Krab Krawler nimmt Kurz-URLs unter die Lupe
In den Kreisen von Cyberkriminellen werden die Kurz-URLs besonders bei der Verbreitung von Computer-Schädlingen eingesetzt, da die tatsächliche Adresse nicht auf den ersten Blick zu sehen ist. An dieser Stelle will nun das von Kaspersky entwickelte Programm Krab Krawler ansetzen und den Anwendern verraten, welche Webseite sich hinter einer verkürzten Adresse verbirgt.
Die Anwendung prüft zunächst die von den Benutzern eingegebenen Adressen und führt anschließend eine Überprüfung der angebotenen Inhalte durch. Letztlich soll der Krab Krawler für deutlich mehr Sicherheit im Umgang mit den Kurz-URLs sorgen, so ein Artikel von 'CNet'.
Den Beobachtungen von Kaspersky zufolge enthalten von 500.000 täglich auf Twitter erscheinenden Kurz-URLs zwischen 100 und 1000 Links auf schädliche Webseite.
Obwohl Twitter ein eigenes System zur Überprüfung dieser Adressen einsetzt, sehen die Experten von Kaspersky Bedarf für eine eigene Anwendung. Angeblich sei das System von Twitter nicht so effektiv und es würden immer wieder schädliche Links durchkommen.
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