Einigung im Ringen um DVD-Nachfolge kaum in Sicht

Hardware Einer der Erfinder von Sonys PlayStation Spielkonsole ist der Meinung, dass es eine Vereinigung der beiden neuen DVD-Formate sehr unwahrscheinlich ist. Im Augenblick befinden sich die konkurrierenden Konsortien um Sony und Toshiba noch in Verhandlungen, deren postivier Ausgang aber wenig wahrscheinlich ist. Ken Kutaragi, der inzwischen Chef von Sony Computer Entertainment ist, sagte gestern bei einem Treffen mit Reportern, dass die Verhandlungen äusserst schwiering seien. Die Chancen, dass HD-DVD und Blu-Ray vereint werden, tendieren seiner Auffassung nach gegen Null.

Die neuen Formate Blu-Ray (Sony) und HD-DVD (Toshiba) werden neben einer höheren Auflösung, besserem Ton, einer gesteigerten Kapazität auch über verbessertes Rechtemanagement verfügen. Im Augenblick liegen beide Konsortien mit der Speicherkapazität nicht sonderlich weit auseinander, Probleme könnte es aber bei den technischen Eigenschaften der Medien geben.

So liegt die Speicherebene bei Blu-Ray nur 0,1 Millimeter unter der Oberfläche des Mediums, während bei HD-DVD ein Abstand von 0,6 Millimetern besteht. Im Augenblick sieht Kutaragi dies als größtes Problem an, über das man sich nicht ohne Zugeständnisse einer Seite einig werden könne.
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