Ärger um pauschale O2-DSL-Wechsel-Gebühr, Bundesnetzagentur prüft

O2 hat in neuen DSL-Vertragsbedingungen eine pauschale Wechsel-Gebühr in Höhe von 29,95 Euro festgelegt. Die Bundesnetzagentur überprüft laut einem Medienbericht jetzt diese pauschale Erhebung, die im Grunde den Regelungen zum Anbieterwechsel gem. mehr... Mobilfunk, Provider, O2, Telefonica, Telefonica Germany Bildquelle: Telefonica Mobilfunk, Provider, O2, Telefonica, Telefonica Germany Mobilfunk, Provider, O2, Telefonica, Telefonica Germany Telefonica

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Ja, hatten einigen Kunden reklamiert, die zu uns gewechselt hatten. Die Abteilung für Portierungen hat o2 dann jeweils angeschrieben, dass hier keine Portierung stattgefunden hat. Was dabei raus kam, keine Ahnung. Aber nichts unbekanntes.
 
"So wurde nun von der Bundesnetzagentur gegenüber der Freikom GmbH nur noch ein Entgelt in Höhe von 9,61 Euro netto als zulässig erachtet. "

Und selbst das ist noch zu viel, da sowas elektronisch abläuft. Bestenfalls muss da jemand ein Häkchen setzen, dass die Rufnummer zu einem anderen Anbieter portiert werden kann und ggf. noch ein Eintrag zu welchem Anbieter. Dürfte unterm Strich nichts anderes sein als ein Domainumzug von Anbieter A zu Anbieter B.
 
@Memfis: korrekt, daher finde ich auch in mobil Bereichen die 25 bzw 30 Euro eine Frechheit, ebenso wie Anschluss Preis
 
@Memfis: Im "Festnetzbereich" läuft die Portierung der Nummer nicht automatisch ab.
 
@shiversc: Wie den dann? Muss die jemand einpacken, frankieren und zur Post bringen?
 
Irgendwie witzig das sich die BNetzA nie wirklich daran gestört hat, das es 29,90€ kostet. Auf deren Seite steht das ja auch so.

"Kosten für eine Rufnummernportierung
Die Mitnahme einer Rufnummer zu einem anderen Anbieter verursacht grundsätzlich Kosten. Erfahrungsgemäß berechnen die unterschiedlichen Anbieter für die Übertragung der Telefonnummer Beträge bis zu 29,95 €. "
 
@Odi waN: Das Problem ist hier, dass o2 das ohne Portierung verlangt.
 
vor zich Jahren musste ich so was auch zahlen als von der Telekom endlich weg war wo anders dann Neu Kunde ,
der Neue Anbieter bot aber eine Gut Schrift an was diese Kosten abdeckte ich also nix extra zahlen brauchte ,
so ganz verstehe ich das hier nicht, man muss doch immer zahlen bei Rufnummer Mitnahme weil der Neue Provider meist dann auch erstattet ,

wo issen das Problem ?
 
@diemaus: Das du die 30 tacken auch abdrücken musst wenn du keine Rufnummer portieren willst.
 
@diemaus: Problem ist doch hier, dass der Kunde die Rufnummer nicht mitnimmt und fristgerecht gekündigt hat und trotzdem zahlen soll.
 
@MatzeB:
in so einem Fall ist es auch Abzocke sehe ich genauso ,
bei mir war es ja damals anders hatte portieren lassen ,
das hatte mir der Neue Provider auch so empfohlen weil das dann schneller und unkomplizierter geht, es ging auch problemlos ,
beim Neu Anschluss muss man ja bei dem Neuen eh den Vollen Preis zahlen und dann zockt O2 wohl noch Extra ab,
ich würde das einfach nicht bezahlen und es auf eine Klage an kommen lassen , wenn das in der Alte AGB so nicht drinnen steht haben die eh ganz schlechte Karten da was Extra zu verlangen .
 
@diemaus:
Wegen 29,95 Euro vor Gericht ziehen gegen einen Provider???
Klar, rechtens ist das vermutlich nicht.
Nur wer zahlt die ganzen Gerichtskosten?
Leider ist genau das das Problem. Die meisten Leute zahlen zähneknirschend und gut ist. Das nutzen die Provider halt aus.
Man sollte es aber der Verbraucherzentrale und der Regulierungsbehörde melden.
Die eine ganz andere Macht und auch ganz andere Möglichkeiten.

O2 ist generell so ein Fall für sich. Würde nie mit denen einen Vertrag abschließen.
 
@flocke74: Die Gerichtskosten zahlt der, der Verliert. Und das dürfte in dem fall O2 sein.
Deswegen ist eine Vertragsrechtschutzversicherung sinnvoll.
 
Da der Kunde fristgerecht gekündigt hat und auch seine Nummer nicht mitgenommen hat wurde das Vertragsverhältnis doch ganz normal beendet und ist mit Ablauf des letzten Tages erloschen. Der Anbieter mußte sich nur darum kümmern, das der Anschluss inkl. aller Zugangsdaten fristgerecht stillgelegt wird, was ja auch in seinem Interesse ist.
Wüßte jetzt nicht, was da groß Kosten verursachen soll.
Kommt mir hier eher so vor als ob der Kunde dafür Strafe zahlen muss, bzw. dafür bestraft wird, dass er es gewagt hat seinen Anbieter zu verlassen und sich evtl sogar auch noch einen neuen zu suchen. Geht gar nicht sowas.
Ich bin auch schon lange bei O2-DSL (als ehemaliger ALICE Kunde) und bin eigentlich alles in allem ganz zufrieden. Aber soeas ist halt blöd und kein sonderlich gutes Geschäftsgebaren.
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