iPad-Datenpanne: AT&T entschuldigt sich bei Kunden
In einer E-Mail an die iPad-Besitzer heißt es, dass man den Vorfall sehr bedauert. Allerdings bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, denn es konnten lediglich E-Mail-Adresse und ICC-IDs ausgelesen werden. Die Hacker hatten keine Kontrolle über die Systeme von AT&T und konnten auch keine Passwörter auslesen.
In der letzten Woche war ein Datensatz im Internet aufgetaucht, der rund 114.000 E-Mail-Adressen von iPad-Käufern enthielt. Eine Gruppe namens Goatse Security konnte diese Daten aufgrund einer Sicherheitslücke bei AT&T zusammentragen. AT&T ist der exklusive Vertriebspartner für die 3G-Version des iPads in den USA.
Im Datensatz findet man einige hochrangige Personen aus dem US-Militär und der Regierung. Auch viele Firmenbosse (New York Times, Time, News Corp, Dow Jones, Bloomberg, uvm.) findet man mit ihrer E-Mail-Adresse auf der Liste.
Mit Hilfe der so genannten ICC-ID, einer eindeutigen Identifikationsnummer der SIM-Karte, konnten die Sicherheitsexperten an die E-Mail-Adressen gelangen. Sie sendeten eine gefälschte Anfrage mit erratenen ICC-IDs an die Server von AT&T, die daraufhin mit der E-Mail-Adresse des registrierten Kunden antworteten.
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