VLC soll bald BitTorrent-Streaming beherrschen
Der populäre Open Source-Videoplayer VLC soll jetzt die Fähigkeit erhalten, auch Videos abzuspielen, die über das P2P-Distributionsnetzwerk BitTorrent gestreamt werden.
Für das Vorhaben hat eine Gruppe von Unterstützern 10.000 Dollar bereitgestellt. Über die Freiberufler-Plattform Elance suchen sie nun nach Entwicklern, die für diesen Betrag bereit sind, die erforderlichen Features in die Software zu implementieren.
Dass sie auf diesem Weg für eine entsprechende Funktionalität sorgen wollen, hat seinen Grund: In der Vergangenheit wurde bereits mehrfach im Rahmen der normalen Open Source-Entwicklung eine BitTorrent-Anbindung in die Software eingebaut. Allerdings gelangten diese niemals in die offiziellen Releases, da sie nicht der gewünschten Qualität entsprachen, erklärte Projektmitglied Jean-Baptiste Kempf gegenüber dem Magazin 'TorrentFreak'.
Die Anforderungen für die nun gewünschte Implementierung sehen so aus, dass der Nutzer dem Player wahlweise eine Torrent-Datei oder einen Magnet-Link zuweisen kann. Bis zum Beginn der Wiedergabe soll dann möglichst nur eine kleine Wartezeit entstehen. Prinzipiell sei es möglich - bedingt durch die Eigenheiten des BitTorrent-Protokolls - Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Über die ungefähre Dauer bis zum Beginn der Wiedergabe soll der Anwender aber informiert werden. Außerdem soll diese maximal ein zehntel der Zeit umfassen, die es für einen kompletten Download der Videodatei benötigen würde.
BitTorrent ist schon länger als potenzielles Streaming-Protokoll im Gespräch. In der ursprünglichen Version bestand aber das Problem, dass die einzelnen Teile einer größeren Datei in zufälliger Reihenfolge heruntergeladen wurden. Dadurch könnte es passieren, dass die ersten Stücke erst am Ende übertragen werden. Auf diese muss für das Streaming hingegen die Priorität beim Download liegen, wenn auch insgesamt nicht die genaue Reihenfolge eingehalten werden muss, wie es beispielsweise beim HTTP-Streaming der Fall ist.
Dass sie auf diesem Weg für eine entsprechende Funktionalität sorgen wollen, hat seinen Grund: In der Vergangenheit wurde bereits mehrfach im Rahmen der normalen Open Source-Entwicklung eine BitTorrent-Anbindung in die Software eingebaut. Allerdings gelangten diese niemals in die offiziellen Releases, da sie nicht der gewünschten Qualität entsprachen, erklärte Projektmitglied Jean-Baptiste Kempf gegenüber dem Magazin 'TorrentFreak'.
Die Anforderungen für die nun gewünschte Implementierung sehen so aus, dass der Nutzer dem Player wahlweise eine Torrent-Datei oder einen Magnet-Link zuweisen kann. Bis zum Beginn der Wiedergabe soll dann möglichst nur eine kleine Wartezeit entstehen. Prinzipiell sei es möglich - bedingt durch die Eigenheiten des BitTorrent-Protokolls - Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Über die ungefähre Dauer bis zum Beginn der Wiedergabe soll der Anwender aber informiert werden. Außerdem soll diese maximal ein zehntel der Zeit umfassen, die es für einen kompletten Download der Videodatei benötigen würde.
BitTorrent ist schon länger als potenzielles Streaming-Protokoll im Gespräch. In der ursprünglichen Version bestand aber das Problem, dass die einzelnen Teile einer größeren Datei in zufälliger Reihenfolge heruntergeladen wurden. Dadurch könnte es passieren, dass die ersten Stücke erst am Ende übertragen werden. Auf diese muss für das Streaming hingegen die Priorität beim Download liegen, wenn auch insgesamt nicht die genaue Reihenfolge eingehalten werden muss, wie es beispielsweise beim HTTP-Streaming der Fall ist.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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