iPhone 18 Pro Max: Mit diesem Akku-Trick umgeht Apple Versandhürden
Das neue iPhone 18 Pro Max bringt einen so großen Akku mit, dass er eigentlich internationale Versandregeln verletzt. Mit einem cleveren Software-Trick umgeht Apple das Problem jedoch. Dieser Ansatz könnte künftig allen Smartphone-Nutzern zugutekommen.
Hintergrund der strengen Richtlinien sind Sicherheitsbedenken der internationalen Luftfahrtbehörden. Lithium-Ionen-Akkus neigen bei Beschädigungen oder extremen Druckschwankungen im Frachtraum zu einem thermischen Durchgehen. Ein Brand an Bord eines Flugzeugs, wie kürzlich erst bei KLM, stellt ein massives Risiko dar. Deswegen hatten Smartphone-Hersteller ihre Geräte bisher strikt an diese Obergrenzen angepasst. Bis jetzt.
Erst wenn Endkunden das Gerät zu Hause erstmals aktivieren und mit dem Internet verbinden, wird die künstliche Sperre deaktiviert. Danach steht die volle Kapazität von bis zu 5567 Milliamperestunden zur Verfügung.
Für spätere Rücksendungen oder Reparaturen hat der Hersteller ebenfalls eine neue Funktion integriert. In den Systemeinstellungen findet sich ein spezieller Menüpunkt zum Vorbereiten für den Versand. Das Feature mit dem Namen "Prepare to Ship" entlädt die Batterie gezielt unter den vorgeschriebenen Schwellenwert und deckelt die maximale Aufladung für einen Zeitraum von 14 Tagen auf genau 80 Prozent.
Der softwarebasierte Ansatz von Apple könnte sich daher bald als neuer Standard in der gesamten Branche etablieren. Wenn Hardware-Ingenieure anderer Marken das Konzept adaptieren, ließen sich künftig deutlich größere Einzelzellen-Akkus in Smartphones integrieren. Das könnte die Herstellung vereinfachen und gleichzeitig die Laufzeiten der Geräte für Endverbraucher verlängern. Ob internationale Transportunternehmen eine temporäre Akku-Beschränkung durch Firmware auf Dauer akzeptieren, bleibt aber vorerst abzuwarten.
Wie bewertet ihr den neuen Software-Kniff für größere Akkus? Teilt eure Ansichten gerne mit uns in den Kommentaren.
Apple iPhone 18 Pro (Max) Jetzt bei Media Markt bestellen!
Siehe auch:
- Akku des iPhone 18 Pro Max übersteigt die Grenze von 20 Wattstunden
- Strenge Luftfahrtregeln stufen solche Akkus als Gefahrgut beim Transport ein
- Apple drosselt die Kapazität ab Werk über die Firmware für den Transport
- Erst nach der ersten Aktivierung steht die volle Akkugröße zur Verfügung
- Ein eigener Versandmodus entlädt das Telefon bei Rücksendungen gezielt
- Die Lösung spart Platz im Gehäuse gegenüber Doppelzellen-Akkus
Kapazitätsgrenze im Luftverkehr
Käufer des neuen iPhone 18 Pro Max erhalten ein Gerät mit einem Akku, der eine Nennkapazität von über 20 Wattstunden (Wh) aufweist. Internationale Gefahrgutvorschriften für den Lufttransport stufen Einzelzellen-Akkus ab 20 Wh jedoch als kritisches Transportgut ein. Das erschwert den weltweiten Versand erheblich und führt oft zu starken Verzögerungen bei der Auslieferung an Endkunden auf der ganzen Welt.Hintergrund der strengen Richtlinien sind Sicherheitsbedenken der internationalen Luftfahrtbehörden. Lithium-Ionen-Akkus neigen bei Beschädigungen oder extremen Druckschwankungen im Frachtraum zu einem thermischen Durchgehen. Ein Brand an Bord eines Flugzeugs, wie kürzlich erst bei KLM, stellt ein massives Risiko dar. Deswegen hatten Smartphone-Hersteller ihre Geräte bisher strikt an diese Obergrenzen angepasst. Bis jetzt.
Firmware begrenzt die Ladung bis zur Aktivierung
Um einen über 20 Wh großen Einzelzellen-Akku im iPhone 18 Pro Max realisieren zu können und die gesetzlichen Hürden beim Transport einzuhalten, nutzt Apple eine clevere softwareseitige Limitierung ab Werk. Wie das Unternehmen in einem offiziellen Support-Dokument zum Thema erklärt, begrenzt die Firmware die maximale Ladung des Smartphones ab Werk auf einen Wert unterhalb der kritischen Marke.Erst wenn Endkunden das Gerät zu Hause erstmals aktivieren und mit dem Internet verbinden, wird die künstliche Sperre deaktiviert. Danach steht die volle Kapazität von bis zu 5567 Milliamperestunden zur Verfügung.
Für spätere Rücksendungen oder Reparaturen hat der Hersteller ebenfalls eine neue Funktion integriert. In den Systemeinstellungen findet sich ein spezieller Menüpunkt zum Vorbereiten für den Versand. Das Feature mit dem Namen "Prepare to Ship" entlädt die Batterie gezielt unter den vorgeschriebenen Schwellenwert und deckelt die maximale Aufladung für einen Zeitraum von 14 Tagen auf genau 80 Prozent.
Vor- und Nachteile für die Nutzer
Ein Vorteil der Methode ist die unkomplizierte Handhabung für den Nutzer. Der Entladevorgang dauert je nach Akkustand wenige Minuten bis zu zwei Stunden, während das Telefon weiterhin normal nutzbar bleibt. Ein leichter Nachteil ist eine mögliche Wärmeentwicklung während der Entladung. Zudem müssen Anwender aktiv daran denken, den Modus vor dem postalischen Versand einzuschalten. Für private Flugreisen ist die Aktivierung hingegen nicht notwendig.Vorbild für die Konkurrenz
Bislang umgehen viele andere Smartphone-Hersteller die Transportbeschränkungen durch den Einsatz von Dual-Zellen-Akkus. Dabei verbauen die Ingenieure zwei kleinere Batterien, die einzeln unter der Grenze von 20 Wattstunden bleiben. Eine solche Bauweise ist jedoch technisch komplexer und beansprucht deutlich mehr Platz im engen Gehäuse. Auch das Reparaturrisiko steigt durch zusätzliche interne Kabelverbindungen.Der softwarebasierte Ansatz von Apple könnte sich daher bald als neuer Standard in der gesamten Branche etablieren. Wenn Hardware-Ingenieure anderer Marken das Konzept adaptieren, ließen sich künftig deutlich größere Einzelzellen-Akkus in Smartphones integrieren. Das könnte die Herstellung vereinfachen und gleichzeitig die Laufzeiten der Geräte für Endverbraucher verlängern. Ob internationale Transportunternehmen eine temporäre Akku-Beschränkung durch Firmware auf Dauer akzeptieren, bleibt aber vorerst abzuwarten.
Wie bewertet ihr den neuen Software-Kniff für größere Akkus? Teilt eure Ansichten gerne mit uns in den Kommentaren.
Apple iPhone 18 Pro (Max) Jetzt bei Media Markt bestellen!
Siehe auch:
- Apples Hardware-Chef: Schutzfolie auf dem iPhone macht mir Gänsehaut
- Apple erklärt, wie die iPhone-Duo-Falte fast verschwinden konnte
- iPhone 18 Pro Teardown: Reparaturen werden nun wieder komplizierter
- Jetzt lieferbar: Apple iPhone 18 Pro in diesen Shops auf Lager
- iPhone Duo zu teuer: Galaxy Z Fold 8 verzeichnet starken Boom
Themen:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
Videos zum iPhone
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Dank Emulator: PlayStation 5 kann jetzt Games von PS2-Discs abspielen
- Urteil: Media Markt darf bei Defekt nicht einfach auf Hersteller verweisen
- Anthropic-KI dreht frei, schickt falschen Hinweis zu Mordfall an Polizei
- Thorium-229-Basis: Neue Kernuhr ebnet Weg für genauere Zeitmessung
- VW ID. Tiguan offiziell vorgestellt: Elektro-SUV mit 600 km Reichweite
- Rufus-Trick: Windows 11 dank wenig Ballast mit 2,5 GB RAM-Verbrauch
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen