Kommissionierung per KI: Amazon will auch letzte Meile automatisieren
Amazon arbeitet daran, auch die sogenannte letzte Meile seines Versandgeschäfts vollständig zu automatisieren. Die Lieferzentren des weltweit größten Online-Versenders sollen laut einem Medienbericht möglichst bald ohne Menschen auskommen.
Laut einem Bericht des US-Magazins Business Insider arbeitet Amazon an einer internen Initiative Tetromino, die "voll automatisierte" Lieferstationen zum Ziel hat. In einer Stellungnahme erklärte Amazon allerdings, dass das Vorhaben nur eines von vielen Konzepten sei, die das Unternehmen immer wieder in einem frühen Stadium evaluiert.
Amazon führt immer mehr Roboter in seinen Prozessen ein, um so die Kosten zu senken und den Faktor Mensch weniger relevant zu machen. Das Unternehmen nutzt bereits mehr als eine Million in seinem Versandnetz und will die Zahl der dabei verwendeten Roboter-Arme im Jahr 2026 verdoppeln. Der Konzern verweist immer wieder auf eine größere Sicherheit, verbesserte Ergonomie und eine höhere Effizienz als Grund für derartige Bemühungen.
In Deutschland betreibt Amazon mittlerweile ein sogenanntes Last Mile Innovation Center, an dem man verschiedene Technologien für den Betrieb von Zustellzentren erprobt, darunter automatische Entladung, Sortierung und Datenverarbeitung.
Siehe auch:
Amazon automatisiert bisher vor allem seine Großlager
Die großen Lager von Amazon werden schon lange immer mehr von Maschinen dominiert. Tausende Roboter sind dort unterwegs, um die von den Kunden bestellten Waren versandfertig zu machen. Sind die Pakete jedoch kurz vor ihrer Zustellung, landen sie in kleineren Zustellbasen noch immer in den Händen von Menschen, die sie dort sortieren und kommissionieren, bevor sie in die Lieferfahrzeuge geladen werden.Laut einem Bericht des US-Magazins Business Insider arbeitet Amazon an einer internen Initiative Tetromino, die "voll automatisierte" Lieferstationen zum Ziel hat. In einer Stellungnahme erklärte Amazon allerdings, dass das Vorhaben nur eines von vielen Konzepten sei, die das Unternehmen immer wieder in einem frühen Stadium evaluiert.
Förderbänder & KI als Ersatz für Menschen?
In dem Medienbericht ist davon die Rede, dass Amazon Technologie eines aus Kalifornien stammenden Startup-Unternehmens Boxbot verwenden könnte, um Sendungen mit Hilfe von Laufbändern und KI-gesteuerten Lagerbehältern automatisch für die Verladung in die Zustellfahrzeuge vorzubereiten. Boxbot behauptet, dass sein System um den Faktor 10 schneller arbeitet als händische Kommissionierer.Amazon führt immer mehr Roboter in seinen Prozessen ein, um so die Kosten zu senken und den Faktor Mensch weniger relevant zu machen. Das Unternehmen nutzt bereits mehr als eine Million in seinem Versandnetz und will die Zahl der dabei verwendeten Roboter-Arme im Jahr 2026 verdoppeln. Der Konzern verweist immer wieder auf eine größere Sicherheit, verbesserte Ergonomie und eine höhere Effizienz als Grund für derartige Bemühungen.
In Deutschland betreibt Amazon mittlerweile ein sogenanntes Last Mile Innovation Center, an dem man verschiedene Technologien für den Betrieb von Zustellzentren erprobt, darunter automatische Entladung, Sortierung und Datenverarbeitung.
Zusammenfassung
- In Amazons Großlagern arbeiten bereits viele Roboter und Maschinen
- Das Projekt Tetromino soll nun auch die Zustellbasen automatisieren
- Technik des Startups Boxbot könnte beim Sortieren der Pakete helfen
- Der Konzern will mit mehr Robotern Kosten senken und Effizienz steigern
- In Deutschland testet Amazon neue Technologien für die letzte Meile
Siehe auch:
Amazons Aktienkurs in Euro
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