Internet via Satellit kommt als Pay-As-You-Go-Dienst
Der Betreiber von Kommunikations-Satelliten Avanti Communications will es zukünftig ermöglichen, Breitband-Verbindungen über Satellit ohne eine feste vertragliche Bindung zu nutzen. Bezahlen müssen die Kunden dann nur für die tatsächliche Verwendung des Zugangs zum Netz.
Abgerechnet wird das Pay-As-You-Go-Angebot dann nach der übertragenen Datenmenge. Eine monatliche Grundgebühr muss nicht entrichtet werden. Der Dienst wird vorerst über den Kommunikations-Satelliten HYLAS1 abgewickelt, der im Jahr 2010 gestartet wurde und Europa fast flächendeckend mit Ka-Band versorgt - einer breitbandigen Verbindung in beide Richtungen.
Am 2. August soll mit HYLAS2 außerdem ein weiterer Satellit gestartet werden. Dieser erweitert die Abdeckung von Avanti dann auf Teile von Afrika, den Mittleren Osten bis hinaus zum Kaukasus. 2015 soll mit HYLAS3 dann außerdem Afrika versorgt werden.
Der Satelliten-Betreiber stellt seinen Kunden dabei Verbindungen zur Verfügung, die es im Downstream auf 4 Megabit pro Sekunde und im Upstream auf 1 Megabit pro Sekunde bringen. Das Angebot richtet sich vor allem an Nutzer, die häufig in Gebieten einen Internet-Zugang benötigen, in denen es keine ausreichend ausgebaute Infrastruktur gibt. Avanti sieht seine Zielgruppe in Kontinentaleuropa so beispielsweise unter Bergwanderern, Sportbootsbesitzern und Eignern von Gartenhäuschen.
Das neue Pay-As-You-Go-Angebot soll dabei vor allem für Nutzer interessant sein, die nicht ständig eine Satelliten-Anbindung benötigen und sich daher nicht fest über eine lange Zeit binden wollen. Um zu verhindern, dass bei der Abrechnung nach Datenvolumen ungewollt eine zu hohe Rechnung zusammenkommt, werden auch bestimmte Volumenkontingente über ein Prepaid-Modell angeboten. Der Vertrieb erfolgt über verschiedene Partner in den einzelnen europäischen Ländern. Konkrete Preise stehen daher noch nicht fest.
Am 2. August soll mit HYLAS2 außerdem ein weiterer Satellit gestartet werden. Dieser erweitert die Abdeckung von Avanti dann auf Teile von Afrika, den Mittleren Osten bis hinaus zum Kaukasus. 2015 soll mit HYLAS3 dann außerdem Afrika versorgt werden.
Der Satelliten-Betreiber stellt seinen Kunden dabei Verbindungen zur Verfügung, die es im Downstream auf 4 Megabit pro Sekunde und im Upstream auf 1 Megabit pro Sekunde bringen. Das Angebot richtet sich vor allem an Nutzer, die häufig in Gebieten einen Internet-Zugang benötigen, in denen es keine ausreichend ausgebaute Infrastruktur gibt. Avanti sieht seine Zielgruppe in Kontinentaleuropa so beispielsweise unter Bergwanderern, Sportbootsbesitzern und Eignern von Gartenhäuschen.
Das neue Pay-As-You-Go-Angebot soll dabei vor allem für Nutzer interessant sein, die nicht ständig eine Satelliten-Anbindung benötigen und sich daher nicht fest über eine lange Zeit binden wollen. Um zu verhindern, dass bei der Abrechnung nach Datenvolumen ungewollt eine zu hohe Rechnung zusammenkommt, werden auch bestimmte Volumenkontingente über ein Prepaid-Modell angeboten. Der Vertrieb erfolgt über verschiedene Partner in den einzelnen europäischen Ländern. Konkrete Preise stehen daher noch nicht fest.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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