Sony ahmt Nintendo nach: PlayStation 5 jetzt ab 300 Euro - nur in Japan
Der japanische Elektronikriese Sony ahmt die Produktpolitik von Nintendo bei der PlayStation 5 nach, um so die Nachfrage in seiner Heimat anzukurbeln. Man führt eine neue Variante der PS5 ein, die deutlich günstiger ist - aber nur in Japan genutzt werden kann.
Die - wir nennen sie jetzt mal so - "Japan-Edition" ist im Grunde eine Sony PlayStation 5 Digital Edition, bei der man per Software dafür sorgt, dass das Gerät mit einem Region-Lock nur in Japan genutzt werden kann und nur die japanische Sprache unterstützt. Damit reagiert Sony auf die Schwäche der japanischen Währung Yen und erleichtert gleichzeitig zur Mitte des Lebenszyklus der PS5 den Einstieg in sein Ökosystem für japanische Kunden.
Sony PlayStation 5 Digital Edition (Japan-only)
Offenbar ist Sony bei der neuen Japan-Variante der PS5 sogar bereit, Verluste beim Verkauf der Hardware in Kauf zu nehmen, schließlich kostet das Gerät noch einmal etwa 40 Euro weniger als die Digital-Edition bei ihrer Einführung in Japan. Gleichzeitig steigen aber derzeit die Preise für Flash-Speicher in Folge des KI-Booms in astronomische Höhe, was die Komponentenkosten des Herstellers ebenfalls massiv anziehen lässt.
Sony dürfte stattdessen verstärkt auf die nachträgliche Monetarisierung des PS5-Ökosystems durch die Vermarktung digitaler Dienste und Spiele setzen. Außerdem erweitert man das Sortiment zunehmend mit ergänzenden Produkten und hat gestern auch einen neuen 27-Zoll-Monitor mit PlayStation-Branding vorgestellt, der bei japanischen Kunden aufgrund seiner relativ kompakten Größe durchaus Anklang finden könnte. Siehe auch:
- Sony bietet spezielle PS5-Version nur für den japanischen Markt an
- Neue Japan-Edition kostet umgerechnet nur etwa 307 Euro (55000 Yen)
- Die günstige Variante funktioniert ausschließlich mit japanischer Software
- Sony ahmt damit Nintendos erfolgreiche Regionalstrategie nach
- Trotz steigender Komponentenkosten akzeptiert Sony Verluste bei Hardware
- Konzern setzt stattdessen auf Monetarisierung durch digitale Dienste
- Neuer 27-Zoll-Monitor mit PlayStation-Branding als Ergänzungsprodukt
Sonderedition für den japanischen Markt
Sony will die PlayStation 5 in Japan noch häufiger verkaufen. Dazu adaptiert man einen Ansatz, den Nintendo seit einiger Zeit bereits im Land der aufgehenden Sonne praktiziert: man führt eine spezielle, günstigere Variante seiner aktuellen Spielkonsole ein, die nur mit japanischsprachiger Software daherkommt und nur in Japan verwendet werden kann.Die - wir nennen sie jetzt mal so - "Japan-Edition" ist im Grunde eine Sony PlayStation 5 Digital Edition, bei der man per Software dafür sorgt, dass das Gerät mit einem Region-Lock nur in Japan genutzt werden kann und nur die japanische Sprache unterstützt. Damit reagiert Sony auf die Schwäche der japanischen Währung Yen und erleichtert gleichzeitig zur Mitte des Lebenszyklus der PS5 den Einstieg in sein Ökosystem für japanische Kunden.
Sony PlayStation 5 Digital Edition (Japan-only)
UVP der Japan-Version unterbietet Launch-Preis deutlich
Die offizielle Preisempfehlung wirkt im Vergleich zu den Preisen auf dem deutschen Markt extrem günstig: die Japan-Variante der PS5 Digital Edition kostet dort lediglich 55.000 Yen, was umgerechnet nur wenig mehr als 307 Euro entspricht. Dafür erhält der Kunde wohlgemerkt eine vollkommen neue Konsole, die in dieser Variante mit 825 Gigabyte internem Flash-Speicher ausgerüstet ist.Offenbar ist Sony bei der neuen Japan-Variante der PS5 sogar bereit, Verluste beim Verkauf der Hardware in Kauf zu nehmen, schließlich kostet das Gerät noch einmal etwa 40 Euro weniger als die Digital-Edition bei ihrer Einführung in Japan. Gleichzeitig steigen aber derzeit die Preise für Flash-Speicher in Folge des KI-Booms in astronomische Höhe, was die Komponentenkosten des Herstellers ebenfalls massiv anziehen lässt.
Sony dürfte stattdessen verstärkt auf die nachträgliche Monetarisierung des PS5-Ökosystems durch die Vermarktung digitaler Dienste und Spiele setzen. Außerdem erweitert man das Sortiment zunehmend mit ergänzenden Produkten und hat gestern auch einen neuen 27-Zoll-Monitor mit PlayStation-Branding vorgestellt, der bei japanischen Kunden aufgrund seiner relativ kompakten Größe durchaus Anklang finden könnte. Siehe auch:
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Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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