Hardware hierzulande wegen starkem Euro billiger?
Eine der Ursachen für den Höchststand dürfte die in Folge der Krise im US-Immobilienmarkt von der Amerikanischen Notenbank vorgenommene Senkung des Leitzinses sein. Für den deutschen bzw. europäischen Endkunden ergeben sich aus dem "schlechten" Kurs des Dollar Vorteile, weil die die Preise durch den starken Euro niedriger werden.
Hintergrund ist der Umstand, dass der US-Dollar nicht nur in den USA, sondern auch in Asien, wo die Mehrheit der Hardwarehersteller produziert, die Standardwährung beim Handel ist. Während die Endkundenpreise in anderen Bereichen angehoben werden können, um Wertverluste der Währung auszugleichen, ist dies bei Computerhardware nur beschränkt möglich.
Da der Markt stark gesättigt und somit heftig umkämpft ist, können die Hersteller ihre Preise nicht einfach anheben, was dazu führt, dass die europäischen Kunden vom aktuellen Wechselkurs des Euro profitieren können. Dies setzt allerdings voraus, dass die Händler den Kursvorteil auch an die Kunden weitergeben und nicht nur Steigerung ihrer Gewinne nutzen.
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