Destiny 2 doch nicht am Ende:
So geht es mit dem Shooter nun weiter

Abgeschrieben, wiederbelebt und stark verändert: Destiny 2 steht vor einem unerwarteten Neustart. Bungie holt alte Kampagnen aus dem Tresor und aktualisiert die Engine. Parallel wandelt sich das Projekt Marathon zu einem echten Survival-Erlebnis.
  • Bungie plant überraschend die Rückkehr entfernter Inhalte in Destiny 2
  • Alte Kampagnen und Raids sollen schrittweise wieder spielbar werden
  • Moderne Engine-Anpassungen erfordern aufwendige manuelle Arbeiten
  • Das Franchise soll langfristig mit völlig neuen Geschichten wachsen
  • Der kommende Extraction-Shooter Marathon soll mehr Freiheiten bieten
  • Kürzliche Entlassungen bei Bungie sorgen für Skepsis in der Community

Rückkehr der alten Kampagnen

Monate nach dem offiziellen Ende des Supports für den Online-Shooter Destiny 2 gibt es eine unerwartete Planänderung. Das verantwortliche Entwicklerstudio Bungie hat angekündigt, den Titel wiederzubeleben. Die Führungsebene plant, zuvor entfernte Spielinhalte wieder verfügbar zu machen und das Vertrauen der Spielerschaft zurückzugewinnen.

Im Jahr 2020 begann das Studio damit, ältere Kampagnen, Schauplätze und Raids in einen sogenannten Inhalts-Tresor auszulagern. Das diente damals dazu, die Dateigröße des Spiels zu reduzieren und die technische Wartung zu erleichtern. Viele Käufer kritisierten das Vorgehen jedoch scharf, da sie den Zugriff auf bezahlte Inhalte verloren. Nun soll das Spiel zu seinem ursprünglichen Versprechen zurückkehren.

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Wie Bungie in einer Videobotschaft mitteilt, sei man mit dem Franchise noch lange nicht fertig. Neben der Wiederherstellung der alten Erweiterungen sollen auch Grundlagen für völlig neue Geschichten und Spiele in diesem Universum geschaffen werden. Die Verantwortlichen räumen allerdings ein, dass das Wiederherstellen der alten Daten viel Zeit in Anspruch nehmen werde.

Da sich die Spiel-Engine seit der Entfernung der Inhalte weiterentwickelt hat, reicht ein einfaches Kopieren der alten Dateien nicht aus. Die Entwickler müssen viele Aspekte manuell anpassen, etwa die Überarbeitung der Beleuchtungssysteme, die Anpassung von Gegnern und Kampfmechaniken und die Aktualisierung der Level-Architektur.


Zukunft des Shooters Marathon

Neben den Plänen für Destiny 2 arbeitet das Studio weiterhin an dem Extraction-Shooter Marathon. Das Projekt soll sich zu einer tiefergehenden Survival-Erfahrung entwickeln. Die Entwickler möchten den Spielern mehr Freiheiten geben, wie sie die feindselige Spielwelt erkunden, und sich nicht von engen Genre-Grenzen einschränken lassen.

Die Ankündigungen stoßen in der Community auf eine Mischung aus Hoffnung und Skepsis. Positiv wird aufgenommen, dass ein wichtiges Stück Videospielgeschichte vor dem digitalen Vergessen bewahrt wird. Kritische Stimmen geben jedoch zu bedenken, dass das Studio im Sommer 2026 fast 300 Angestellte entlassen hat. Es bleibt abzuwarten, ob die verbleibenden Teams die ambitionierten Ziele in angemessener Zeit umsetzen können.

Freut ihr euch auf die Rückkehr der alten Kampagnen oder kommt das für euch zu spät? Teilt eure Gedanken und Erwartungen zu den neuen Plänen gerne in den Kommentaren mit uns.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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