Neues Musikformat von Apple soll Kunden zum Kaufen bringen
Der Musiker Bono und seine Band U2 arbeiten nicht nur bei der Veröffentlichung ihres neuesten Albums mit Apple zusammen. Gemeinsam mit dem U2-Sänger arbeitet Apple nach seinen Angaben auch an einem neuen Format für digitale Musik, das die Kunden wieder dazu bewegen soll, Geld für den Kauf der Inhalte auszugeben.
In einem Interview mit der US-Zeitschrift Time Magazine ließ Bono durchblicken, dass er mit Apple ein neues digitales Musikformat entwickelt, das "so unwiderstehlich spannend" für die Fans sein soll, dass sie wieder in den Kauf von Musik investieren. Dies gelte sowohl für einzelne Musikstücke als auch für ganze Alben.
Es geht nach Angaben von Bono vor allem darum, dass Musiker für ihre Arbeit entsprechend entlohnt werden, wenn sie keine Möglichkeit haben, die durch die kostenlose Verbreitung von Musik über das Internet durch Touren und Auftritte abzufangen. Konkrete Details zu den Plänen verriet der Künstler freilich nicht. Apple dürfte wegen seiner typischen Geheimniskrämerei ohnehin nicht sonderlich erfreut sein über die öffentlichen Äußerungen zu seinen Plänen.
Somit bleibt vorerst unklar, wann Apple das neue Musikformat einführen will und welche Vorteile es bieten soll, die die Kunden wieder vom käuflichen Erwerb ihrer Musikstücke überzeugen könnten. Die Einnahmen aus dem Vertrieb von Musik über iTunes stagnieren für Apple schon länger. Zahllose potenzielle Kunden greifen außerdem lieber auf teilweise kostenlose Streaming-Dienste zurück oder laden ihre Songs ohnehin aus illegalen Quellen herunter.
Während sich Streaming-Angebote immer größerer Beliebtheit erfreuen, bringen sie den Musikern selbst oft nur wenig ein. Selbst wenn ein Musikstück per Streaming sehr oft wiedergegeben wird, fallen die Ausschüttungen an die Künstler meist gering aus. Ob das neue Format von Apple dem mit hoher Qualität und gleichzeitig einer wahrscheinlichen Integration von DRM-Maßnahmen entgegenwirken kann, bleibt abzuwarten.
Es geht nach Angaben von Bono vor allem darum, dass Musiker für ihre Arbeit entsprechend entlohnt werden, wenn sie keine Möglichkeit haben, die durch die kostenlose Verbreitung von Musik über das Internet durch Touren und Auftritte abzufangen. Konkrete Details zu den Plänen verriet der Künstler freilich nicht. Apple dürfte wegen seiner typischen Geheimniskrämerei ohnehin nicht sonderlich erfreut sein über die öffentlichen Äußerungen zu seinen Plänen.
Somit bleibt vorerst unklar, wann Apple das neue Musikformat einführen will und welche Vorteile es bieten soll, die die Kunden wieder vom käuflichen Erwerb ihrer Musikstücke überzeugen könnten. Die Einnahmen aus dem Vertrieb von Musik über iTunes stagnieren für Apple schon länger. Zahllose potenzielle Kunden greifen außerdem lieber auf teilweise kostenlose Streaming-Dienste zurück oder laden ihre Songs ohnehin aus illegalen Quellen herunter.
Während sich Streaming-Angebote immer größerer Beliebtheit erfreuen, bringen sie den Musikern selbst oft nur wenig ein. Selbst wenn ein Musikstück per Streaming sehr oft wiedergegeben wird, fallen die Ausschüttungen an die Künstler meist gering aus. Ob das neue Format von Apple dem mit hoher Qualität und gleichzeitig einer wahrscheinlichen Integration von DRM-Maßnahmen entgegenwirken kann, bleibt abzuwarten.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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