Windows 98 SE bekommt USB 4 & Thunderbolt - dank KI-Vibe-Coding
Auch wenn es dafür kaum breite Verwendung gibt, hat ein findiger Entwickler mit reichlich KI-Unterstützung Treiber für eine Reihe älterer Windows-Versionen entwickelt, dank denen nun zum Beispiel Windows 98 SE Unterstützung für Thunderbolt 4 erhält.
Der Entwickler Yeo Kheng Meng liefert deshalb nun erstmals einen Treiber, mit dem Host-Controller für USB 3.x, USB 4 und Thunderbolt 3 bzw. 4 in Verbindung mit Microsofts alten Betriebssystemen Windows 98 SE, Windows Me, Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 unterstützt werden können.
Meng begründet die Verwendung der KI-Technologie für die Entwicklung seines Treiberpakets damit, dass dadurch der Aufwand erheblich verringert werden kann. Mit vergleichsweise wenig Einsatz ließ sich so ein Projekt realisieren, für das sonst erheblich mehr Zeit investiert werden müsste. Zuvor hatte Meng bereits einen Treiber namens xHCI98 1.x geschaffen, bei dem maximal USB 2.0 unterstützt wurde.
Grundsätzlich gilt bei dem Projekt, dessen Ziel es ist, eine Kompatibilität der alten Betriebssysteme mit dem modernen eXtensible Host Controller Interface (xHCI) herzustellen, dass es sich um experimentelle Software handelt, bei der diverse Probleme im Betrieb auftreten können. Außerdem könnte der Treiber nicht mit allen xHCI-Controllern kompatibel sein.
Der Nutzen hält sich zudem für die meisten Anwender stark in Grenzen, doch dürften zum Beispiel die Fans von alten Spielen profitieren. Sie könnten mit dem Treiber die Möglichkeit bekommen, moderne USB- oder Thunderbolt-Geräte in Verbindung mit ihrer bevorzugten alten Plattform zu verwenden.
Siehe auch:
- KI-Codegeneratoren erleichtern Treiberschöpfung für alte Betriebssysteme
- Yeo Kheng Meng bringt moderne USB- und Thunderbolt-Schnittstellen zu Retro-OS
- Unterstützt werden Systeme ab Windows 98 SE bis hin zu Version Windows 7
- Einsatz von KI reduzierte den Entwicklungsaufwand für das Treiberpaket enorm
- Die neue Software xHCI98 Version 2.x basiert zum Teil noch auf Emulationen
- Besonders Retro-Gamer könnten von modernen Controllern am alten PC profitieren
Kreativer Einsatz von KI für Nischenzwecke
Vibe-Coding mit Unterstützung durch KI-Codegeneratoren eröffnet nicht nur bei Spielen neue Möglichkeiten, die diese auf nie unterstützten Plattformen oder Mash-ups entstehen lassen. Die Technologie erleichtert auch die Entwicklung von Treibern, mit denen moderne Schnittstellen bei längst nicht mehr aktuellen Betriebssystemen nutzbar gemacht werden können.Der Entwickler Yeo Kheng Meng liefert deshalb nun erstmals einen Treiber, mit dem Host-Controller für USB 3.x, USB 4 und Thunderbolt 3 bzw. 4 in Verbindung mit Microsofts alten Betriebssystemen Windows 98 SE, Windows Me, Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 unterstützt werden können.
Meng begründet die Verwendung der KI-Technologie für die Entwicklung seines Treiberpakets damit, dass dadurch der Aufwand erheblich verringert werden kann. Mit vergleichsweise wenig Einsatz ließ sich so ein Projekt realisieren, für das sonst erheblich mehr Zeit investiert werden müsste. Zuvor hatte Meng bereits einen Treiber namens xHCI98 1.x geschaffen, bei dem maximal USB 2.0 unterstützt wurde.
Moderne Hardware mit alten Systemen kompatibel
Mit der neuen Version xHCI98 2.x macht er jetzt die Unterstützung der meisten modernen USB- und Thunderbolt-Varianten möglich, wobei dies teilweise noch Theorie ist. In seinem ausführlichen Blog-Eintrag beschreibt der Entwickler, dass die Erprobung des neuen Treibers bisher nur in begrenztem Rahmen möglich war, weil einfach keine entsprechende, real existierende Hardware in seinem Besitz ist. Tests erfolgten deshalb teilweise mittels Emulatoren.Grundsätzlich gilt bei dem Projekt, dessen Ziel es ist, eine Kompatibilität der alten Betriebssysteme mit dem modernen eXtensible Host Controller Interface (xHCI) herzustellen, dass es sich um experimentelle Software handelt, bei der diverse Probleme im Betrieb auftreten können. Außerdem könnte der Treiber nicht mit allen xHCI-Controllern kompatibel sein.
Der Nutzen hält sich zudem für die meisten Anwender stark in Grenzen, doch dürften zum Beispiel die Fans von alten Spielen profitieren. Sie könnten mit dem Treiber die Möglichkeit bekommen, moderne USB- oder Thunderbolt-Geräte in Verbindung mit ihrer bevorzugten alten Plattform zu verwenden.
Siehe auch:
- IPP-Treiber in Windows: Alte Drucker geraten langsam unter Druck
- Nvidia killt Windows-10-Support - Bald keine Game-Ready-Treiber mehr
- Windows: Routine löscht GPU-Treiber absichtlich und ohne Vorwarnung
- Valve liefert offizielles Treiberpaket für Windows auf der Steam Machine
- AMD-Hotfix: Grafiktreiber-Probleme unter Windows per Update gelöst
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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