Apple entwickelt blindengerechte iTunes-Version

Audio Apple wird seinen Audio- und Video-Player iTunes, der gleichzeitig als Zentrale für die Bezahldienste des Unternehmens fungiert, für sehbehinderte und blinde Nutzer überarbeiten. Das vereinbarte Apple mit dem US-Blindenverband. Demnach soll noch bis zum Ende des Jahres der für Universitäten und Colleges vorgesehene Bereich im iTunes Music Store für Blinde zugänglich gemacht werden. Die anderen Bereiche der Software sollen bis zum 30. Juni 2009 überarbeitet werden. Damit blinde Nutzer die Software verwenden können, soll eine Funktion implementiert werden, die Bildschirminhalte vorliest und in Braille übersetzt.

Die Vereinbarung, die auch mit der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Massachusetts getroffen wurde, sieht zudem eine Zahlung über 250.000 US-Dollar an eine Blindenorganisation vor. Gleichzeitig verpflichtete sich Apple, auch zukünftige iTunes-Versionen behindertengerecht zu gestalten.

Marc Maurer, Präsident der National Federation of the Blind (NFB), sieht die Anpassung von iTunes als ein Signal für die gesamte IT-Industrie. "Wir werden weiter daran arbeiten, dass Blinde den gleichen Zugang zu Diensten und Produkten erhalten, die öffentlich im Internet angeboten werden."
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