LCD-Preisabsprachen: LG, Sharp und CPT verurteilt
Insgesamt müssen die drei Unternehmen eine Strafe in Höhe von 585 Millionen US-Dollar (465,27 Millionen Euro) bezahlen - dies entspricht der zweitgrößten Strafzahlung, welche die Vereinigten Staaten bislang verhängt haben. LG Display wird mit 400 Millionen US-Dollar (318,7 Millionen Euro) den größten Anteil der Strafe bezahlen.
LG wurde für schuldig befunden, zwischen 2001 und 2006 weltweite Preisabsprachen bei TFT-LCD-Panels durchgeführt zu haben. Auf den Konkurrenten Sharp entfallen 120 Millionen US-Dollar (95,7 Millionen Euro) Strafe. Das Unternehmen soll zwischen April 2001 und Dezember 2006 an Preisabsprachen für TFT-LCD-Panels die an Dell geliefert wurden beteiligt gewesen sein.
Darüber hinaus habe Sharp zwischen Herbst 2005 und dem ersten Halbjahr 2006 an Preisabsprachen bei Handy-Displays für Motorola und zwischen September 2005 und Dezember 2006 an Preisabsprachen für iPod-Displays teilgenommen, heißt es. Die geringste Strafe entfällt mit 65 Millionen US-Dollar (51,8 Millionen Euro) auf CPT.
Chunghwa Picture Tubes, so der Vorwurf, soll zwischen September 2001 und Dezember 2006 an weltweiten Preisabsprachen für LCD-Panels zwischen LG und anderen nicht weiter genannten Unternehmen teilgenommen haben.
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