Nach Rauswurf-Drama: Nahverkehrs-App Öffi wird zu Open-Source

Die Nahverkehrs-App Öffi ist eine der beliebtesten deutschsprachigen Apps überhaupt, sie gilt grundsätzlich als ausgezeichnet und wurde bisher auch gut aktualisiert bzw. mit Updates versorgt. Doch vor kurzem wurde die App von Andreas Schildbach aus ... mehr... Android, App, Öffi Android, App, Öffi Android, App, Öffi

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irgendwie finde ich die App nicht in F-Droid. weder mit ö noch mit oe. jemand eine Idee?
 
@Skidrow: Im verlinkten derStandard Artikel heißt es:
"Für die Aufnahme in F-Droid muss der Entwickler nach eigenen Angaben aber noch einige weitere Anpassungen vornehmen."
 
@Skidrow: Abgesehen von den Anpassungen, wie von jackii beschreiben, kompiliert f-droid den source selber und stellt ihn bereit. Das ist meist mit größeren Verzögerungen verbunden.
 
@kkp2321: danke euch beiden.
 
@Skidrow: Weil du aktuell noch das Repository von dem einbinden musst. Bis das im F-Droid-Repository landet kann es noch ein paar Wochen dauern, weil die z.B. den Quellcode nehmen und selbst compilieren und unterzeichnen. Abhängikeiten prüfen etc.
 
https://offi.schildbach.de/index_de.html
 
Spontan empfinde ich das Wort Drama etwas dick aufgetragen.
Die Machart der Überschrift hat auch unangenehm viel vom BILDungs Wurstblatt, die sind eindeutig DIE Meister im fast immer beweislosen bzw. in 97% danach nichtmehr Fakten hinterlegt werdendem herstellen von etwas und jemandem was "schlechtes" reinwürgen sollenden Bindestrichworten.
Siehe dazu auch den Schlagzeilomat unter: https://bildblog.de/schlagzeilomat.html
 
@DerTigga: Na ein Drama ist dies dahingehend, das Aussage gegen Aussage steht und Andreas Schildbach sehr wohl der Ansicht ist, sich an Googles Bedingungen gehalten zu haben.
Dieser Fall zeigt einfach, wie unklug es ist, nur einen wirklichen Bezugskanal für Software zu haben. Sei es Google, Apple oder MS mit ihren eigenen Stores.
Eine solche Marktmacht sollte es nicht geben und das zeigt der Fall schon deutlich auf, von daher finde ich, ist Drama zutreffend.
 
@kkp2321: Genau das ist der Knackpunkt. Bei den Stores können die Betreiber schalten und walten wie sie lustig sind und sich eine Position aufbauen die Wettbewerbsschädlich ist.
Dazu passt auch aktuell, dass Google zu 4,3 milliarden Euro Bussgeld verdonnert wurde, weil sie den Geräteherstellern die Android einsetzen ihre Dienste aufzwingen. Unter anderem auch den Store.
 
@kkp2321: Ich hab da auch nur von meiner Warte aus geschrieben. Es geht mir schlicht um das schon oder noch nicht angemessen sein dieses Wortes. Das dahinterstehende "Gewicht", was das in die Waagschale wirft.
Mag jeder für sich selber einstufen, na klar, aber für mich gehört es eben erst dann angewendet, wen was wirklich heftiges passiert ist, als Musterbeispiel und auf die Schnelle gegriffen mal das: wenn da beispielsweise 35 Leute im Mittelmeer ertrunken sind.
Nicht das ich das in der News geschriebene als Lappalie abtun will, das ist nicht meine Sicht der Dinge, um das klar zu sagen, aber ich finde einfach, das es mit nem sozusagen minderschweren Wort benannt gehört.
 
@DerTigga: Ich glaub das dies auch sone... hmm... "kulturelle Bewegung" ist. Ich bemerke das auch "draußen", wenn sich Menschen unterhalten, zu extremen Beschreibungen gegriffen wird, bei eigentlich banalen Dingen.
Es geht ums Auffallen. Zurückhaltung ist im Sterben.
 
@kkp2321: Die "neue" und per Salamitaktik wieder gesellschaftsfähig (gemacht) gewordene Radikalität eben..
In leichter Abwandlung eines bekannten Werbeslogans nenne ich das gerne mal so: Sozialer Geiz ist geil ..
Ist seit ner Weile angeblich was, wodrauf man(n) stolz sein kann, zuviel "Weicheiigkeit" ist inzwischen aber sowas von unterlassenswert, muss man sich oftmals regelrecht mit Händen und Füßen gegen wehren, das die jemand bei einem selber entdeckt kriegen kann ? Denn WENN das jemand schafft, dann ist das aber sowas von nen Freibrief, jenen Erwischten "fertig zu machen" bzw. das zu dürfen?

Gallionsfiguren bzw. "Vorbilder" dafür, das man 'ruhig' so sein kann und darf, die findet man inzwischen massenhaft, Stars der Szene sind sicher Trump und Orban. In kleinerem Maßstab aber sicher auch "unsere" Afd.
 
@DerTigga: Versteh mich nicht falsch, mir gefällt die Entwicklung auch nicht. Aber jetzt in diesem konkreten Fall finde ich es angemessen weil, wie gesagt, der Fall ja schon recht deutlich macht was das eigentliche Problem ist.
Google entscheidet über die Existenz der Menschen. Was in diesem Fall nur ein Hobbyprogrammierer ist, der sich sein Taschengeld durch kleine Spenden verdient, ist morgen jemand, der seine Existenz damit sichert. Die Laune Googles entscheidet dann darüber - das geht nicht.
 
@kkp2321: Basierend darauf, was du weiter oben schreibst, möchte ich auch sagen: die Bereitwilligkeit der Leute, da bzw. diese Verhärtungstendenz mitzumachen / mitzutragen, die erschreckt mich des öfteren ziemlich.
Genau das, ob und falls ja wieso, jener AppShop von Google bzw. der Verbleib daran zum einzig tragenden Finanzstandbein jenes Mannes wurde, ist nen hochdiskutabler Punkt.
 
@kkp2321: Bei einer Marktbeherrschenden Stellung wie z.B. google muss eine neutrale Instanz für solche Probleme gesetzlich Vorgeschrieben werden.
 
Diese App ist eine der wichtigen Programme die man auf dem Handy installiert haben sollte, soweit es darum geht (vor Allem) in der Großstadt mit den Öffentlichen zu interagieren.
 
@SirLOverHard: Gibt genug Alternativen
 
@iPeople: Z.B.?
 
Transportr ist genauso gut (mMn sogar übersichtlicher) und war schon immer open-source. Gibts im Playstore und auch in F-Droid.
 
@SAP0: Ich teste gerade beide Apps und bin mir noch nicht sicher welche wirklich besser ist. Besser finde ich jedenfalls bei Öffi die Darstellung schon mal.
 
voll der Wirbel um die App, also für Hamburg ist ja Google Maps viel besser xD
 
@neuernickzumflamen: voll der leere Wirbel also ? *g
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