Microsoft: Tech Support Scam-Opfer sind ganz anders als man denkt

Es sind gar nicht die stereotypen älteren, unerfahreneren Nutzer, die auf verschiedene Betrugsmaschen hereinfallen. Dem so genannten Tech Support Scam, bei dem angebliche Microsoft-Mitarbeiter sich telefonisch Zugang zum PC der Anwender erschleichen ... mehr... Betrug, österreich, Innenministerium, Betrugsfälle, Online-Kriminalität, Telefonbetrug, Internetkriminalität Bildquelle: Bundesministerium für Inneres Betrug, österreich, Innenministerium, Betrugsfälle, Online-Kriminalität, Telefonbetrug, Internetkriminalität Betrug, österreich, Innenministerium, Betrugsfälle, Online-Kriminalität, Telefonbetrug, Internetkriminalität Bundesministerium für Inneres

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"76 Prozent jünger als 38 Jahre. Gerade diesen Anwendern wird aber in der Regel nachgesagt, dass sie besonders schwer zu ködern wären, weil sie mit dem Internet und seinen Tücken aufgewachsen sind."

Ist halt ein Unterschied ob man mit WischiWaschi aufwächst oder wirklich noch mit der Kommanozeile aufgewachsen ist.
Sind wir doch ehrlich, die die heute mit dem "Internet" aufwachsen haben genau so wenig Ahnung davon wie die Generation 50+.
 
@marcol1979: Mach aus 50+ 70+ und du könntest Recht haben.
 
@d7pe: Dazu muss ich mich auch immer wieder gedanklich zwingen. Damals, als dieses Vorurteil aufkam, die Generation "50+" ist nicht so Technik-affin, ist auch schon 15-20 Jahre her. D.h. die damals Mitte 30 jährigen sind jetzt Generation Mitte 50 und durchaus Technik-affin.

Aber ein positives Beispiel: Mein Opa hat mit 70 vor drei Monaten seinen Laptop gekauft und sich alles alleine beigebracht mit einem Buch für Senioren. Dann hat er mir letztens erzählt, er hat ergoogled, wie und wann die Pfirsichsorte aus seinem Garten reift. Er hat vorher noch nie einen PC bedient und ich hab mich sehr gefreut :D
 
Also in am Klischee der Kiddies, die keinen Bock aufs Mittennken haben, durchaus was dran.
 
@Kirill: und auf das Mitlesen haben auch nicht viele Bock, wie zu sehen...
 
Hier ein recht informatives Video von G-Data, wie diese angeblichen Microsoft Support Mitarbeiter vor gehen und wie hartnäckig sie darauf beharren dass, das Opfer bei ihrem Spielchen mitmacht:

https://youtu.be/xNskW4RVbQY
 
Ahnung von Technik (und Computern im Besonderen) hat insgesamt sehr wenig mit dem Alter zu tun. Der einzige Unterschied, den es gibt ist der, dass die ältere Generation sich einfach nicht traut, diese Dinger zu benutzen und immer Angst vor den Risiken hat, während die junge Generation das genaue Gegenteil tut und jedes technische Gerät, was sie in die Finger bekommen, nutzt und sich um potenzielle Risiken keine Gedanken macht.

Es bräuchte, analog zum Autofahren, einen Computer-Führerschein. Das Autofahren kann sich auch jeder selbst beibringen und vielleicht fährt er lebenslang unentdeckt. Aber viel wichtiges Wissen aus der Fahrschule bleibt aus - erste Hilfe, ein wenig Wartung und Reparatur, Straßenverkehrsregeln die nur selten auftauchen... genauso bei Computern. "Learning by doing", wie es junge Leute tun, bringt einen ggf. schon recht weit und man kommt damit gut durch's Leben. Aber wichtige Kenntnisse wie Wartung und Reparatur, Datenschutz, etc. bleiben aus.
 
@eN-t: wartung und reparatur fällt ja auch zunehmend flach, weil kaum noch einer einen Computer nutzt bei dem man mal selber was austauschen/upgraden kann. Wird dann doch halt einfach irgendwann ein neuer Laptop oder tablet gekauft/gewünscht. :-)

Grundsätzlich bin ich da aber bei dir, gerade was die Schulung in Schulen angeht. Also rechtzeitige Diskussionen über Datenschutz, Recht , DSGVO, Umgang mit /in sozialen Ebenen, (vermeintliche) Anonymität,...
 
@eN-t: Anmerkung Wartung und Reparatur wird einem in der Fahrschule schon lange nicht mehr beigebracht, die Zeiten sind vorbei.

Vieleleicht Luftdruck in den Reifen zu messen, Scheibenwischwasser oder den Ölstand das wars.

Mehr geht bei heutigen modernen Autos nicht, selbst wenn eine Fahrschule mehr zeigen wollte.

Und man kann in der Regel auch den Führerschein machen, auch wenn man keinen blassen Dunst wie das Autos funktioniert und keine Ahnung wie man ein Auto wartet oder repariert.

Solange man in der Theorie weniger 10 Punkte und in der praktischen ein gute Figur macht.

Aber der führerschein bedeutet ja nur das man das Fahrzeug bedienen kann und Straßenregeln kennt, mehr nicht.
 
Das ist das Problem daran, daß die Leute sich für IT-Experten halten, weil sie 'ne Maus schubsen können. Daß es zu einer Fachkraft mit echtem Wissen schon ein wenig mehr bedarf, wird das Fußvolk nie begreifen... und deswegen auch immer wieder leicht zum Opfer werden. Also, nur weiter den Kopf im Sand lassen! <eg>
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