Amazon-Tablet könnte subventioniert werden
Der Online-Händler Amazon könnte sein kommendes Tablet-System subventionieren und somit zu einem Kampfpreis anbieten. Davon geht zumindest der IT-Analyst Tim Bajarin laut einem Bericht des Magazins 'CNet' aus. Dies würde eventuell helfen, schnell einen größeren Verbreitungsgrad zu erreichen.
Laut Bajarin werden sich die Kosten für jedes Gerät für Amazon voraussichtlich auf rund 300 Dollar belaufen. Ausgehend von der Annahme, dass das Unternehmen auf ein ähnliches Konzept setzt, wie die Hersteller von Spielekonsolen, wäre ein Verkaufspreis von 249 Dollar durchaus denkbar.
Kurzfristig würde das Tablet damit zwar zum Zuschussgeschäft, mittelfristig könnten so aber durchaus respektable Einnahmen erzielt werden. Immerhin will Amazon das Gerät als Vertriebsplattform für Videos, Musik und E-Books aus seinem Angebot einsetzen. Um hier spürbare Umsätze zu generieren, wäre es notwendig, möglichst viele Käufer zu finden, was mit Subventionen auf die Hardware erreichbar wäre.
Bajarin geht davon aus, dass die Preisdifferenz binnen eines Zeitraumes von sechs Monaten durch die Einnahmen aus dem Verkauf von Inhalten ausgeglichen sein kann. Anschließend würden die Systeme dann Gewinne abwerfen. Auch andere Branchenkenner halten ein solches Konzept nicht für unrealistisch, hieß es.
Erfahrungen mit einem solchen Geschäftsmodell sind bei Amazon bereits vorhanden. Auch der E-Book-Reader Kindle wird subventioniert verkauft und spielt über die Buchverkäufe letztlich Gewinne in die Kassen Amazons.
Kurzfristig würde das Tablet damit zwar zum Zuschussgeschäft, mittelfristig könnten so aber durchaus respektable Einnahmen erzielt werden. Immerhin will Amazon das Gerät als Vertriebsplattform für Videos, Musik und E-Books aus seinem Angebot einsetzen. Um hier spürbare Umsätze zu generieren, wäre es notwendig, möglichst viele Käufer zu finden, was mit Subventionen auf die Hardware erreichbar wäre.
Bajarin geht davon aus, dass die Preisdifferenz binnen eines Zeitraumes von sechs Monaten durch die Einnahmen aus dem Verkauf von Inhalten ausgeglichen sein kann. Anschließend würden die Systeme dann Gewinne abwerfen. Auch andere Branchenkenner halten ein solches Konzept nicht für unrealistisch, hieß es.
Erfahrungen mit einem solchen Geschäftsmodell sind bei Amazon bereits vorhanden. Auch der E-Book-Reader Kindle wird subventioniert verkauft und spielt über die Buchverkäufe letztlich Gewinne in die Kassen Amazons.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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