Beats 1: Apples Radio piept bei Rappern und spielt kuriose Mixe
Der neue Musik-Streamingdienst von Apple ist gestern nun gestartet und bringt wie angekündigt auch den Web-Radiosender "Beats 1" mit. Wer bei diesem bewusst hinhört und -sieht und sich nicht nur berieseln lässt, wird schnell auf einige mehr oder weniger seltsame Dinge stoßen.
Apple hatte den Web-Radiosender als besonderes Highlight von Apple Music hervorgehoben. So mancher rieb sich schon verwundert die Augen, als während der Vorstellung in Anspruch genommen wurde, dass man hier den "ersten weltweit empfangbaren Live-Radio-Sender" auf Sendung schicken werde, der rund um die Uhr von DJs mit Musik bestückt wird.
In der Praxis zeigt sich nun, dass die von Apple angeheuerten Musikunterhalter keineswegs in einem vollen Schichtbetrieb arbeiten, wie die Kollegen von TechCrunch nach einem ersten Test berichten. Verschiedene Programme werden durchaus wiederholt - vor allem wenn sie von angeheuerten Stars produziert wurden. Das kann durchaus von Vorteil sein, da Apple so dafür sorgt, dass sie in jeder Zeitzone zu annehmbaren Uhrzeiten zu hören sind.
Kurios wird es, wenn die DJs sich entscheiden, Titel zu spielen, die nach dem US-Geschmack zu anstößig sind. Wie viele US-Firmen legt man immerhin Wert auf absolute Familienfreundlichkeit. Vor allem, wenn Hiphop zu vernehmen ist, wird der Nutzer sich so immer wieder einmal mit der bekannten Piep-Überblendung an kritischen Textstellen abfinden müssen. Dies betrifft übrigens auch so manchen Track von Dr. Dre, der seit der Übernahme seiner Firma, nach der auch der Radiosender benannt ist, als Apple-Angestellter geführt wird.
Ein ganz besonderes Feature hat Apple aber für die Nostalgiker unter den Nutzern eingebaut, die es noch gewohnt waren, in ihrem Tanzlokal den DJ zu belagern, um endlich nach einem ganz bestimmten Lied tanzen zu können: In ausgewählten Ländern bietet Apple die Möglichkeit an, einfach anzurufen und sich ein Lied zu wünschen.
In der Praxis zeigt sich nun, dass die von Apple angeheuerten Musikunterhalter keineswegs in einem vollen Schichtbetrieb arbeiten, wie die Kollegen von TechCrunch nach einem ersten Test berichten. Verschiedene Programme werden durchaus wiederholt - vor allem wenn sie von angeheuerten Stars produziert wurden. Das kann durchaus von Vorteil sein, da Apple so dafür sorgt, dass sie in jeder Zeitzone zu annehmbaren Uhrzeiten zu hören sind.
Kurios wird es, wenn die DJs sich entscheiden, Titel zu spielen, die nach dem US-Geschmack zu anstößig sind. Wie viele US-Firmen legt man immerhin Wert auf absolute Familienfreundlichkeit. Vor allem, wenn Hiphop zu vernehmen ist, wird der Nutzer sich so immer wieder einmal mit der bekannten Piep-Überblendung an kritischen Textstellen abfinden müssen. Dies betrifft übrigens auch so manchen Track von Dr. Dre, der seit der Übernahme seiner Firma, nach der auch der Radiosender benannt ist, als Apple-Angestellter geführt wird.
Kuddelmuddel und Wünsch dir was.
Etwas wild wirkt dem Bericht zufolge auch die Zusammenstellung der Musik. Offenbar wird gerade in der Anfangsphase versucht, es möglichst allen potenziellen Hörern mal recht zu machen und niemanden zu verprellen. Das führt dann schonmal dazu, dass nach einem Drum'n'Bass-Track direkt ein Song aus dem Singer/Songwriter-Bereich folgt - was dann schon einen deutlichen Bruch darstellt.Ein ganz besonderes Feature hat Apple aber für die Nostalgiker unter den Nutzern eingebaut, die es noch gewohnt waren, in ihrem Tanzlokal den DJ zu belagern, um endlich nach einem ganz bestimmten Lied tanzen zu können: In ausgewählten Ländern bietet Apple die Möglichkeit an, einfach anzurufen und sich ein Lied zu wünschen.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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