Windows 7: Schub für PC-Markt erst in 2. Hälfte 2010

Windows 7 Microsofts neues Betriebssystem Windows 7 wird anfangs nach Auffassung von Notebook-Herstellern nicht zu einem starken Anstieg der Absatzzahlen führen. Erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 rechnen die Anbieter mit einer wachsenden Nachfrage. Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' berichtet, gehen die Notebook-Hersteller aufgrund früherer Erfahrungen davon aus, dass das Wachstum nicht vor allem durch den Endkundenmarkt gefördert wird, sondern vielmehr von den Kaufentscheidungen von Firmen und Regierungen abhängt.

Sie erwarten deshalb, dass die meisten Firmen in Europa und Nordamerika erst im März und April mit der Planung ihrer jährlichen IT-Einkäufe für das Jahr 2010 beginnen. Die Umsetzung dieser Pläne wird erst für die zweite Hälfte des Jahres erwartet, so dass auch die Umsätze erst in diesem Zeitraum anziehen. Besonders die großen Vertragsfertiger Compal und Wistron sollen dann profitieren, so die Einschätzung aus Taiwan.

Sie allein erfüllen einen Großteil der Ordern der großen Marken wie HP und Lenovo, die im Business-Bereich besonders aktiv sind. Gleichzeitig warnte man vor zu hohen Erwartungen an die Nachfrage im Endkundenmarkt. Werde diese überschätzt, drohen angeblich wieder schwindende Margen, die den Kunden allerdings in Form von niedrigeren Preisen zu gute kommen können.

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