Lindows ist tot. Es lebe Linspire.
Die Firma wird den Namen Lindows in Zukunft nicht mehr benutzen und hat am Mittwoch den Abschluss der Namensumstellung verkündet. Man hatte die Änderung bereits im April bekannt gegeben. Linspire hat sich aber jetzt erst mit Microsoft aussergerichtlich einigen können. Zuvor hatte MS gedroht den Fall auch an amerikanischen Gerichten verhandeln zu lassen. In Europa hatten in einigen Ländern die Gerichte entschieden, dass der Name Lindows Microsofts Windows Markenrechte verletze.
Ausser dem Geld erhält Linspire Lizenzen für bisher ungenannte Windows Media Komponenten, die wohl in ihrem Linux-Betriebssystem Verwendung finden werden.
Linspire hatte zuletzt die Absicht an die Börse zu gehen aufgegeben und will die Einnahmen aus der Übereinkunft mit Microsoft für die Weiterentwicklung des eigenen Betriebssystems ausgeben. Linspire ist im Augenblick in der Version 4.5 verfügbar.
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