Genki Manta: Neues Profi-Gamepad besitzt Display und TMR-Sticks

Der Hersteller Genki hat mit dem Genki Manta einen neuen High-End-Controller vorgestellt. Das Gamepad richtet sich an anspruchsvolle Spieler und bietet neben einem eigenen Farbdisplay auch das Betriebssystem MantaOS für direkte Einstellungen.
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Genki

    Genki Manta greift den PC-Markt an

    Der Zubehör-Hersteller Genki hat das Gamepad Genki Manta vorgestellt. Das Eingabegerät richtet sich an anspruchsvolle PC- und Konsolenspieler und kombiniert ein 2,79 Zoll großes Farbdisplay mit einem eigenen Betriebssystem namens MantaOS. Das Herzstück bildet dabei ein integrierter Raspberry-Pi-RP2350-Mikrocontroller. Käufer können das Gerät ab sofort über eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter unterstützen, die Auslieferung ist für Februar 2027 geplant.

    Das integrierte Display ermöglicht es Nutzern, zahlreiche Einstellungen direkt am Controller vorzunehmen, ohne zusätzliche Software auf dem PC installieren zu müssen. Dazu gehören das Wechseln von Tastenprofilen, die präzise Anpassung der Zonen sowie die Programmierung komplexer Makros. Auch die Intensität der verbauten Vibrationsmotoren lässt sich über den Bildschirm exakt steuern. Infografik: Genki MantaGenki Manta

    TMR-Sticks

    Für eine hohe Langlebigkeit sorgen sogenannte TMR-Joysticks. Die Tunneling-Magnetoresistance-Technologie nutzt magnetische Felder zur Erfassung von Bewegungen und soll den oft auftretenden und verhassten Stick-Drift verhindern. Zudem lässt sich der physische Widerstand der Joysticks individuell regulieren, was besonders für kompetitive Spiele ein Vorteil ist. Außerdem verfügt der Controller über dreistufige Trigger-Tasten.


    Spieler wählen zwischen digitalen Klicks, einem Modus für schnelle Wiederholungen und dem klassischen analogen Weg. Eine Besonderheit ist der integrierte Maus- und Tastaturmodus. Per Knopfdruck erlaubt es das Gamepad nämlich, die Steuerung des Desktop-Betriebssystems zu übernehmen. Im kabelgebundenen Betrieb erreicht das Gerät eine Abfragerate von 8000 Hertz, was für minimale Verzögerungen bei der Eingabe sorgt. Über den beiliegenden Funk-Dongle sind es immerhin noch 1000 Hertz.

    Bluetooth ist für mobile Geräte ebenfalls an Bord. Das Gamepad unterstützt Plattformen wie Windows-PCs und Steam, Nintendo Switch und Switch 2, Apple-Geräte wie Mac, iPhone und iPad sowie Smartphones mit Android-Betriebssystem.

    Genki Manta ControllerGenki Manta ControllerGenki Manta ControllerGenki Manta Controller
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    Preisgestaltung und Fazit

    Der 2600 Milliamperestunden fassende Akku treibt das Gesamtgewicht auf bis zu 290 Gramm. Das ist natürlich ein Nachteil, denn damit ist das Modell spürbar schwerer als herkömmliche Standard-Controller. Auch die ungewöhnliche Anordnung der Tasten oberhalb des Bildschirms könnte für Nutzer mit kleinen Händen eine ergonomische Herausforderung darstellen.

    Ein klarer Nachteil des Konzepts ist der hohe Anschaffungspreis. Während der reguläre Verkaufspreis bei 279 Dollar (etwa 239 Euro) liegen soll, zahlen frühe Unterstützer 189 Dollar (etwa 162 Euro). Zudem bergen Crowdfunding-Projekte grundsätzlich das Risiko von Verzögerungen bei der Produktion.

    Positiv hervorzuheben ist jedoch die werkzeuglose Anpassbarkeit der sechs zusätzlichen Tasten auf der Rückseite. Ob die Software in der Praxis flüssig läuft und den hohen Preis rechtfertigt, werden aber wohl erst spätere Tests zeigen. Man muss aber anmerken, dass frühere Produkte des Herstellers ihre Versprechen meist halten konnten.

    Ein Controller mit eigenem Betriebssystem und Display für über 200 Euro - ist das die Zukunft des Gamings oder teure Spielerei? Verratet uns eure Meinung in den Kommentaren!

    Zusammenfassung
    • Der neue Controller Genki Manta bietet ein integriertes Farbdisplay
    • Ein integrierter Raspberry-Pi-Mikrocontroller betreibt das MantaOS
    • Die neuartigen TMR-Joysticks verhindern den gefürchteten Stick-Drift
    • Das Gerät ist mit vielen Plattformen wie PC, Switch und iOS kompatibel
    • Mit rund 290 Gramm ist das Modell spürbar schwerer als die Konkurrenz
    • Der Vorverkauf läuft auf Kickstarter, die Lieferung soll 2027 erfolgen

    Siehe auch:


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