In der Schweiz startet jetzt Mobilfunk mit 300 Megabit pro Sekunde
Mobilfunk-Nutzer in der Schweiz können sich jetzt darauf einstellen, noch größere Bandbreiten verwenden zu können. Die Swisscom hat an ihren ersten Sendeanlagen die LTE-Advanced-Technologie in Betrieb genommen, die Verbindungen mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde zulässt.
Wie der Telekommunikationskonzern mitteilte, habe man LTE-Advanced seit dem Februar im Labor getestet. Ab sofort sei die Technologie nun netzseitig an den Sendeanlagen an den Bahnhöfen Bern und Lausanne in Betrieb. Ab Anfang Juli soll der Ausbau in den Städten Bern und Biel abgeschlossen sein. Bis zum Jahresende werden verschiedene weitere Orte hinzukommen.
Um das Traffic-Wachstum bewältigen zu können und den Kunden hohe Geschwindigkeiten zu bieten, habe man den LTE-Ausbau bereits auf rund 91 Prozent der Schweizer Bevölkerung vorangetrieben. In den fraglichen Gebieten sind unter optimalen Bedingungen Maximalwerte bis zu 150 Megabit pro Sekunde möglich.
Mit LTE-Advanced werden in der Datenübertragung unter optimalen Bedingungen hingegen sogar Maximalwerte von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich. Allerdings wird bei vielen Anwendern vorerst noch das Problem vorliegen, dass ihre Geräte die Technologie noch nicht unterstützen. Die Swisscom selbst wird erst ab Herbst entsprechende Smartphones und Tablets in ihrem Programm haben. Bis dahin können die ersten verfügbaren Sendeanlagen nur von Anwendern genutzt werden, die auf anderem Weg an ein entsprechendes Gerät kamen.
Mehr Speed für Streams
Laut dem Unternehmen stelle man sich mit der schnellen Einführung des neuen Mobilfunk-Standards auf die aktuellen Nutzungsgewohnheiten ein. Besonders stark genutzt werden demnach auf mobilen Endgeräten Streaming-Dienste für Video und Musik. Diese machen heute bereits 65 Prozent des gesamten Datenvolumens im Mobilfunknetz der Swisscom aus. Dies führt in etwa zu einer Verdoppelung des Datenvolumens im Mobilfunknetz pro Jahr.Um das Traffic-Wachstum bewältigen zu können und den Kunden hohe Geschwindigkeiten zu bieten, habe man den LTE-Ausbau bereits auf rund 91 Prozent der Schweizer Bevölkerung vorangetrieben. In den fraglichen Gebieten sind unter optimalen Bedingungen Maximalwerte bis zu 150 Megabit pro Sekunde möglich.
Mit LTE-Advanced werden in der Datenübertragung unter optimalen Bedingungen hingegen sogar Maximalwerte von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich. Allerdings wird bei vielen Anwendern vorerst noch das Problem vorliegen, dass ihre Geräte die Technologie noch nicht unterstützen. Die Swisscom selbst wird erst ab Herbst entsprechende Smartphones und Tablets in ihrem Programm haben. Bis dahin können die ersten verfügbaren Sendeanlagen nur von Anwendern genutzt werden, die auf anderem Weg an ein entsprechendes Gerät kamen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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