Nun versucht es Facebook und arbeitet an modularen Smartphones
Modulare Smartphones ziehen seit Jahren das Interesse der IT-Unternehmen auf sich, so hat beispielsweise Google lange Zeit ein entsprechendes Projekt betrieben. Doch bisher ist es keinem gelungen, eine entsprechende Hardware zur Marktreife zu bringen bzw. damit die Kunden zu überzeugen. Nun scheint es Facebook zu versuchen.
Wie alle großen IT-Konzerne leistet sich auch Facebook eine Forschungsabteilung, die gerne auch mal gewagte Projekte angeht. Dort arbeitet man derzeit laut einem Bericht von Business Insider an einem modularen Smartphone bzw. modularer Elektronik im Allgemeinen. Das kann man wohl am besten mit dem "Project Ara" vergleichen, dem Google-Vorhaben in diese Richtung, das aber im vergangenen Herbst eingestellt worden ist.
Der Vergleich mit Project Ara ist auch sicherlich mehr als legitim, denn die Projektleitung hat die ehemalige Google-Managerin Regina Dugan übernommen. Sie war auch seinerzeit Hauptverantwortliche des modularen Smartphones des Suchmaschinenkonzerns.
Mit der Möglichkeit, bestimmte Einzelteile aufrüsten zu können, könnte man die Lebenszeit verlängern, wirklich neu ist das Argument allerdings nicht. Facebook erwähnt in diesem Zusammenhang nicht nur ein Smartphone, sondern auch einen "intelligenten" Lautsprecher, das dürften aber letztlich nur zwei Beispiele sein, die sich auf praktisch jede Art von Elektronik umlegen lassen.
Ob es Facebook schafft das Projekt soweit zu bringen, dass auch die Konsumenten einen Mehrwert darin erkennen können, wird sich erst noch zeigen.
Der Vergleich mit Project Ara ist auch sicherlich mehr als legitim, denn die Projektleitung hat die ehemalige Google-Managerin Regina Dugan übernommen. Sie war auch seinerzeit Hauptverantwortliche des modularen Smartphones des Suchmaschinenkonzerns.
Smartphones und "smarte" Speaker
Entsprechend greifen auch die Facebook-Forscher in einem gerade veröffentlichten Patent ein "modulares elektromagnetisches Gerät" auf, bei dem sich die einzelnen Bestandteile leicht austauschen und aktualisieren lassen. Facebook argumentiert dabei u. a. mit dem Umstand, dass konventionelle Elektronik bzw. bestimmte Bestandteile teuer seien und auch für Müll sorgen, wenn man sie nach einigen Jahren austauscht.Mit der Möglichkeit, bestimmte Einzelteile aufrüsten zu können, könnte man die Lebenszeit verlängern, wirklich neu ist das Argument allerdings nicht. Facebook erwähnt in diesem Zusammenhang nicht nur ein Smartphone, sondern auch einen "intelligenten" Lautsprecher, das dürften aber letztlich nur zwei Beispiele sein, die sich auf praktisch jede Art von Elektronik umlegen lassen.
Ob es Facebook schafft das Projekt soweit zu bringen, dass auch die Konsumenten einen Mehrwert darin erkennen können, wird sich erst noch zeigen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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