Wirtschaft wies 200.000 Mal auf Online-Straftaten hin
Über die eigens eingerichteten "Inhope-Hotlines" habe man zwischen September 2004 und Dezember 2006 rund 900.000 Hinweise aus der Öffentlichkeit erhalten, erklärt der Verband in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus habe man im gleichen Zeitraum rund 160.000 Hinweise an deutsche Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
Wie aus dem in dieser Woche veröffentlichten "2007 Global Internet Trend Report" hervorgeht, betraf etwa die Hälfte aller Hinweise aus der Bevölkerung Kinderpornografie. Nur ein Prozent der Meldungen geht auf rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen durch Internetnutzer zurück.
"Viele Erfolge von Polizei und Staatsanwaltschaft im Kampf gegen die Online-Kriminalität haben ihren Ursprung in Hinweisen der "deutschen Internetwirtschaft" an die für die Strafverfolgung zuständigen Behörden", so Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco.
"Die Selbstkontrolle funktioniert so gut, dass heutzutage über 99,9 Prozent aller Internetseiten sauber sind. Wir werden aber auch weiterhin alles tun, um die staatlichen Stellen in ihrem Kampf gegen die verbleibenden 0,1 Prozent der Seiten, die keiner braucht und keiner haben will, aktiv zu unterstützen", so Summa weiter.
Seit über zehn Jahren ist eco mittlerweile in Deutschland tätig. Mehr als 330 Unternehmen haben sich mittlerweile dem Verband angeschlossen. Ziel des Verbandes ist es, die kommerzielle Nutzung des Internets voranzutreiben und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.
Weitere Informationen: Verband der deutschen Internetwirtschaft
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