"Das ist Geldverschwendung":
Mitbewerber schießen gegen iPhone Duo

Apples erstes faltbares Smartphone ist noch gar nicht auf dem Markt, doch die Konkurrenz übt bereits heftige Kritik. Vor allem der hohe Preis und fehlende Kernfunktionen des iPhone Duo sorgen bei Mitbewerbern für Unverständnis.
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Apple
  • Apples faltbares Smartphone iPhone Duo erscheint für 2299 Euro im Handel
  • Kritiker bemängeln fehlende Hardware-Funktionen im Vergleich zu Pro-Modellen
  • Nothing-Chef Carl Pei bezeichnet das neue Apple-Gerät als Geldverschwendung
  • Wegen der extrem dünnen Bauweise verzichtet der Hersteller wohl auf Face ID
  • Beim Kamerasystem fehlen eine Telelinse sowie ein moderner LiDAR-Sensor
  • Trotz Abstrichen bietet das Modell ein 120-Hertz-Display und den A20-Pro-Chip
  • Fehlende Funktionen sollen Insidern zufolge erst in späteren Modellen folgen

Laute Kritik vor dem Verkaufsstart

Apples erstes faltbares Smartphone, das iPhone Duo, kann ab dem 16. Oktober vorbestellt werden und kommt am 23. Oktober in den Handel. Noch vor der Auslieferung kritisieren konkurrierende Smartphone-Anbieter das 2299 Euro teure Modell. Im Mittelpunkt der Kritik stehen Hardware-Funktionen, die im Vergleich zu klassischen Modellen fehlen.

Nothing-CEO Carl Pei bezeichnete das Gerät in einem Video als Geldverschwendung. Nutzer zahlten für einen größeren Bildschirm und eine aufwendige Animation einen deutlichen Aufpreis. Zugleich fehlten Kernfunktionen, die beim iPhone 18 Pro zur Standardausstattung gehörten. Die Animation beim Zusammenklappen fasziniere viele Nutzer mehr als die eigentliche Hardware.


Pei räumte dennoch ein, dass Apple als Marke weiterhin von seiner Liebe zum Detail profitiere. Wie Phone Arena dazu schreibt, verzichtet Apple beim iPhone Duo auf die Gesichtserkennung Face ID, die seit dem iPhone X in allen Apple-Smartphones steckt.

Das Gehäuse ist aufgeklappt 5,2 Millimeter dick. Apple hat die Gründe für den Verzicht nicht bestätigt. Vermutet wird, dass die dünne Bauweise den Einbau der zur Entsperrung nötigen TrueDepth-Sensoren erschwert. Die beiden Bildschirme hätten zudem wohl jeweils eigene Sensoren benötigt, wodurch das Gerät noch dicker geworden wäre.

Kamera-Abstriche und Zukunftspläne

Nutzer in Online-Foren schlagen vor, Touch ID für das äußere Display und Face ID für den inneren Bildschirm einzusetzen. Auch bei den Kameras gibt es Einschränkungen: Die Frontkamera bietet zwölf Megapixel, beim iPhone 18 Pro sind es 18 Megapixel. Zudem fehlen ein LiDAR-Scanner für Nachtaufnahmen und eine separate Telekamera, wie sie Konkurrenzmodelle wie das Z Fold 8 Ultra bieten.

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Bei der Software fehlen Pro-Funktionen wie die Anpassung der Verschlusszeit. Das iPhone Duo bietet dagegen eine hochwertige Verarbeitung, einen kaum sichtbaren Knick im Display, ein 120-Hertz-ProMotion-Display mit Always-on-Funktion und den A20-Pro-Chip. Es unterstützt zudem den USB-C-Apple-Pencil.

Laut dem Informanten Mark Gurman haben eine Telekamera und Face ID bei künftigen Modellen Priorität. Sie dürften den Insider-Informationen nach jedoch erst mit der dritten Generation kommen.

Findet ihr die Kritik am iPhone Duo berechtigt oder überwiegen für euch die Innovationen des Falt-Displays? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

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Nadine Juliana Dressler

Redakteurin für Windows & Netzwerke

Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.

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