Day of the Tentacle: Was die "Remastered"-Version bieten wird
Am vergangenen Wochenende wurde angekündigt, dass der LucasArts-Klassiker Day of the Tentacle als "Remastered"-Version u. a. für die Sony-Konsole PlayStation 4 sowie für den PC kommen wird. Tim Schafer, Co-Schöpfer des Originalspiels, wird auch die Neuauflage übernehmen, der Double-Fine-Chef hat nun seine Pläne dazu näher erläutert.
"Als wir mit der Arbeit an 'Grim Fandango Remastered' angefangen haben, dachte ich, dass sich niemand für alte Spiele interessieren wird, aber sie wurden voller Leidenschaft aufgenommen", so Schafer.
Noch ist die Arbeit an der Remastered-Version in einem frühen Status, Schafer beteuert aber, dass man das Original nicht verschlimmbessern wird: Das Spiel wird die 2D-Optik und auch den Cartoon-Stil beigehalten. "Wir werden lediglich hier und da ein paar Pixel hinzufügen", so Schafer, 3D schließt er jedoch kategorisch aus.
Maniac Mansion-Fortsetzung
Day of the Tentacle (1993) war das letzte Spiel der goldenen LucasArts-Ära, bei der das klassische Interface der SCUMM-Engine zum Einsatz kam, für so manchen war es auch das beste bzw. humorvollste Grafik-Adventure aus dieser Zeit. Vielen "Spätgeborenen", die nicht zu dieser Zeit aufgewachsen sind, wird der Titel aber womöglich nicht viel sagen. Das war auch die Motivation für Tim Schafer, der für das Original mitverantwortlich war, wie er im Interview mit Polygon erklärt."Als wir mit der Arbeit an 'Grim Fandango Remastered' angefangen haben, dachte ich, dass sich niemand für alte Spiele interessieren wird, aber sie wurden voller Leidenschaft aufgenommen", so Schafer.
Noch ist die Arbeit an der Remastered-Version in einem frühen Status, Schafer beteuert aber, dass man das Original nicht verschlimmbessern wird: Das Spiel wird die 2D-Optik und auch den Cartoon-Stil beigehalten. "Wir werden lediglich hier und da ein paar Pixel hinzufügen", so Schafer, 3D schließt er jedoch kategorisch aus.
Ein "Nein" hätte zum Scheitern führen können
Dass man das Adventure überhaupt neuauflegen darf, bezeichnet er als "Wunder", da die Rechteverhältnisse an den LucasArts-Spielen ziemlich kompliziert sind: "Es gibt aber einige Leute bei Disney, Sony und Lucasfilm, denen diese Spiele wichtig sind." Einige der aktuellen Top-Manager seien "alt genug", um diese Games als Kids gespielt zu haben. Es seien aber so viele Leute und Unternehmen daran beteiligt, dass ein Nein genügt hätte, um das Projekt zum Scheitern zu bringen, so Schafer.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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