Trump sagt Live-Übertragung von Hinrichtung durch Erschießen ab
Die US-Regierung hat ihre Pläne für die Live-Übertragung der Anfang Dezember geplanten Erschießung eines Attentäters per Streaming abgeblasen. Der aktuelle US-Präsident sagte das Vorhaben persönlich ab. Die Hinrichtung selbst findet statt.
Die Hinrichtung durch ein Erschießungskommando soll zwar weiterhin stattfinden, der höchst umstrittene Plan für eine Übertragung ins Internet wurde jedoch aufgegeben, meldet unter anderem der US-Fernsehsender ABC News. Noch immer handelt es sich um das erste Mal seit Ende des 2. Weltkriegs, dass ein US-Militärangehöriger hingerichtet werden soll.
Die Ankündigung des US-Verteidigungsministers Hegseth, die Hinrichtung live ins Internet übertragen zu wollen, hatte nicht nur zu großer Ablehnung in der Bevölkerung geführt, sondern auch Fragen aufkommen lassen, wie das Ganze technisch umgesetzt werden sollte. Laut einem weiteren CNN-Bericht fürchtete Trump auch, dass durch den Livestream einer Hinrichtung ein schlechtes Licht auf die USA als Ganzes geworfen werden könnte.
CNN zufolge hatte man sich im Pentagon nicht nur keine Gedanken darüber gemacht, welche psychologischen Folgen die Aktion haben würde. Auch die technischen Herausforderungen einer Live-Übertragung seien nicht überdacht worden, heißt es.
Offen war, ob der Livestream der Hinrichtung nur auf der Website des US-Verteidigungsministeriums oder auch auf anderen Wegen gezeigt werden sollte. Das Vorhaben hätte außerdem die Möglichkeit geschaffen, dass die als Teil des Erschießungskommandos agierenden Soldaten leichter identifiziert werden können.
Siehe auch:
- Die geplante Hinrichtung des Attentäters Nidal H. wird nicht gestreamt
- Verteidigungsminister Hegseth hatte den Plan zuvor nicht abgesprochen
- Donald Trump fürchtete ein negatives internationales Ansehen der USA
- Die Bevölkerung lehnte eine öffentliche Übertragung im Netz strikt ab
- Bedenken gab es zudem bezüglich des Schutzes der beteiligten Soldaten
- Das Erschießungskommando soll am 3. Dezember 2026 wie geplant agieren
Trump sagt Live-Übertragung der Hinrichtung ab
Laut US-Medienberichten soll die für den 3. Dezember 2026 geplante Erschießung des früheren Militärangehörigen Nidal H., der wegen eines Attentats mit 13 Toten und mehr als 30 Verletzten auf dem Gelände der Armeebasis Fort Hood im US-Bundesstaat Texas im Jahr 2009 zum Tode verurteilt wurde, nicht mehr per Livestream ins Internet übertragen werden.Die Hinrichtung durch ein Erschießungskommando soll zwar weiterhin stattfinden, der höchst umstrittene Plan für eine Übertragung ins Internet wurde jedoch aufgegeben, meldet unter anderem der US-Fernsehsender ABC News. Noch immer handelt es sich um das erste Mal seit Ende des 2. Weltkriegs, dass ein US-Militärangehöriger hingerichtet werden soll.
Keine Absprache des Verteidigungsministers mit Trump?
Wie der US-Nachrichtensender CNN von Trump selbst in einem Interview erfuhr, wurde der US-Präsident von der Ankündigung der Live-Übertragung selbst überrascht, da sein Verteidigungsminister das Vorhaben nicht mit ihm abgesprochen habe.Die Ankündigung des US-Verteidigungsministers Hegseth, die Hinrichtung live ins Internet übertragen zu wollen, hatte nicht nur zu großer Ablehnung in der Bevölkerung geführt, sondern auch Fragen aufkommen lassen, wie das Ganze technisch umgesetzt werden sollte. Laut einem weiteren CNN-Bericht fürchtete Trump auch, dass durch den Livestream einer Hinrichtung ein schlechtes Licht auf die USA als Ganzes geworfen werden könnte.
Pentagon prüfte technische Fragen nicht vorab
Problematisch war angeblich auch, dass der Attentäter mittlerweile von der Hüfte abwärts gelähmt ist und daher in einem Rollstuhl sitzen soll, wenn seine Hinrichtung erfolgt. In einem Post auf seiner Social-Media-Plattform erklärte Trump, dass die Hinrichtung wie geplant erfolgen soll, aber keine Live-Übertragung mehr geplant ist.CNN zufolge hatte man sich im Pentagon nicht nur keine Gedanken darüber gemacht, welche psychologischen Folgen die Aktion haben würde. Auch die technischen Herausforderungen einer Live-Übertragung seien nicht überdacht worden, heißt es.
Offen war, ob der Livestream der Hinrichtung nur auf der Website des US-Verteidigungsministeriums oder auch auf anderen Wegen gezeigt werden sollte. Das Vorhaben hätte außerdem die Möglichkeit geschaffen, dass die als Teil des Erschießungskommandos agierenden Soldaten leichter identifiziert werden können.
Siehe auch:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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