Starship V3: Start kurz vor Launch abgebrochen, heute neuer Versuch
SpaceX musste den ersten Testflug seiner neuen Raketengeneration Starship V3 in letzter Minute abbrechen. Ein technisches Problem am Startturm verhinderte den Start der Mission. Der nächste Versuch für die Riesenrakete ist für heute angesetzt.
Bei der Mission kommt erstmals die neue Generation Starship V3 zum Einsatz. Das Fluggerät ist mit 124 Metern Höhe größer als seine Vorgänger. Es verfügt über 39 neu entwickelte Triebwerke, die für mehr Schub sorgen sollen. Zudem wurde das Antriebssystem überarbeitet und ein wiederverwendbarer Ring für die Stufentrennung fest am oberen Ende installiert.
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Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, hat SpaceX einige technische Anpassungen vorgenommen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören ein modifizierter Auswurfmechanismus für Satelliten, drei größere Gitterflossen zur besseren Steuerung und Maßnahmen gegen das Auslaufen von Treibstoff. Auf dem Flug sollen 20 Satellitenattrappen ausgesetzt werden, um die Systeme unter realen Bedingungen im Weltraum zu erproben.
SpaceX hat bisher rund 15 Milliarden Dollar (etwa 13 Milliarden Euro) in das Raketenprogramm investiert. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Raumfahrtsparte einen operativen Verlust von 656 Millionen Dollar (etwa 565 Millionen Euro). Das konzerneigene Satellitennetzwerk Starlink brachte hingegen den Großteil des Umsatzes ein.
Glaubt ihr, dass der nächste Versuch reibungslos verläuft? Teilt eure Erwartungen zu dem Raketenprogramm in den Kommentaren mit. Was meint ihr dazu?
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Abbruch in letzter Minute
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat den insgesamt zwölften Testflug - und den ersten der neuen Version - seiner Rakete am Donnerstagabend im texanischen Starbase kurz vor dem Start abgebrochen. Bei einem Countdown von 40 Sekunden stoppten die Systeme den Ablauf. Grund war ein hydraulischer Stift am Startturm, der sich nicht rechtzeitig zurückzog. Ein erneuter Versuch ist für den heutigen Freitagabend geplant, sofern die Ingenieure das Problem an der Startanlage beheben können.Bei der Mission kommt erstmals die neue Generation Starship V3 zum Einsatz. Das Fluggerät ist mit 124 Metern Höhe größer als seine Vorgänger. Es verfügt über 39 neu entwickelte Triebwerke, die für mehr Schub sorgen sollen. Zudem wurde das Antriebssystem überarbeitet und ein wiederverwendbarer Ring für die Stufentrennung fest am oberen Ende installiert.
Auf YouTube ansehenUm die Zuverlässigkeit zu erhöhen, hat SpaceX einige technische Anpassungen vorgenommen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören ein modifizierter Auswurfmechanismus für Satelliten, drei größere Gitterflossen zur besseren Steuerung und Maßnahmen gegen das Auslaufen von Treibstoff. Auf dem Flug sollen 20 Satellitenattrappen ausgesetzt werden, um die Systeme unter realen Bedingungen im Weltraum zu erproben.
Fokus auf Zuverlässigkeit
Wie Ars Technica berichtet, zielt das aktualisierte Design darauf ab, das gesamte System vollständig wiederverwendbar zu machen. Bisher konnte das Unternehmen bei früheren Testflügen nur die erste Raketenstufe erfolgreich mehrfach nutzen. Bei dem Flug ist jedoch keine Bergung vorgesehen. Stattdessen sollen beide Raketenstufen kontrolliert im Ozean wassern.SpaceX hat bisher rund 15 Milliarden Dollar (etwa 13 Milliarden Euro) in das Raketenprogramm investiert. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Raumfahrtsparte einen operativen Verlust von 656 Millionen Dollar (etwa 565 Millionen Euro). Das konzerneigene Satellitennetzwerk Starlink brachte hingegen den Großteil des Umsatzes ein.
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Zusammenfassung
- SpaceX brach den zwölften Testflug der neuen Rakete kurz vor dem Start ab
- Ein klemmender hydraulischer Stift am Startturm verhinderte das Abheben
- Die neue Version Starship V3 ist 124 Meter hoch und besitzt 39 Triebwerke
- Geplante Tests umfassen das Aussetzen von insgesamt 20 Satellitenattrappen
- Beide Raketenstufen sollen nach dem Testflug kontrolliert im Ozean wassern
- Rund 15 Milliarden Dollar flossen bisher in das gesamte Raketenprogramm
- Starlink generiert aktuell den Hauptteil des Umsatzes für das Unternehmen
Siehe auch:
- Starship: So viele Milliarden hat SpaceX bereits in die Rakete gesteckt
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