Polizei sprengt deutsche Film-Release-Group
Nach Angaben der GVU geht der Ermittlungserfolg auf die Auswertung der Daten zurück, die auf einem FTP-Server namens "Dragon" gefunden wurden, der bereits im August 2004 von den Behörden stillgelegt worden war. Der 32-jährige Betreiber wurde in seiner Wohnung festgenommen, während ein Abiturient von der Polizei nach dem Ende seiner Abiturklausur mitgenommen wurde.
Weitere Wohnungen und zwei Kinos wurden ebenfalls durchsucht. Zwei Mitarbeiter hatten den 5.1-Ton von Kinofilmen mit Mini-Discs aufgezeichnet, der für die illegalen Downloads verwendet wurde. Der Pressemeldung der GVU zufolge, wurden zur Ermittlung des Kinos spezielle Kodierungen innerhalb des Tons und des Bildes verwendet. Viele weitere Tonaufnahmen sollen dort gemacht worden sein.
Nach Aussagen einer Sprecherin der GVU gegenüber de.internet.com, sind die Verdächtigen inzwischen nach Befragungen wieder auf freiem Fuss. Gegen 19 Uhr gestern Abend war die Webpräsenz der GVU zeitweise nicht erreichbar.
Weitere Informationen: Pressemitteilung der GVU
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