Sicherheitslücke in Microsofts Powerpoint entdeckt
Laut den Sicherheitsexperten von Symantec wird die Lücke bereits ausgenutzt. Es wird eine modifizierte PPT-Datei von einer Gmail-Adresse verschickt, die beim Öffnen das trojanische Pferd Trojan.PPDropper.B ausführt. Anschließend wird ein Key-Logger namens Backdoor.Bifrose.E ausgeführt, der sensible Daten, die über die Tastatur eingegeben werden, aufzeichnet.
Die modifizierte PPT-Datei wird anschließend durch eine "saubere" Version ersetzt - der Angreifer will seine Spuren verwischen. Microsoft hat das Problem bestätigt und wird in Kürze ein Security Advisory zur Verfügung stellen, in dem beschrieben wird, wie man sich vor dieser Lücke schützt, so lange noch kein Patch zur Verfügung steht.
Grundsätzlich gilt, dass man bei Mail-Anhängen, die man nicht zuordnen kann, große Vorsicht walten lassen sollte, indem man sie erst gar nicht öffnet.
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Michael Diestelberg
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