Bericht: Zahlreiche gefälschte USB-Sticks im Handel
Dadurch kann es zu Datenverlusten kommen, denn der Käufer bemerkt den Schwindel erst sehr spät. Obwohl der USB-Stick beispielsweise nur über ein Gigabyte Speicherplatz verfügt, das System aber 4 Gigabyte meldet, kann man den Speicher komplett ausnutzen. Erst beim Auslesen der Daten wird der Datenverlust klar, denn die überschüssigen drei Gigabyte landeten im Nirvana.
Laut dem Bericht der c't ist diese Art der Fälschung sehr aufwändig - ein Produktionsfehler kann so gut wie ausgeschlossen werden. Vor allem zahlreiche Billigmarken sind von diesem Schwindel betroffen, allerdings jeweils nur Teilmengen.
Die gefälschten USB-Sticks tauchten zuerst beim Discounter Aldi Suisse auf, inzwichen ist auch die Supermarktkette Real betroffen. Wer ein solches Produkt erwischt hat, kann es problemlos umtauschen, kündigten beide Einzelhändler an.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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