Outlook für Android bekommt Add-Ins; Evernote und Trello zum Start
Nachdem Microsoft Outlook-Add-Ins für iOS bereits im Januar eingeführt hatte, ist jetzt auch die Android-Version der Mail-App an der Reihe. Über die Erweiterungen kann man für einzelne Mails ohne die App zu verlassen, bestimmte Aktionen der verbundenen Dienste bzw. Apps durchführen. Der Bedienkomfort wird dadurch stark verbessert.
Wenn man eine Email liest oder darauf antwortet, blendet Outlook für die installierten Add-Ins ein Symbol ein, über welches man gezielt wichtige Aktionen durchführen kann. Bei Evernote sind dies etwa neue oder ergänzte Notizen oder beim Kollaborationswerkzeug Trello Karten für einzelne Aufgaben oder Themen. Neben diesen zwei besonders populären Diensten gibt es zum Start auch noch Add-Ins für Microsoft Dynamics 365, Microsoft Translator, Nimble, OnePlaceMail, Outlook Customer Manager und Smartsheet. Die Unterstützung für Wrike, JIRA, MeisterTask, Gfycat, MojiLal und auch für Gmail-Add-Ins soll bald folgen.
Outlook-Add-Ins für Android
Zwei Typen sollen dabei künftig zur Auswahl stehen: Einfache Add-Ins die bestimmte Aktionen vor dem Absenden einer Mail anbieten, und komplexere Add-Ins mit einem anpinnbaren Aufgabenmenü. Letztere sind bislang allerdings nur in Outlook 2016 für Windows nach der Build-Nummer 7668.2000 oder höher verfügbar. Entwickler, die ihren eigenen Dienst via Add-Ins in Outlook anbieten wollen, finden in den von Microsoft im Juni veröffentlichten Outlook add-in design guidelines einen guten Startpunkt. Dort erfährt man alles über das Code-Design, APIs und die Möglichen Einsatzszenarien.
Outlook-Add-Ins für Android
Gleiche Codebasis wie bei iOS
Wie Microsoft bereits zum Start der iOS-Add-Ins für Outlook erläutert hat, basieren die Erweiterungen über alle Betriebssysteme und Gerätetypen hinweg auf der gleichen Codebasis mit HTML und JavaScript. Entwickler können ihre Add-Ins so leicht gleichzeitig für eine Vielzahl von Outlook-Apps anbieten.Zwei Typen sollen dabei künftig zur Auswahl stehen: Einfache Add-Ins die bestimmte Aktionen vor dem Absenden einer Mail anbieten, und komplexere Add-Ins mit einem anpinnbaren Aufgabenmenü. Letztere sind bislang allerdings nur in Outlook 2016 für Windows nach der Build-Nummer 7668.2000 oder höher verfügbar. Entwickler, die ihren eigenen Dienst via Add-Ins in Outlook anbieten wollen, finden in den von Microsoft im Juni veröffentlichten Outlook add-in design guidelines einen guten Startpunkt. Dort erfährt man alles über das Code-Design, APIs und die Möglichen Einsatzszenarien.
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