Google verlängert ActiveSync-Support bis 31. Juli
Mitte Dezember 2012 hat Google bekannt gegeben, dass man mit 30. Januar 2013 das Microsoft-Protokoll Exchange ActiveSync (EAS) nicht mehr unterstützen werde, zumindest was Neuanmeldungen für Gmail betrifft.
Nun hat Google aber etwas überraschend doch noch einen Aufschub gewährt. Wie 'Windows Phone Central' unter Berufung auf das offizielle 'Windows Phone Blog' berichtet, hat Microsoft bekannt gegeben, dass das Suchmaschinenunternehmen Google Sync (so heißt die Gmail-Implementierung von EAS) noch bis 31. Juli 2013 anbieten wird - wie anfangs erwähnt betrifft das lediglich Neuanmeldungen für den Mail-Dienst von Google (in der kostenlosen Variante).
Rund um die Unterstützung von ActiveSync hatte es zuletzt einiges an Missstimmung zwischen Microsoft und Google gegeben, das Redmonder Unternehmen hatte sich über den Schritt des Gmail-Betreibers "sehr überrascht" gezeigt und diesen auch kritisiert. Microsoft argumentierte, dass EAS gegenüber den von Google favorisierten Protokollen (IMAP, CalDAV und CardDAV) zahlreiche Vorteile biete.
Offenbar hat man aber hinter den Kulissen bis zuletzt miteinander gesprochen und ist dem jeweils anderen Unternehmen ein wenig entgegengekommen. So hat etwa Microsoft vor gut einer Woche bekannt gegeben, dass man eine DAV-Unterstützung vorbereite, im Gegenzug hat Google nun einen immerhin halbjährigen Aufschub gewährt.
Google dürfte damit einer Bitte aus Redmond entsprochen haben, das allerdings vermutlich nach reichlicher Überlegung: Microsoft hatte nämlich nach der ursprünglichen Google-Ankündigung um eine Verschiebung um ein halbes Jahr gebeten. Damals stellte sich das Unternehmen aus Mountain View aber taub und wollte von einer Verschiebung nichts wissen.
Siehe auch: Gmail - Microsoft soll DAV-Unterstützung vorbereiten
Vielen Dank an WinFuture-Leser -adrian- für den Hinweis zu dieser News.
Rund um die Unterstützung von ActiveSync hatte es zuletzt einiges an Missstimmung zwischen Microsoft und Google gegeben, das Redmonder Unternehmen hatte sich über den Schritt des Gmail-Betreibers "sehr überrascht" gezeigt und diesen auch kritisiert. Microsoft argumentierte, dass EAS gegenüber den von Google favorisierten Protokollen (IMAP, CalDAV und CardDAV) zahlreiche Vorteile biete.
Offenbar hat man aber hinter den Kulissen bis zuletzt miteinander gesprochen und ist dem jeweils anderen Unternehmen ein wenig entgegengekommen. So hat etwa Microsoft vor gut einer Woche bekannt gegeben, dass man eine DAV-Unterstützung vorbereite, im Gegenzug hat Google nun einen immerhin halbjährigen Aufschub gewährt.
Google dürfte damit einer Bitte aus Redmond entsprochen haben, das allerdings vermutlich nach reichlicher Überlegung: Microsoft hatte nämlich nach der ursprünglichen Google-Ankündigung um eine Verschiebung um ein halbes Jahr gebeten. Damals stellte sich das Unternehmen aus Mountain View aber taub und wollte von einer Verschiebung nichts wissen.
Siehe auch: Gmail - Microsoft soll DAV-Unterstützung vorbereiten
Vielen Dank an WinFuture-Leser -adrian- für den Hinweis zu dieser News.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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