Tech Corps: "Entwicklungshelfer" sollen US-KI in arme Länder bringen
Die US-Regierung beginnt in Kürze, mit dem sogenannten Tech Corps einen Ableger des amerikanischen Friedenskorps in die Welt zu schicken - um sozusagen KI-Technologien aus US-Entwicklung zu predigen. Ziel soll es sein, die Nutzung chinesischer KI-Modelle in ärmeren Ländern zu bremsen.
Wie das Weiße Haus am Freitag verkündete, sollen Freiwillige in Entwicklungsländern künftig auch für US-KI-Technologie werben. Im Mittelpunkt des staatlich beauftragten "Marketings" sollen laut einem Bericht des Magazins Rest of World die proprietären Large Language Models von Firmen wie OpenAI und Anthropic stehen, die in westlichen Unternehmen wegen ihrer Performance und relativ hohen Zuverlässigkeit bevorzugt werden.
In Entwicklungsländern kommen wegen der niedrigeren Kosten jedoch zunehmend auch LLMs aus China zum Einsatz die obendrein leichter anzupassen sind und bei Bedarf auch auf lokal betriebener Infrastruktur eingesetzt werden können. Auf Plattformen wie Hugging Face werden diese "offenen" KI-LLMs besonders häufig heruntergeladen und chinesische Cloud-Anbieter liefern dazu außerdem vergleichsweise günstige Hosting-Lösungen dafür.
Laut der Website des Peace Corps sollen die Mitglieder des US Tech Corps zunächst ein bis zwei Jahre in den jeweiligen Ländern verbringen. Zu ihren Aufgaben gehört es dort, den Aufbau von KI-Kapazitäten zu fördern, Einsatzgebiete für die Technologie zu finden, wobei man unter anderem Landwirtschaft und den Bildungssektor im Visier hat.
Mit der Einführung des Tech Corps, dessen erste Vertreter bereits ab Herbst 2026 zu ihren "Missionen" aufbrechen sollen, nimmt das in den 1960er-Jahren vom damaligen Präsidenten John F. Kennedy ins Leben gerufene Peace Corps neue Aufgaben wahr. Die Organisation war eines der Ziele der Kampagne der aktuellen US-Regierung, bei der man Hilfsorganisationen mit massiven Einschnitten bei ihrer Finanzierung drohte oder sie ganz auflöste.
Siehe auch:
USA wollen KI aus China etwas entgegensetzen
Das US Peace Corps schickt seit Jahrzehnten Freiwillige in ärmere Länder, um dort im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie der Wirtschaft Entwicklungshilfe zu leisten - und natürlich die Menschen so an die USA oder zumindest den Westen zu binden. Künftig will man dies im Rahmen des sogenannten Tech Corps auch zur Verbreitung von US-Technologien aus dem Bereich der sogenannten "Künstlichen Intelligenz" tun.Wie das Weiße Haus am Freitag verkündete, sollen Freiwillige in Entwicklungsländern künftig auch für US-KI-Technologie werben. Im Mittelpunkt des staatlich beauftragten "Marketings" sollen laut einem Bericht des Magazins Rest of World die proprietären Large Language Models von Firmen wie OpenAI und Anthropic stehen, die in westlichen Unternehmen wegen ihrer Performance und relativ hohen Zuverlässigkeit bevorzugt werden.
In Entwicklungsländern kommen wegen der niedrigeren Kosten jedoch zunehmend auch LLMs aus China zum Einsatz die obendrein leichter anzupassen sind und bei Bedarf auch auf lokal betriebener Infrastruktur eingesetzt werden können. Auf Plattformen wie Hugging Face werden diese "offenen" KI-LLMs besonders häufig heruntergeladen und chinesische Cloud-Anbieter liefern dazu außerdem vergleichsweise günstige Hosting-Lösungen dafür.
Laut der Website des Peace Corps sollen die Mitglieder des US Tech Corps zunächst ein bis zwei Jahre in den jeweiligen Ländern verbringen. Zu ihren Aufgaben gehört es dort, den Aufbau von KI-Kapazitäten zu fördern, Einsatzgebiete für die Technologie zu finden, wobei man unter anderem Landwirtschaft und den Bildungssektor im Visier hat.
Mit der Einführung des Tech Corps, dessen erste Vertreter bereits ab Herbst 2026 zu ihren "Missionen" aufbrechen sollen, nimmt das in den 1960er-Jahren vom damaligen Präsidenten John F. Kennedy ins Leben gerufene Peace Corps neue Aufgaben wahr. Die Organisation war eines der Ziele der Kampagne der aktuellen US-Regierung, bei der man Hilfsorganisationen mit massiven Einschnitten bei ihrer Finanzierung drohte oder sie ganz auflöste.
Zusammenfassung
- US-Regierung plant Tech Corps zur Verbreitung von KI-Technologien
- Freiwillige sollen in Entwicklungsländern für US-KI-Produkte werben
- Ziel ist es, die Nutzung chinesischer KI-Modelle in armen Ländern zu bremsen
- Im Fokus stehen proprietäre Modelle von Firmen wie OpenAI und Anthropic
- Chinesische LLMs sind günstiger und leichter lokal anpassbar
- Erste Tech-Corps-Mitglieder sollen ab Herbst 2026 entsandt werden
- Das Peace Corps wurde in den 1960er-Jahren von Präsident Kennedy gegründet
Siehe auch:
- Verzögerung: Auch AMD Zen 6 und Intel Nova Lake von KI ausgebremst
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