesetz gießen "nur dort wo es wirklich notwendig ist" im Lebensmittelbereich Verpackung zu verwenden.

Aktuell geht es dem Kunststoff sowieso an den Kragen.
 
Kleinere Verpackungen = mehr Pakete im Transporter = mehr Pakete für die Zusteller = längere Arbeitszeiten
 
@henric: Eher Umgekehrt, die Produktkartons landen i.d.R. in "Umkartons" um eine neutrale Verpackung zu haben. Deshalb bedeutet kleinere Produktkartons = weniger Pakete für die Zusteller weil mehr Pakete in enen Umkarton passen
 
@0711: NUR, wenn Kunden mehrere Sachen auf einmal bestellen, was nicht so oft vorkommt. Und auch dann NUR, wenn Amazon es wirklich zusammenfasst, was auch nicht immer passiert.
 
@pcfan: Wenn der Kunde nur eine Sache bestellt bleibt es immer bei einem Karton
Wenn der Kunde mehrere Sachen bestellt könnte mehr in einen Karton passen

Es gibt also kein Punkt bei dem es mehr Pakete werden wie von henric geschrieben
 
Die sollen einfach endlich selbstauflösende Pakete erfinden... sehr nervig jedes mal die Pakete in 1000 Teile zu zerteilen.
 
@Wasserkopf3000: Der Trick nennt sich "falten" ;)
 
@Stratus-fan: Aber dann braucht man was zum drauflegen, weil gefaltete Amazon-Kartons einen starken Drang haben, sich wieder zu entfalten, wenn man sie einfach nur in die Altpapiertüte stecken will.
 
@Runaway-Fan: AltpapierTÜTE ?!
 
@GeneralMotors: Ja, ich sammle das Altpapier in einem Müllsack, bevor es dann alle paar Wochen weggebracht wird.
 
@Runaway-Fan: Habt ihr keine Tonne?
 
@Runaway-Fan: weggebracht? In die Altpapiertonne in der Garage? lol
 
@GeneralMotors: @Paradise: Nein, hier gibt es keine Tonne. Zudem wohne ich in einem höheren Mietshaus und würde nicht wegen jedem Schnipsel nach unten zur Sammeltonne laufen. ;)
 
@Runaway-Fan: ich hoffe die Tüte wird mehrmals verwendet ;-)
 
@Stratus-fan: tja gefaltete Kartons nehmen aber in der Tonne immer noch mehr Platz weg als geschnetzelte ;p ... aber da gibt es auch nen Trick: Reißwolf
 
@serra.avatar: Also "geschnetzelte" Kartons nehmen deutlich mehr Platz ein als sauber gefaltete. Das weiß jeder, der schon mal einen Aktenvernichter benutzt hat^^
 
@Wasserkopf3000: Teppichbodenmesser und 3 mal durchschneiden - fertig.
 
Da sollte erstmal Amazon bei sich selbst mal aufräumen.. erlebe immer wieder, dass ein kleiner Gegenstand in der zehnfachen Kartongröße verschickt wird.
 
@ConiKost: Oder man beim öffnen des zu großen Kartons die vorgepressten Linien in der Pappe sieht, an denen der Karton hätte kleiner geknickt werden können - die aber völlig unberücksichtigt blieben bzw 'lieber' mehr Polstermaterial als nötig reingekneult wurde..
 
@ConiKost: das hat weniger was mit amazon zu tun als mit der qualität der HRs, als jemand der auch in der logik arbeitet kann ich nur sagen, mann kann dem MA s 10 mal erklären, das man TNT Aufträge so klein wie möglich packen soll, nächsten tag werden wieder 5 Kartons gemacht statt einer... der Markt ist leer was gutes Personal angeht und das merkt auch amazon :)
 
Umweltschutzgründe, das ich nicht lache, der war gut Bezos. xD Schade das ein einzelner, allen vorschreibt was sie zu tun und zu lassen haben, kann ich nicht für gut heißen. Aber so ist und endet es, wenn man sich von so Riesen abhängig macht.
 
@TuxIsGreat: Das ist aber nicht ungewöhnlich. Schau dir an, was Aldi für eine Marktmacht hat, gerade auch was Verpackungen angeht. Doe Produkte bei Aldi haben z.b. alle den Strichcode an 3 Seiten aufgedruckt, damit der beim ziehen über die Scanner sicherer erkannt wird. Das machen die Hersteller auch nicht freiwillig.
 
@thinal: Ich habe nicht das Gegenteil behauptet oder? Wenn wie im Artikel aber aufgezeigt, sich ein Kaufmann von einem Kunden abhängig macht und sich dann schlussendlich diktieren lassen muss zu welchen Bedingungen er liefern darf, ist das ein Fehler. Man sollte sich breit aufstellen, so dass man hier den Verlust eines Kunden wirtschaftlich abfedern kann.
 
@TuxIsGreat: Habe ich nicht anders behauptet, oder? Ich habe lediglich herausgestellt, dass solche Marktmacht nicht ungewöhnlich ist und man diese Auswirkungen auch woanders auf dem deutschen Markt sieht. Sie z.b. Edeka und die Auslistung der Nestle Produkte oder Kronenbrot und Aldi.

Manchmal ist das positiv für den Kunden, manchmal negativ. Eine effizientere Verpackung ist unbestritten umweltfreundlicher, weil weniger Raum, es passt mehr in Flugzeuge, LKW und Transporter und es fällt weniger Müll an. Amazon wird mehr daran interessiert sein, dass es günstiger wird, aber der Nebeneffekt ist nun mal da, egal was Bezos sagt.
 
@thinal: Man muss nicht mal irgendwelche Marktmacht haben, ab einer bestimmten Menge kann man über angepasste Verpackungen mit dem Lieferanten reden, die empfinden das auch i.d.R. nicht als irgendwelche Belästigung, sondern freuen sich, dass man offenbar gerne längerfristig sich an sie binden möchte, wenn man sich schon Gedanken über angepasste Verpackungen macht. Ich unterhalte mich mit unseren Lieferanten auch bei Bedarf darüber, wie verpackt etwas geliefert werden soll, damit meine Arbeit damit nicht unnötig behindert wird. Alles kein Problem, auch wenn wir eher zu den kleineren Kunden gehören.
 
@thinal: Mit sicher Erkennung hat das mit dem Barcode auf mehreren Seiten vermutlich nichts zu tun. Das wird von Aldi so vorgegeben, da das Personal an der Kasse dann weniger Zeit mit dem Drehen der Ware auf die richtige Seite "verschwendet". Alles der Effizienz wegen. Mag sich da vielleicht nur um eine Zeitersparnis im Bereich von Sekundenbruchteilen handeln, aber bei der Menge der verkauften Artikel summiert sich das. Ist wie gesagt nur eine Vermutung, aber es scheint schon recht logisch.
 
@Asathor: Das meinte ich mit sicherer Erkennung. Aldi hat einen Scanner untern und einen hochkant. Wenn der Barcode an drei Seiten ist, wird immer einer erkannt, egal, wie ich das Produkt drüber ziehe. Der Kassierer muss also nicht jedes Produkt in die richtige Richtung drehen. Das alles habe ich unter "sicher erkannt" zusammenfassen wollen.
 
Denke mal es geht nicht um die Versandverpackungen, sondern um die Verpackungen der Produkte selbst.
 
@Alphawin: Logisch. Die Hersteller der Produkte haben ja auch - im Gegensatz zu Amazon - nichts mit dem Versand zu tun.
 
Statt dass mir die EU verbietet nun Plastikstrohalme zu kaufen die mit 99,99%iger Wahrscheinlichkeit nicht im Meer sondern in der lokalen Müllverbrennungsanlage landen wäre es sinnvoller gewesen, die EU hätte das bewusste "größer verpacken" unter Strafe gestellt. Jede Verpackung müsste an den zu umschließenden Inhalt angepasst werden, gerne auch mit Sicherheitspuffer zum schützen des Inhalts, aber wenn ich mir so manche Pralinenverpackung anschaue, dann wird hier die viel zu große Verpackung als Reklamefläche genutzt. Das hat nichts mit Schutz der darin enthaltenen Waren zu tun sondern ist schlicht unnötige Müllmacherei.
 
@Frankenheimer: Ach, weißt du, der Mensch ist so flexibel, der kann sogar mehrere Dinge in Gang setzen, ohne dass eins dabei auf der Strecke bliebe. Wenn also deine Verpackungsstrafe umgesetzt wird, warum dann nicht praktischerweise auch parallel dazu die Plastikstrohhalme und ähnlichen Tinnef vom Markt nehmen? Damit hätte man direkt mehrere Probleme angepackt. ^^
 
@DON666: Weil der erste Fall, also der Strohalm-Kram ein Eingriff in die Privatsphäre eines Kunden darstellt und man ihm gewisse Produkte vorenthält die er vielleicht haben will und die auch im Rest der Welt weiterhin genutzt werden. Welchen Teil des Umweltschutzes man mitgehen will sollte da diesbezüglich Privatsache sein und es hätte den grünen ja gutgestanden mit gutem Beispiel voranzugehen.
 
@Frankenheimer: Naja, eher sinnbefreite Produkte kann man auch durchaus mal "per Beschluss von oben" vom Markt nehmen, ohne dass das wirklich einen Eingriff in die "Privatsphäre" der lieben Mitbürger darstellen würde. Dass jemand etwas "haben will", ist sicherlich nicht wirklich ein valides Argument (frag mich doch mal, was ich alles haben will...), außerdem existieren ja Alternativen.
 
@Frankenheimer: "gewisse Produkte vorenthält" - Kannst ja noch Strohhalme kaufen. Aus Holz, Stroh, Mais(stärke), Metall und Glas.
 
@Frankenheimer: Stell dir einfach vor der Strohalm wäre nie erfunden worden und schon ist dein Problem gelöst.
 
@Frankenheimer: Einen Eingriff in die Privatsphäre kann ich da beim besten Willen nicht erkennen.
 
@Link: Laut ihm gibts da viele.
Glühbirne abgeschafft, er darf keine 9mm mit sich rumtragen, Arsen bekommt er nicht zu kaufen...
 
"Letztlich stecken dahinter aber mit einiger Sicherheit auch wirtschaftliche Interessen"

Das wird der Grund sein. Denn weniger Platz bedeutet man kann mehr Einlagern = mehr verdienen.
Wenn Amazon wirklich was Gutes für die Umwelt tun möchte könnten sie doch die Hersteller "zwingen" keine Plastikverpackungen mehr zu nutzen.
Wie ich es hasse das jeder noch so kleine Mist in einer riesigen Plastikverpackung daher kommt.
Aber das spart halt kein Platz und ist daher nicht im "Sinne" von Amazon.
 
@marcol1979: Gibt es.
Nennt sich Frustfreie Verpackung.

Machen nur nicht viele.
 
Ich gebe allen Recht die sich über die teilweise riesigen Verpackungskartons von Amazon beschweren. Hab wie jeder auch schon die Erfahrungen machen müssen wo das bestellte Produkt mehr als 6 mal im Karton platz gehabt hätte.
Neuerdings verwendet "Amazon" leider auch immer mehr Verpackungen aus Plastik.
 
Am meißten nerven die bescheuerten Blisterverpackungen. Es gibt nichts was mehr Platz verschwendet und umweltunfreundlicher ist.
Bsp.:
Die Logitech B100 Maus kommt in einer kleinen, kompakten Pappschachtel daher. Lässt sich wunderbar lagern und umweltfreundlich entsorgen. Die baugleiche M100 hingegen kommt in einer riesigen Blisterverpackung. Davon nehmen 3 Stück bereits den Platz eines ganzen 10er Kartons B100 Mäuse ein.
 
@weyoun3000: Die Blisterpackungen sind für den lokalen Einzelhandel gedacht, wo sich "Kunden" gerne schon mal teure Kleinteile in die Hosentasche stecken und das bezahlen vergessen.

Im Onlinehandel ist dieses Problem natürlich nicht vorhanden, so dass problemlos weniger aufwändige Verpackungen möglich sind.

Finde ich durchaus sinnvoll.
 
Der "weltgrößte Internethändler" ist immer noch die Alibaba Group.
 
@Ryou-sama: Wenn man das weitgehend abgeschottete chinesische Zensurnetz als Bestandteil des Internets sehen möchte, hast du vermutlich recht.
 
@rallef: Ne, ich gehe davon aus, dass WF mit "weltgrößter Internethändler" meinte, dass das Unternehmer den weltweit größten Umsatz generiert. Und das tut Amazon eben nicht. Alibaba hat jährlich einen deutlich höheren Umsatz als Amazon.
 
@Ryou-sama: Äh... nein, haben sie nicht. Amazon macht fast 6x soviel Umsatz wie Alibaba.
 
@weyoun3000: Das kommt hin, wenn man die enormen Preisunterschiede vergleicht. Dafür macht Amazon doppelt so wenig Gewinn.
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