Google: Straßenfotos mit Rücksicht auf Privatsphäre
Bereits kurz nach dem Start von Google Street View kamen erste Beschwerden auf, was den Schutz der Privatsphäre angeht. Google verzichtete schließlich bisher darauf, die Gesichter der von seinen Fahrzeugen fotografierten Menschen unkenntlich zu machen. Außerdem waren verschiedene Personen in teilweise wenig vorteilhaften Situationen fotografiert worden.
Bei der Vorbereitung des Europa-Starts von Google Street View geht der Suchmaschinenbetreiber deshalb mit einiger Vorsicht zu Werke. So sollen die Straßenaufnahmen hierzulande anonymisiert werden, Gesichter und Autokennzeichen werden also unkenntlich gemacht.
Auf diesem Weg will man den Schutz der Privatsphäre der fotografierten Menschen sicherstellen. Auch für die US-Version von Google Street View gibt es ähnliche Pläne. Google ist zur Anonymisierung der Fotos durch die in Europa geltenden Gesetze gezwungen, da es hier oft nicht erlaubt ist, Bilder von Personen ohne deren Zustimmung zu veröffentlichen.
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