Samsung will CPUs für Amazon, Sony & Nvidia bauen
Samsung sucht nach neuen Abnehmern für seine Kapazitäten im Bereich der Chipfertigung und dient sich deshalb unter anderem Amazon, Sony und ausgerechnet dem Chiphersteller Nvidia an, um Prozessoren in deren Auftrag zu fertigen. Dies behaupten zumindest Quellen aus der südkoreanischen Halbleiterindustrie.
Samsung will laut der Zeitung Korea Times mit der Suche nach neuen Abnehmern drohende Ausfälle abfangen, die dem Unternehmen durch den Verzicht von Apple auf die Bestellung neuer Prozessoren für seine Smartphones und Tablets entstehen könnten. Bisher lässt der US-Computerkonzern die Chips bei Samsung fertigen, weil er keine eigenen Produktionsstätten für Halbleiter besitzt.
Da Apple seine Fertigungsaufträge aber zunehmend zum taiwanischen Vertragsfertiger TSMC verlagert, könnten Samsungs Produktionsstätten bald teilweise brachliegen, wenn man keinen Weg findet, sie im Auftrag anderer Kunden auszulasten. Nvidia, Sony und Amazon kommen als alternative Abnehmer in Frage, heißt es. Interessant ist hierbei, dass Amazon angeblich einen eigenen Prozessor plant, der künftige Generationen der Kindle-Tablets antreiben soll. Bisher setzte man auf die OMAP ARM-Plattform von Texas Instruments.
Sony hat ebenfalls keine Fertigungsstätten für Prozessoren, nutzt aber eine ARM-Plattform in seinen tragbaren PlayStation-Konsolen. Nvidia hingegen bietet schon lange eigene ARM-Plattformen an, die unter dem Namen Nvidia Tegra auch einigermaßen erfolgreich vermarktet werden.
Für Samsung stellt der Wegfall der Chip-Bestellungen von Apple vor allem deshalb ein Problem dar, weil der iPad- und iPhone-Hersteller bisher einfach riesige Mengen orderte. Um diese Nachfrage zu decken, erweiterte Samsung seine Kapazitäten in den letzten Jahren ständig, muss nun aber gleich mehrere neue Kunden finden, um die durch den Weggang von Apple entstehende Lücke auch nur annähernd zu füllen.
Da Apple seine Fertigungsaufträge aber zunehmend zum taiwanischen Vertragsfertiger TSMC verlagert, könnten Samsungs Produktionsstätten bald teilweise brachliegen, wenn man keinen Weg findet, sie im Auftrag anderer Kunden auszulasten. Nvidia, Sony und Amazon kommen als alternative Abnehmer in Frage, heißt es. Interessant ist hierbei, dass Amazon angeblich einen eigenen Prozessor plant, der künftige Generationen der Kindle-Tablets antreiben soll. Bisher setzte man auf die OMAP ARM-Plattform von Texas Instruments.
Sony hat ebenfalls keine Fertigungsstätten für Prozessoren, nutzt aber eine ARM-Plattform in seinen tragbaren PlayStation-Konsolen. Nvidia hingegen bietet schon lange eigene ARM-Plattformen an, die unter dem Namen Nvidia Tegra auch einigermaßen erfolgreich vermarktet werden.
Für Samsung stellt der Wegfall der Chip-Bestellungen von Apple vor allem deshalb ein Problem dar, weil der iPad- und iPhone-Hersteller bisher einfach riesige Mengen orderte. Um diese Nachfrage zu decken, erweiterte Samsung seine Kapazitäten in den letzten Jahren ständig, muss nun aber gleich mehrere neue Kunden finden, um die durch den Weggang von Apple entstehende Lücke auch nur annähernd zu füllen.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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