Nvidia Grafikkarten bald mit Physikberechnung
Die Software wird speziell für die Nutzung in Verbindung mit den Grafikkarten des Nvidia GeForce 6 und 7 Reihen entwickelt. Laut Nvidia soll damit die Interaktion von "tausenden" Objekten möglich sein, wobei Faktoren wie Reibung, Schwerkraft, Gewicht und Beschleunigung berücktsichtigt werden.
Mit Hilfe des Havoc FX SDK können dann Effekte wie Splitter, Flüssigkeiten und Rauch realistisch berechnet werden. Voraussetzung ist die hardwareseitige Unterstützung des Shader Model 3.0, so Nvidia, obwohl nicht klar wurde, ob tatsächlich Shader-Berchnungen nötig sind, um Physikmodelle zu errechnen.
Durch die Physikberechnung durch den Grafikchip soll Entwicklern eine ausserordentliche Lösung zur Verfügung stehen, mit deren Unterstützung sie noch realistischere Spielerfahrungen erschaffen sollen, die mit einem noch ansprechenderen Gameplay verbunden sein sollen. Havok FX wird auf der Game Developers Conference 2006 vorgestellt.
Mit der Zusammenarbeit mit Havok hat sich Nvidia einen Vorteil gegenüber dem Erzfeind ATI gesichert. Auch der Hersteller der vieldiskutierten AddOn-Karten für die Physikberechnung "PhysX" dürfte angesichts dieser Entwicklung wenig begeistert sein.
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