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Twitch kämpft jetzt vor Gericht
In der Community des populären Spiele-Streaming-Anbieters Twitch grummelt es schon seit geraumer Zeit: Unseriöse Anbieter verstopfen den Dienst mit ihren Bots, die Nutzer nerven, offizielle Partner denunzieren und Aufrufe vorgaukeln, wo eigentlich keine sind.
Das damit auch ein nicht unerheblicher finanzieller Schaden mit einhergeht, hat Twitchs Marketing-Manager Matthew DiPietro jetzt offiziell bestätigt und den Betrügern den Kampf angesagt. Twitch hat - nach den Maßnahmen wie eine verbesserte Moderation und die automatisierte Erkennung von Bots - die ersten Klagen gegen Unternehmen eingereicht, die sich mit Betrugsmaschen auf Twitch bereichern.
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Twitch hat laut eigenen Angaben jeden Monat über 100 Millionen Nutzer. Dazu gehören Gaming-Enthusiasten ebenso wie Spieleentwickler und Gelegenheits-Gamer. Dieser Gemeinschaft will Twitch nicht länger zumuten, ein Teil der kriminellen Machenschaften zu sein, die Betrüger für ihren Profit nutzen. Mit Hilfe der Bots sei es zum Beispiel üblich, höhere Channelaufrufe zu simulieren, was bei Twitch-Partnerschaften gleich auch höhere Einnahmen bringt.
Twitch hat sich entschieden, zunächst einmal gegen die Anbieter der Bots vorzugehen. In weiteren Schritten könnten dann Nutzer in Masse abgestraft werden, die von diesen unsauberen Methoden profitieren. Vor Gericht hat man nun die Chance, vielleicht auch Einsicht in die Kundenlisten der Bot-Anbieter zu erlangen.
Man trifft sich jetzt vor Gericht
Der Spiele-Streaming-Service geht nun gegen die ersten Bot-Anbieter vor. Es wurde Klage vor dem Gericht in San Jose, Kalifornien, eingereicht (PDF der Klage zur Einsicht). Genannt werden dabei unter anderem Dienste wie blackdesertbot.com, twitch-buddy.com, streambot.com, twitchswiss.com und streamhomies.com.Mehr dazu: PayPal trollt Twitch-Troll und will jetzt 50.000 Dollar von diesem
Twitch hat laut eigenen Angaben jeden Monat über 100 Millionen Nutzer. Dazu gehören Gaming-Enthusiasten ebenso wie Spieleentwickler und Gelegenheits-Gamer. Dieser Gemeinschaft will Twitch nicht länger zumuten, ein Teil der kriminellen Machenschaften zu sein, die Betrüger für ihren Profit nutzen. Mit Hilfe der Bots sei es zum Beispiel üblich, höhere Channelaufrufe zu simulieren, was bei Twitch-Partnerschaften gleich auch höhere Einnahmen bringt.
Twitch hat sich entschieden, zunächst einmal gegen die Anbieter der Bots vorzugehen. In weiteren Schritten könnten dann Nutzer in Masse abgestraft werden, die von diesen unsauberen Methoden profitieren. Vor Gericht hat man nun die Chance, vielleicht auch Einsicht in die Kundenlisten der Bot-Anbieter zu erlangen.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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