Scharfe Kontroverse um Geschäft von AdBlock Plus
Sascha Pallenberg, ein bekannter deutscher Blogger, hat schwere Vorwürfe gegen das Geschäftsmodell von AdBlock Plus erhoben - die Entwickler Wladimir Palant für den populären Webdienst entschieden zurückweist.
Worum geht es genau? Laut Pallenberg lässt sich AdBlock Plus von Werbetreibenden möglicherweise dafür bezahlen, dass ihre Anzeigen auf eine Liste von "Acceptable Ads" (akzeptable Anzeigen) gelangen und so in der Standardeinstellung des AdBlockers nicht unterdrückt werden. Palant hält dagegen, dass "eine Verschwörung um die Acceptable Ads aufgebaut" werde.
Pallenberg wundert sich, wie das kostenlose Tool AdBlock Plus zwei Geschäftsführer und 15 Mitarbeiter bezahlen kann - Palant schreibt: "Eine Firma mit 15 Mitarbeitern und zwei (!!!!) Geschäftsführern wird da zu einem Weltkonzern stilisiert, das massenweise Geld schaufelt."
"Hatte ich schon Werbepolizei geschrieben? Oder Werbe-Mafia? 30% ist wohl eine Marge, von der sogar die Schutzgeld-Branche feucht traeumen duerfte", kommentiert Pallenberg das Geschäftsmodell. Palant kontert: "Neben persönlichen Angriffen auf Leute, die an Adblock Plus beteiligt sind, werden alle möglichen (und größtenteils auch vom Projekt öffentlich kommunizierten) Fakten so zurechtgebogen, dass es irgendwie negativ klingt."
"Auf viele Kritikpunkte des Bloggers geht der Adblock-Plus-Macher allerdings gar nicht erst ein", urteilt der Stern. Vieles deutet daraufhin, dass die Kontroverse die digitale Szene noch länger beschäftigen dürfte - immerhin hat AdBlock Plus nach eigenen Angaben viele Millionen Nutzer, auch in Deutschland.
Vielen Dank Christian B. und Carl-Gerhard Wieners, die auf die Story aufmerksam gemacht haben. Die WinFuture-Redaktion freut sich über solche Hinweise, die hier eingesandt werden können.
Zum Artikel: Adblock Plus Undercover - Einblicke in ein mafioeses Werbenetzwerk
Auch WinFuture achtet sehr auf nicht störende Werbung. Ein Großteil der auf WinFuture.de eingeblendeten Werbung besteht aus reinen Textanzeigen. Einige wenige davon haben wir vor einiger Zeit in das Acceptable Ads-Programm aufnehmen lassen können.
Pallenberg wundert sich, wie das kostenlose Tool AdBlock Plus zwei Geschäftsführer und 15 Mitarbeiter bezahlen kann - Palant schreibt: "Eine Firma mit 15 Mitarbeitern und zwei (!!!!) Geschäftsführern wird da zu einem Weltkonzern stilisiert, das massenweise Geld schaufelt."
"Hatte ich schon Werbepolizei geschrieben? Oder Werbe-Mafia? 30% ist wohl eine Marge, von der sogar die Schutzgeld-Branche feucht traeumen duerfte", kommentiert Pallenberg das Geschäftsmodell. Palant kontert: "Neben persönlichen Angriffen auf Leute, die an Adblock Plus beteiligt sind, werden alle möglichen (und größtenteils auch vom Projekt öffentlich kommunizierten) Fakten so zurechtgebogen, dass es irgendwie negativ klingt."
"Auf viele Kritikpunkte des Bloggers geht der Adblock-Plus-Macher allerdings gar nicht erst ein", urteilt der Stern. Vieles deutet daraufhin, dass die Kontroverse die digitale Szene noch länger beschäftigen dürfte - immerhin hat AdBlock Plus nach eigenen Angaben viele Millionen Nutzer, auch in Deutschland.
Vielen Dank Christian B. und Carl-Gerhard Wieners, die auf die Story aufmerksam gemacht haben. Die WinFuture-Redaktion freut sich über solche Hinweise, die hier eingesandt werden können.
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Auch WinFuture achtet sehr auf nicht störende Werbung. Ein Großteil der auf WinFuture.de eingeblendeten Werbung besteht aus reinen Textanzeigen. Einige wenige davon haben wir vor einiger Zeit in das Acceptable Ads-Programm aufnehmen lassen können.
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