Amazon will frische Lebensmittel bald bundesweit in Deutschland liefern

Käse, Wurst, Salat und Joghurt - das alles könnte, wenn es nach dem Wunsch von Amazon Deutschland-Chef Ralf Kleber geht, schon bald bundesweit mit auf der Einkaufsliste von Amazon-Kunden in ganz Deutschland stehen. Frische Lebensmittel liefert der ... mehr... Amazon, Supermarkt, Hamburg, Lebensmittel, Fresh, Amazon Fresh Bildquelle: Amazon Amazon, Supermarkt, Hamburg, Lebensmittel, Fresh, Amazon Fresh Amazon, Supermarkt, Hamburg, Lebensmittel, Fresh, Amazon Fresh Amazon

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Gerade bei Obst und Gemüse, möchte ich die Entscheidung treffen, welches Stück ich nehme. Außerdem fangen die Supermärkte jetzt gerade an, mal darüber nachzudenken, ob man Salatgurken in Folie verpacken muß, und dann kommen sie in einen Versandkarton mit Luftpolster Folie.
 
@Bjorn_Maurer:
Ich habe das ganze mal bei einem Mitbewerber ausprobiert.
Geliefert wurde in den üblichen Papiertaschen aus dem Markt per eigenem Lieferwagen.

Klar, wenn man selbst zum Einkaufen fährt, nimmt man eigene Tüten mit, bewegt dabei aber das eigene Auto (was ineffizienter sein sollte, als eine LKW der mehrere Häuser bedient).
 
@Bjorn_Maurer: Abseits von Obst und Gemüse gibt es ja noch andere Frischeprodukte. Wurst, Milchprodukte, Fleisch und auch Tiefkühlprodukte. Die muss man ja nicht zwangsläufig sehen und angrabbeln können.
 
Amazon Pantry hat einen Massiven Nachteil für viele kunden: Sie haben keine Handelsmarke. Nudeln, H-Milch, Aufbackbrötchen, Filtertüten, Wasser, Apfelschorle usw usw, kaufen viele nicht als Markenprodukt, sondern von A&P, JA oder den Hausmarken der Discounter.
 
@Bjorn_Maurer: Und genau deshalb wird der Einkauf dort richtig teuer. Ich habe mir gestern die Preise angeschaut. Ich müsste für die Markenprodukte die ich so kaufe, bei Amazon schon im Durchschnitt 50% mehr bezahlen. Wenn ich dann noch die ganzen Dicounter Eigenmarken gegen die Amazon Marktenprodukte tauschen müsste, kommen gleich nochmal 100% drauf.
 
@Akkon31/41: Das dürfte das Ziel des ganzen sein, ähnlich der Dots ;)
 
@Bjorn_Maurer: Amazon hat auch eigene Handelsmarken, z.B. "Happy Belly", "Wickedly Prime" und "Solimon".
 
@Bjorn_Maurer: Der Punkt ist einfach: Das war bis dato noch nicht im Fokus von Amazon. Wenn man aber weiss, wie die agieren, dann wird das schnell günstig werden und der Service wird auch stimmen.
Wenn die wirklich wollen, dann würde das innerhalb kurzer Zeit den Markt umkrempeln.
 
@Bjorn_Maurer: Wer sich Wasser extra liefern lässt,hat doch einen am Helm! Das kommt in bomben Qualität für einen Bruchteil des Preises aus dem Wasserhahn. Ohne Plastikmüll und Transportkosten (Umwelt + Geldbeutel).
 
Finde die Idee sehr gut. Wenn die Verpackung aus umweltfreundlichem Material ist, fahren nicht mehr hundert Muttis wegen zwei Päckchen Butter zu Aldi sondern ein Lieferwagen den gesamten Stadtteil ab! Zudem spart man die Verteilung auf zig Discounter vor Ort mit Diesel-LKWs! Wenn das gut umgesetzt wird, werden bestimmte Lebensmittel zudem günstiger.
 
@Lecter: Diese Idee ist sehr schlecht auch wenn Dein Argument gut ist!
Amazon zerstörrt damit einen der wichtigsten Standbeine der Gesellschaft und zwar das Lebensmittelgeschäft um die Ecke!
Auf kurz oder lang muss diese Sparte gewinn bringen Und deshalb glaube ich nicht, dass Amazon zum Bauern fährt und Milch einkauft sondern die Milch zum billigsten Preis nimmt! Solche Geschäftsmodelle und käufer zerstören die gesunde Wirtschaft! Alle die dort Lebensmittel einkaufen sollten mal drüber nachdenken ob der Gang zum Metzger, Gemüsehändler und Co mit einem Jutebeutel nicht die bessere alternative ist!
 
@amdkeks: Wo ist da jetzt der Unterschied zu Lidl, Aldi, Rewe, Edeka und co?
Das Lebensmittelgeschäft um die Ecke gibts doch schon gar nicht mehr.
Metzger und Bäcker sind noch die letzten und die Übertreiben es Teils mit ihren Preisen etwas....
 
@Eagle02: die Bäcker haben sich mit ihren Preisen einfach selbst ins Aus katapultiert. Viele haben irgendwann eher Kuchen statt Brötchen verkauft und die wenigen Brötchen dann zu völlig übertriebenen Preisen. Dazu auch nur 0815 Aufbackware die kaum besser schmeckt als die vom Discounter. Schade, als Kind habe ich es geblieben wenn es zum Frühstück frische Brötchen vom Bäcker nebenan gab.
 
@sav: Das mit den Brötchen stimmt leider. Heute nur noch die reinsten Hefebomber.
 
@Eagle02: Leider ist die Kette für den Metzger größer geworden! Der darf bei uns nur noch im Schlachthof schlachten und nicht mehr bei sich. Ergo muss er den Hof jetzt auch noch bezahlen! Der Bäcker hat misst gebaut, aber viele junge Bäcker entdecken das Handwerk wieder und hauchen dem leben ein! Unsere Bäcker hier in der Region sind spitze und nutzen kein Fertigprodukt! Und die Preise bei den Lebensmitteln haben sich eher weniger geändert, weil dein Gehalt ja auch weiter gestiegen ist. Lebensmittel von einem Handwerk war, ist und wird immer mehr kosten als Massenware und billiger abklatsch! Dafür unterstützt du aber deinen "Nachbarn" und wenn die Handelskette "gesund" ist auch deine Region!
 
@amdkeks: Wo gibt es denn noch "das Lebensmittelgeschäft um die Ecke"? Es gibt doch nur noch Supermärke und Discounter, und die sind nicht besser als Amazon und bieten ja selbst auch schon Lieferservice an. Da müssen Rewe und real eben mal etwas mehr an Sortiment und anderem arbeiten, um nicht abgehängt zu werden.
 
Amazon trau ich auf dem Gebiet mehr zu als den deutschen Supermarkt Größen, einfach weil sie eben die Versanderfahrung und einen hervorragenden Kundenservice haben. Was mich aber doch stört: wenn Amazon damit Erfolg hat, bricht schon wieder ein Industriezweig weg der bisher seine Steuern fleißig in Deutschland bezahlt hat und viele Arbeitsplätze geboten hat. Natürlich werden durch den Versand auch wieder neue geschaffen, aber eben nicht im gleichen Ausmaß wie bisher.
 
@sav: Es wird auch unpersönlicher. Also hier in meiner Kleinstadt gehe ich gerne einkaufen, weil ich dort ständig Bekannte treffe und öfter auch mal eine Runde schnacken kann. Abgesehen davon haben die auch durchaus nettes Personal, das einem auch gerne mal hilft, wenn z. B. eine Ware nicht da ist. In meinem Fall hatten die (im Edeka) ein bestimmtes Papageienfutter aus dem Sortiment geschmissen, weil sie zu wenig davon verkauft haben (ich war wohl fast der einzige Kunde). Ich habe mit denen geredet und gesagt, dass ich das immer kaufe, und kurz danach hatten sie es wieder im Regal. Klasse Service, der sicherlich so unproblematisch nicht funktioniert, wenn man sich nicht persönlich "kennt".
 
Ich würde es jetzt nicht direkt als Alternative zum Bäcker oder Metzger sehen.
Die Konkurrenz ist eher ein Rewe oder Edeka, die auch mit Lieferdiensten anfangen.
Mein Einkauf besteht zu 95% aus verpackten Produkten.
Metzger und Bäcker fahre ich meist separat an und kaufe nur was auch an diesem Tag benötige.
Wenn mein "Großeinkauf" mit Klopapier, Chips, Pudding usw dagegen zum Wunschtermin geliefert wird würde ich mir den Weg zum Supermarkt sparen und das wäre sicher günstiger für die Umwelt wen dies viele nutzen würden.
Aktuell liegt der Supermarkt auf meinem Heimweg, aber je nach Wohnsituation sind das für viele 5-10km, besonders wenn mehrere Märkte auf dem Plan stehen.
Das Amazon aber Preislich auf Supermarkt Niveau sein muss ist völlig klar.
Aktuell passen die Preise da teilweise noch nicht aber das wird sich schnell ändern.
Was die Discount Marken angeht, wird es bestimmt auch bald "Amazon Basics" Milch, Butter und Käse geben.
 
@crazyus: die allermeisten Bäcker arbeiten auch nur noch mit Backmischungen.
Und Metzger bekommen ihre Fleischwaren nur noch über den Schlachthof.
Eher auf dem Land findet man noch Metzger wo das Schwein vom Bauern "nebenan" geliefert wird.
 
Für alte, kranke, abgelegen wohnende,... sicher eine tolle Zukunft. Aber für mich persönlich würde ein Stück Lebensqualität verloren gehen.

Ich sehe da zwei Pole die gegeneinander arbeiten: Einerseits sind die Mehrheit der deutschen Lebensmittel-Einkaufsmuffel (das heißt, schnell in einen Markt, alles in den Wagen werfen ohne großartig drauf zu kucken, kaum neues entdecken und probieren, und so schnell wie möglich wieder weg, dabei so kurz wie mögliche Anfahrt) andererseits wollen sie alles aber auch sofort haben und nicht drauf warten.
 
@markox: Für Alte und Kranke die nicht mehr selbst einkaufen können, gibt es Einkaufshilfen von der Krankenkasse.
Die AOK z.B. stelt dafür 250.-€ im MOnat pro Patient zur Verfügung.
Bei einem Stundenlohn von 8,50 € sind das 29,4 Stunden im Monat wo man auf so eine Hilfe zugreifen kann.
Diese Hilfen kommen meist von caritativen Verbänden und rechnen direkt mit der Krankenkasse ab.

Nur wissen viele gar nicht, dass es so was überhaupt gibt.
 
Wenn das Sortiment und die Preise konkurrenzfähig sind, kann es seh schnell groß werden.
Denn ein Trockensortiment das Edeka, all you need fresh, usw. usw. bundesweit anbietet, reicht eben nicht aus und man muss dafür ohnehin in der Supermarkt gehen. Dort hat man dann auch den Vorteil von Eigenmarken, Pfandrückgabe, etc.
 
Ich kann um 19:00Uhr Lust auf einen Geschmack bekommen und um 22:00h wird das dann geliefert.
Ich finde das Perfekt und habe das schon zig Mal gemacht. Frisches Brot ebenso wie Aufschnitt und Fleisch.
Einige andere Dinge bringt mir REWE nach Hause.
Ich finde das einen wirklich guten Service. Leider hat ALDI sowas noch nicht...
 
@Skystar: ich kann hier bei einem Lidl von 08:00 bis 22:00 einkaufen gehen.
An 365 Tagen im Jahr. Auf Grunf der kurzen Umschlagzeiten ist dort immer alles frisch.
Kommt jeden Tag ein 40-tonner mit Waren.
Der Laden brummt ohne ende und ist immer gut gefüllt. Zu jeder Uhrzeit.
Ist auch klar - ist im Hauptbahnhof und mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln ratzfatz erreichbar.
 
LOL...
Hab selber mal bei einem Lieferdienst hiesiger Supermärkte gearbeitet und kann aus Erfahrung sagen, das größte Problem ist nicht die Zeitersparnis. Das größte Problem ist die Verschwendung von Lebensmittel, ihr glaubt gar nicht wie viel dabei kaputt gehen kann. Bei einem Unternehmen das sich schwer tut Steuern zu zahlen, wird sich auch schwer tun Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen (Stichwort: Containern). Das Ganze funktioniert halt nur, wenn der Kunde die gleiche Qualität wie im Supermarkt bekommt. Erst dann überlegt er, ob er wirklich ne Zeitersparnis hat. Was meiner Meinung nach auch mit nem Drive-In zu lösen ist.
Ich denke hier wird mal wieder missachtet, das Amazon in puncto Logistik ein Monopol hat und versucht zu akkumulieren. Dabei wird die Lebensmittelproblematik nicht gelöst sondern nur verschoben. Und wenn man bedenkt, das es logistisch mehr Sinn macht Dinge zentral abholbereit zu lagern, sind wir ja wieder beim Supermarktkonzept.
Der Preis wird zwar gerne als Argument genutzt um die Entscheidungskraft des Kunden zu rechtfertigen, aber spiegelt sich bekanntlich seit den 70gern nicht mehr in der Wertschöpungskette wieder.
Kann man mal ausprobieren, um den Supermärkten etwas Druck zu machen. Aber letzlich leidet doch dann nur die Umwelt und der Produzent drunter.
Und wer immer noch dem Argument glaubt das indutriell gefertigte Lebensmittel so viel besser sind, weil wir ja alle so hungern, der sollte bedenken, das zwangsläufig die Qualität der Lebensmittel sinken muss. Aber ich schweife ab.... :)
Ein wirkliche Bereicherung lässt sich doch nur durch die Ausweitungen der Öffnungszeiten erreichen. Auch große und sperrige Artikel wie Getränke werden ja schon lange geliefert. Und seien wir mal ehrlich, einen kleinen Joghurtbecher liefern zu lassen ist einfach nur Dekadent. Oder wollt ihr euch 5kg Joghurt liefern lassen und dann in einer Woche aufbrauchen bzw. dann wegschmeißen? Ihr seht auch dafür haben wir schon ein Konzept und das nennt sich Großhandel. Aber die sind ja sowieso der größte Konkurrent. Spätestens wenn deutsche Großmärte verstärkt auf E-Commerce setzen, überwiegen die Nachteile von Amazon und das Ganze wird wieder eingestellt.
Ich persönlich setze ja auf urbanes Gärtnern. Aber da macht wohl die petrochemische Industrie nicht mit.
 
@lord_mendosa: "Ausweitungen der Öffnungszeiten erreichen" sind die wirklich so schlecht? Also zumindest in Berlin hat jeder Lidl bis 21/22 Uhr geöffnet. Kaufland je nach Wochentag bis 23/24 Uhr.
Rewe, Edeka und Co. auch so bis 22 Uhr. Das Reicht eigentlich völlig, zumal in den letzten Stunden eh nichts mehr los ist. Lediglich eine Lockerung der Sonntagsruhe würde ich mich tatsächlich wünschen, allerdings nicht nur bei Supermärkten (die haben in den großen Bahnhöfen eh geöffnet, allerdings mit riesigen Schlangen) sondern auch bei Ärzten, Friseuren usw. Aber da wird einem Amazon auch nicht helfen, wird ja schließlich auch Sonntags nichts von denen zugestellt.
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