Copyright-Irrsinn: Sony lässt Bach-Aufnahme eines Pianisten sperren

Johann Sebastian Bach, der wohl bekannteste Musiker des Barocks, ist 1750 in Leipzig verstorben, er ist also seit 268 Jahren tot. Das bedeutet, dass seine Musik längst von Urheberrechten befreit ist. Das hinderte Sony Music aber nicht daran, ... mehr... Musik, Leipzig, Statue, Johann Sebastian Bach, Klassische Musik Bildquelle: Wolfgang Claussen/CC0 Musik, Leipzig, Statue, Johann Sebastian Bach, Klassische Musik Musik, Leipzig, Statue, Johann Sebastian Bach, Klassische Musik Wolfgang Claussen/CC0

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Urheberecht = das Recht Straflos Unrecht zu begehen?
 
So kennen wir Sony!
 
Das letzte was ich mir offiziell und wissentlich von diesen Halsabschneidern gekauf habe was eine PS2.
Sollten alle so machen, selbst wenn das bedeutet sich ne X box kaufen zu müssen
 
@Trabant: "selbst wenn das bedeutet sich ne X box kaufen zu müssen" - klingt so negativ... :)
 
Was Leute ohne viele Follower machen? Na gar nichts. Die werden heute schon gesperrt. Mit dem neuen Upload- Gesetzen wird das noch viel interessanter, dann wird nicht mal mehr das Aufbegehren gegen so etwas auf Plattformen hochgeladen. Filter und weg.
 
@gerhardt_w: und die Hersteller werden sich wundern, warum noch weniger Menschen Musik kaufen...
 
@eshloraque: Daran sind dann halt wieder die illegalen Uploader schuld. Hm, wobei das es die dann nicht mehr gibt, wissen die ja noch nicht. Mal sehen wer dann der Sündenbock wird.
 
@Haggi20: Vielleicht Aliens, die hatten wir noch nicht. Auf die Idee zu kommen, das die meiste Musik, die heutzutage produziert wird entweder Mist oder nur ein Nischenmarkt istoder das all die Musik nicht gekauft werden kann, weil dazu nicht genügend Geld verfügbar ist, dazu fehlt den meisten heutigen Managern einfach die Weitsicht.
 
@Haggi20: kann ich dir sagen: die fiesen Speichermedien. Weil, wir wissen alle aus der Zeit vor dem Internet, dass der Schulhof der übelste Umschlagplatz von raubkopierter Ware war. Was uns ja auch die Urheberrechtsabgabe auf fest eingebaute Festplatten gebracht hat. Und heutzutage kann ja jeder über Bluetooth gigabyteweise Musik auf den Smartphones tauschen.

Was brauchen wir also: deutlich höhere Abgaben auf alle Speichermedien (auch Magnetbänder!). Denn eins ist klar wie Kloßbrühe, 50% aller Musikstücke werden illegal getauscht.
 
Hab seit dem Rootkit-Skandal damals nichts mehr von Sony gekauft.
Sony ist dabei so nett, und bestätigt in regelmäßigen Abständen, dass das die richtige Entscheidung ist.
Danke, Sony! ^^
 
Sony Music ist ein milliardenschwerer Konzern der Musikindustrie.
Dieser Satz reicht schon als Erklärung. Gibt es jemanden, der diesen Konzernen und andere vollständig zerschlagen möchte? Wenn nein dann Fresse halten.
wenn ich einem Kind bis zum 18 Geburtstag auf jede Frage antworte: "klar darfst du", sind die Konsequenzen unter Erziehungswissenschaftler absolut eindeutig.
nur in der Wirtschaft irgendwie nicht.
 
@Skidrow: Naja das ist aber auch sehr schwarz weiß gesehen. Das Sony nicht möchte, dass ich ein Album oder ein Single kopiere und das womöglich noch gewinnbringend verkaufe, weil ich die kopie für die hälfte anbiete wie Sony dann ist das klar zu verstehen. Bei diesem Projekt hat Sony eingentlich nicht zu Gewinnen sondern kann nur verlieren (an ruf). Selbst wenn Sony im Recht wäre verstünde ich dieses Vorgehen nicht. Genau so wie der Skandal als die Gema damals Geld von Kindergärten haben wollte weil die Kinder Urheberrechtlich geschützte Musik gesungen haben. Ich kann mir kaum vorstellen das bei den beiden Fällen der Rechteinhaber in irgendeiner weise einen Nachteil erlitten haben soll. Das diese Urheberlobby überhaupt so stark werden konnte. Das Zeigt wie viel Geld von dem, was wir für geschützte Werke ausgeben übrig bleibt.

Ich hoffe ich durfte den Namen "Sony" hier verwenden und diese Nachricht wird nicht durch den Upload filter gelöscht.
 
Verklagen wegen entgangener Einnahmen durch Werbung... genauso wie es Sony und co auch machen, wenn man ihre Stücke "raubkopiert" - denke min. 5 Millionen wären angemessen.
 
@citrix no.4: Wenn man das Geld für einen jahrelangen Streit vor Gericht durch alle möglichen Instanzen hat und bereit ist dieses notfalls auch zu verlieren, wenn sich herausstellt, dass man den Anwälten von Sony praktisch nichts entgegenzusetzen hat, dann kann man das machen.
 
Bei jeder Sperre die zu Unrecht erfolgt müsste man 0,5% des Umsatzes des Unternehmens als Strafe abführen.
 
mach 5 % draus dann merken sie immerhin was.
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