Delta-Updates werden kommendes Jahr durch Express-Updates ersetzt

Microsoft arbeitet seit langem daran, alle nötigen Betriebssystem-Aktualisierungen für den Nutzer so einfach und auch so schnell wie nur möglich zu machen. Dazu gehören kumulative Updates, die nur Änderungen nachladen. Ab dem kommenden Jahr werden ... mehr... Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Updates, Delta-Updates, Express-Updates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Updates, Delta-Updates, Express-Updates Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Updates, Delta-Updates, Express-Updates Microsoft

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Endnutzer kriegen die Express-Updates schon seit längerem oder? Bei MS steht, dass diese bislang nur für Systeme verfügbar waren, die ihre Updates direkt von Windows Update beziehen. Das ist auf privaten Endnutzer-PCs ja normalerweise der Fall.

Der Satz "Die Änderungen betreffen nicht die Updates für Endnutzer, die Windows 10 verwenden, sondern Unternehmen und deren Administratoren." ist da ein bisschen missverständlich, denn er klingt so, als würde nur für Unternehmen von Delta- auf Express-Updates umgestellt werden, und die Privatkunden weiterhin die Delta-Updates kriegen.
 
@mh0001: also die Updates dauern schon ne weile mit dem herunterladen trotz schneller Leitung. Also würd ich sagen, nein bei den Usern sind es noch keine Express-Updates.
 
@MatzeB: Ab dem 12.Februar.2019 wird erste komplett von Delta Updates auf Express Updates umgestellt. Achso und ich glaube das betrifft nur Unternehmen, welche die Windows Updates selber verteilen (aber wirklich nicht sicher).
 
Die Update-Prozesse sind auf Windows-Systemen seit jeher katastrophal schlecht! Ein neu installiertes Windows7 braucht nachdem die ersten 190 updates fertig gedownloaded wurden 3-4h Zeit diese und folgende updates zu installieren (inkl der neustarts). bei den 3-4h installations-zeit wird die disk-io bis zum anschlag ausgenutzt, bei 4gb ram fängt er an zu swappen, und die cpu ist dauerhaft bei 100% auslastung.

Windows 10 belegt die systeme ebenfalls bei system-upgrades für stunden. zusätzlich werden die rechner ständig aus bis zum anschlag ausgelastet, und starten ungefragt die systeme neu (viel spass mit ungespeicherten dokumenten). Windows-10 Upgrades haben zusätzlich die angewohnheit das System Netzwerktechnisch so auszulasten, das "keine" Bandbreite mehr für andere Geräte im Netzwerk verbleibt.

Das alles ist jetzt bereits seit Jahren ein Musterbeispiel dafür wie man es nicht machen sollte.
 
@Leedur: Hä die Bandbreite kann man doch jetzt selbst steuern, dachte ich. Und die Updates werden doch nur noch außerhalb der definierten Arbeitszeit gemacht. Für schwächere PCs wirklich ein Problem ist die totale Dauerbelastung, wenn im Hintergrund Updates gemacht werden, dann kann man pratkisch nicht arbeiten. Merkwürdig das sogar das älteste Linux auf der ältesten Kiste ausgerechnet Damit keine Probleme hatte. Noch nie! Und das Dateien noch nicht gespeichert wurden müsste man eigentlich erkennen können. Klappt ja auch sonst beim Runterfahren. ...
 
@Leedur: Deine Kritik zu den Windows 7 Updates kann ich annähernd nachvollziehen, während du die Zeiten und Zahlen natürlich überspitzt dargestellt hast. Die Problematik gestaltet sich eher nicht ganz so schlimm.

Deine Kritik an den Windows 10 Updates kann ich aber gar nicht nachvollziehen.
Systemupdates unter Windows 10 mit "Stunden" anzugeben ist schlicht gelogen.
Dass die "rechner ständig aus bis zum anschlag ausgelastet" sind ist ebenso völliger Unsinn, ebenso wie "und starten ungefragt die systeme neu". In den Windows Update Einstellungen lässt sich dieses Verhalten sehr einfach komplett unterbinden. Dies ist lediglich ein Angebot einer Hilfestellung Seitens Microsoft. Man muss das nicht nutzen. (Und wer lässt eigentlich über Nacht ungespeicherte Dokumente offen?)
Dass Windows 10 Upgrades das Netzwerk so auslasten, dass "keine" anderen Rechner mehr Bandbreite zur Verfügung haben, ist auch falsch. Vielleicht entsteht bei dir dieser Eindruck, weil die verfügbare DSL-Verbindung zu langsam sein könnte. Dieses Problem kann Microsoft nicht beheben.
 
@Leedur: Früher wurden die Updates mit BITS geladen und da wurde nur die Bandbreite verwendet, die noch frei war. Aber auch heute wird ein Dienst verwendet, der das genau so tut. Außerdem passiert das nur einmal am Anfang, wenn die Patches geladen werden und nicht während der Installation.

Automatische Neustarts habe ich noch nicht erlebt und ich administriere Clients und Server. Da muss man schon der Aufforderung zustimmen oder die falsche Einstellung gewählt haben.

Ich habe grade heute meinen Client im Büro neu installiert und von der frischen Windows 10 Installation bis zum letzten Update (und ich habe auch Office installiert, was die Update fast verdoppelt), hat der Prozess keine 2 Stunden gedauert. Installation Windows 10 mit Office eingeschlossen.

Bei Windows 7 sieht es tatsächlich etwas anders aus, aber auch da verhält es sich völlig anders. Updates werden vor der Installation geladen und nur mit frei verfügbarer Bandbreite. CPU und IO werden benutzt, aber eher dauerhaft minimal, mit kleinen Spitzen mit voller Auslastung. Wenn man natürlich ein 10 Jahre altes System mit alter Festplatte hat, kann das natürlich zu voller Auslastung führen. Letztendlich ist es aber auch völlig egal. Wie oft setzt man schon ein System frisch auf und jeder der ein Mindestmaß an fachlicher Kompetenz hat, wird das System Aufsetzen, Updaten und dann erst Apps installieren und damit arbeiten. Alles andere führt zu Problemen und ist von der SIcherheit bedenklich.

Beispiel: Acer Iconia irgendas Tablet mit Atom und 2 GB Ram und recht langsamer SSD benötigt fast doppelt so lange für die Installation. So ist das halt, wenn man ein aktuelles OS auf langsamer Hardware installiert, welches dafür nur bedingt zu gebrauchen ist. Selbst beim Surfen wird das System in die Knie gezwungen.
 
@Leedur:

1. Windows 7:
Wie alt ist Windows 7 denn? Wieviele Patchdays gab/gibt es bisher? Genug!

In diesem Punkt gebe ich Dir soweit Recht, dass Win7 lange brauch, bis alle Updates installiert sind. Die ISOs sind nach SP1 nie aktuallisiert worden (was ich nachgeholt habe und somit nur 20-30 Minuten benötige, um auf den aktuellen Stand zu kommen). Aber mehr als 2 Stunden habe ich be einer frischen Version nie gebraucht. Vor 2 bis 3 Jahren gab es einen Bug, der in der Tat längere Suchzeiten bei Win8.1 bis XP (als Embedded!!!) verursacht hat. Dieser ist aber schon länger behoben worden.

Auch das Problem mit der "svchost.exe", welche für die RAM, CPU und HDD-Last verantwortlich war/ist, wurde gefixt.

2. Windows 10:
Windows-Update bremst das System nur aus, wenn das Update installiert wird und das System im Anschluss überprüft.

Nach der Installation von Windows-Update (und dem erfolgten Neustart) ist unter anderem der Prozess "antimalware service executable" auf der HDD/SSD aktiv. Dieser benötigt erfahrungsgemäß ~10 Minuten, wenn man sonst nichts an dem PC/Laptop macht.

Zu den Windows 10 Upgrades und der Netzwerkbandbreite: Das kann ich genauso dementieren!
Zum Launch der 1803 habe ich eine 50.000er Leitung versucht mal an das Limit zu bringen. 6 Windows 10 Upgrades + Netflix habe ich gleichzeitig laufen gelassen und hatte noch Luft nach oben zum surfen! :)

Wo ich verstehen kann, dass Win10 unrund läuft und das System gebremst wird:
SingleCore-CPUs (geht glaube ich gar nicht wegen fehlendem Support?), 64 Bit Systeme und dann 2 GB RAM, Zu viel zusätzlichen Trash ala Optimierungstools, alte HDDs (die am Ende sind oder nur 5400 Umdrehungen haben), sonstige Flaschenhälse wie DSL 2000 Light (da kann der Anwender leider in den seltenen Fällen etwas dafür).
 
@ChristianH4:
>> Wie alt ist Windows 7 denn? Wieviele Patchdays gab/gibt es bisher? Genug!

Redhat-Linux v6.0 erschien im November 2010 - Ein Systemupgrade zur aktuellen v6.9 inkl aller Patches sowie Desktop-Upgrades etc. benötigt in einer VMware als Gast ab dem Zeitpunkt an dem alle Downloads abgeschlossen sind - keine 15min und genau einen einzelnen Reboot (64bit; 2GB Ram).

>> Aber mehr als 2 Stunden habe ich be einer frischen Version nie gebraucht.
Ich habe sicherliche 10-15 Win7 Systeme in den letzten 1,5 Jahren auf HDDs aufgesetzt, und auf jedem dieser Systeme hat der Patchvorgang nachdem der erste Download der um 190 Pakete abgeschlossen war zwischen 3 und 4 Stunden gebraucht inkl. aller benötigten Neustarts und der etwa 60 Folgeupdates.

>> Zum Launch der 1803 habe ich eine 50.000er Leitung versucht mal an das Limit zu bringen. 6 Windows 10 Upgrades + Netflix habe ich gleichzeitig laufen gelassen und hatte
noch Luft nach oben zum surfen! :)

Mit 1803 ist der vorgang sicherlich besser geworden, davor war er grottenschlecht. und auch jetzt noch braucht der Systemupgrade-Prozess 30-60minuten wenn die Hardware nicht topaktuell ist (zb i7 2700; hdd; 8gb ram) - nochmal zum Vergleich 8 Jahre Systemupgrades unter Linux als Gast in einer VM auf dem gleichen Rechner sind in 15min gepatcht.

Die gepatchten Windows-Systeme hatten alle 4-8GB Ram, und für all die Messungen lasse ich die vorbereitende Download-Zeit aussen vor. Es ist im Taskmanager auch ganz klar zu erkennen das Disk-IOs und CPU-Lasten die Flashenhälse sind.
 
@Leedur:
"nochmal zum Vergleich 8 Jahre Systemupgrades unter Linux als Gast in einer VM auf dem gleichen Rechner sind in 15min gepatcht."

Äpfel/Birnen.
Aber klar, wenn "nix drin" ist, braucht das "patchen" natürlich entsprechend weniger Zeit...
 
@Leedur: "Windows-10 Upgrades haben zusätzlich die angewohnheit das System Netzwerktechnisch so auszulasten" - in den Update Einstellungen auf erweiterete Optionen, Übermittlungsoptimierung, dort kannst das regeln, klappt dann auch mit dem langsamsten Internet.
 
was machen die Express updates so viel Anders als Delta Updates? ich meine Delta erklärt sich von selbst, es sind nur die Änderungen. aber wo kann man den noch sparen?
 
@My1: Indem man nicht die gesamte Datei ersetzt, sondern nur die Unterschiede patcht. Funzt natürlich nur wenn eine entsprechende Version da ist, sonst muss eben die gesamte Datei nachgeladen werden. Zumindest denke ich das es so laufen wird.
 
@James8349: also statt file-level-delta also dann quasi patch-delta wie mit bspw Lunar IPS oder xdelta? interessant
 
@My1: Ich bin mir nicht sicher. Bei MS (https://docs.microsoft.com/en-us/windows/deployment/update/waas-optimize-windows-10-updates#express-update-delivery) steht folgendes: "Full-file version - essentially replacing the local versions of the update binaries." und "Express version - containing the deltas needed to patch the existing binaries on the device."

Da bei Full-file explizit von ersetzen und bei Express von patchen die Rede ist, gehe ich davon aus das es auch wie ein Patcher funktionieren wird.
 
@My1: Die Delta-Updates enthalten nur die Patches des Vormonats und nicht mehr die gesamte Update-Historie der betreffenden Windows 10-Build, wie cumulative Updates. Express Updates bauen aufeinander auf.

Das Konzept der Express-Updates ermöglicht es, differentielle Downloads für jede Komponente im Full-Update generieren. Die generierten Downloads basieren auf der Update-Historie der Maschine und der differentiellen Updates auf den Microsoft Update-Servern. Dadurch lässt sich der Umfang eines Full-Updates als Paket vertreiben, aber die Größe kann durch die differentielle Auslieferung gravierend reduziert werden (es werden nur Änderungen an Dateien ausgeliefert).

Dateien werden so gut wie nie gepatcht, sondern immer ersetzt.
 
@ManuelM2: gabs nicht schon nicht-kumulative updates schon seit ewigkeiten (schon zu XP zeiten, vlt früher) sowieso kumulativ updates machen auch nur selten sinn (bspw wenn man ewig keine updates mehr hatte) ansonsten zieht man halt eins nach dem anderem.
 
@ManuelM2: sprich, ein individuell-kumulatives update.
 
Ohne ein Wort über die Technik dahinter ist das ganze irgendwie ziemlich wertlos. Ich lese daraus: MS ist doch nicht mehr so begeitert von den Update-Paketen, die sie vor 1, 2 Jahren eingeführt haben?!...
 
Die Update-Prozesse sind auf Windows-Systemen seit jeher katastrophal schlecht! Ein neu installiertes Windows7 braucht nachdem die ersten 190 updates fertig gedownloaded wurden 3-4h Zeit diese und folgende updates zu installieren (inkl der neustarts). bei den 3-4h installations-zeit wird die disk-io bis zum anschlag ausgenutzt, bei 4gb ram fängt er an zu swappen, und die cpu ist dauerhaft bei 100% auslastung.

Windows 10 belegt die systeme ebenfalls bei system-upgrades für stunden. zusätzlich werden die rechner ständig aus bis zum anschlag ausgelastet, und starten ungefragt die systeme neu (viel spass mit ungespeicherten dokumenten).

Das alles ist jetzut bereits seit Jahren ein Musterbeispiel dafür wie man es nicht machen sollte.
 
@Leedur:
"Windows 10 belegt die systeme ebenfalls bei system-upgrades für stunden."
- wenn man eine veraltete ISO verwendet schon, mit der aktuellen kommt dann noch ein Kumulatives Update und das war es dann eigentlich und währenddessen kann man ja normalerweise normal weiterarbeiten,

"werden die rechner ständig aus bis zum anschlag ausgelastet"
- sind das aber auch schon sehr betagte Rechner,

"und starten ungefragt die systeme neu (viel spass mit ungespeicherten dokumenten)."
- noch nie erlebt, hab in den Update Einstellungen allerdings auch vorsichtshalber noch eine zusätzliche Meldung vor einem notwendigen Neustart aktiviert.
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