Display-Genauigkeit:
iPhone 5s und 5c schwächeln
Wie gut sind eigentlich die Touch-Displays der neuen Apple iPhones, hat sich das finnische Unternehmen Optofidelity gefragt: Die auf Messtechnologie spezialisierte Firma hat im Test festgestellt, dass es mit der Touchscreen-Genauigkeit nicht so weit her ist.
Haben die neuen iPhone-Generationen iPhone 5s und iPhone 5c etwa ein Problem? Das könnte man zumindest glauben, wenn man sich den Bericht der Finnen genauer ansieht. Sie haben die 2013er iPhones mit dem Mitte 2012 veröffentlichten Samsung Galaxy S3 in einem Testaufbau auf ihre Touchscreen-Genauigkeit hin verglichen.
Die vielleicht doch etwas überraschenden Ergebnisse: Während das Galaxy S3 ein nahezu gleichmäßig gutes Ergebnis für das gesamte Touch-Display vorweisen kann, schwächeln die iPhones. Bei iPhone 5s und iPhone 5c gibt es Bereiche, die deutlich besser als andere die Nutzereingabe durch Berührung erkennen. Und damit eben auch Bereiche, die augenfällig schlechter Eingaben eruieren.
Die roten und grünen Messpunkte (siehe Fotogalerie) verdeutlichen die unterschiedlichen Annahmegenauigkeiten im Test.
In dem Testaufbau wird mit einem Roboter nachgeahmt, wie immer die gleichen Eingaben vollzogen werden. Beispielsweise typische Gesten, Texteingabe oder einfaches Antippen zum Öffnen von Apps. Im Gegensatz zur Eingabe durch einen Menschen ist die des Roboters immer gleich. Laut Optofidelity ist das S3 dabei im Vorteil. Ihr "Human Simulator" genannter Aufbau misst die Latenzzeit zwischen Eingabe und Reaktion. Außerdem wird über die Eingabe von Text kontrolliert, wie differenziert abgegrenzt das Display eine Eingabe annimmt, also wie viele Pixel gleichzeitig aktiviert werden.
Bei den Apps liegt das iPhone 5s vor dem 5c und dem S3.
In Punkto Schnelligkeit gibt es aber einen Vorteil bei Apple. Im Test wurden Apps merklich flotter geöffnet. Das dürfte aber eher auf das Betriebssystem zurückzuführen sein und nicht auf die Touchscreen-Eingabeerkennung. Hier vergleicht man im wahrsten Sinne Äpfel mit Birnen, so lang es sich nicht um Smartphone mit ein und demselben Betriebssystem handelt.
Optofidelity hat ein PDF mit der Zusammenfassung des Vergleichs veröffentlicht (Download, 1,1 MB).
Die vielleicht doch etwas überraschenden Ergebnisse: Während das Galaxy S3 ein nahezu gleichmäßig gutes Ergebnis für das gesamte Touch-Display vorweisen kann, schwächeln die iPhones. Bei iPhone 5s und iPhone 5c gibt es Bereiche, die deutlich besser als andere die Nutzereingabe durch Berührung erkennen. Und damit eben auch Bereiche, die augenfällig schlechter Eingaben eruieren.
Die roten und grünen Messpunkte (siehe Fotogalerie) verdeutlichen die unterschiedlichen Annahmegenauigkeiten im Test.
In dem Testaufbau wird mit einem Roboter nachgeahmt, wie immer die gleichen Eingaben vollzogen werden. Beispielsweise typische Gesten, Texteingabe oder einfaches Antippen zum Öffnen von Apps. Im Gegensatz zur Eingabe durch einen Menschen ist die des Roboters immer gleich. Laut Optofidelity ist das S3 dabei im Vorteil. Ihr "Human Simulator" genannter Aufbau misst die Latenzzeit zwischen Eingabe und Reaktion. Außerdem wird über die Eingabe von Text kontrolliert, wie differenziert abgegrenzt das Display eine Eingabe annimmt, also wie viele Pixel gleichzeitig aktiviert werden.
Bei den Apps liegt das iPhone 5s vor dem 5c und dem S3.
In Punkto Schnelligkeit gibt es aber einen Vorteil bei Apple. Im Test wurden Apps merklich flotter geöffnet. Das dürfte aber eher auf das Betriebssystem zurückzuführen sein und nicht auf die Touchscreen-Eingabeerkennung. Hier vergleicht man im wahrsten Sinne Äpfel mit Birnen, so lang es sich nicht um Smartphone mit ein und demselben Betriebssystem handelt.
Optofidelity hat ein PDF mit der Zusammenfassung des Vergleichs veröffentlicht (Download, 1,1 MB).
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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