Telekom und Nvidia bauen unterirdisches KI-Rechenzentrum in München
Die Deutsche Telekom richtet in Kooperation mit einigen anderen großen deutschen Unternehmen und dem KI-Chiplieferanten Nvidia ein neues Rechenzentrum für KI-Anwendungen in München ein. An dem unterirdischen Standort sollen industrielle KI-Dienste auf 10.000 Nvidia "Blackwell"-GPUs laufen.
Insgesamt soll zunächst eine Milliarde Euro in den Aufbau von KI-Rechenkapazitäten in einem drei bzw. vier Stockwerke unter der Erde gelegenen Rechenzentrum investiert werden, das zuletzt bereits saniert wurde. Dort sollen innerhalb eines halben Jahres insgesamt 10.000 "Blackwell"-GPUs von Nvidia in über 1000 DGX-200-Systemen installiert werden, die man möglichst umweltfreundlich betreiben will.
Trotz der großen Töne, die man anlässlich der Ankündigung des neuen Rechenzentrums in München anschlug, bleibt der Plan vorerst weit hinter dem zurück, was große US-Konzerne derzeit in den Vereinigten Staaten aufziehen. So soll ein neues Datenzentrum in Texas, das derzeit von Softbank, Oracle und OpenAI geplant wird, insgesamt 500.000 "Blackwell"-GPUs nutzen.
Auf den KI-Servern in München sollen neben Nvidias Software für industrielle KI-Anwendungen auch Lösungen von SAP laufen, wobei man von der weltweit ersten "Industrial AI Cloud" sprach. Die Partner hinter dem Projekt betonten, dass die "reale KI-Rechenpower", die "Made for Germany" sein soll, innerhalb von nur sechs Monaten bereitgestellt wird, um das neue Rechenzentrum bereits ab 2026 in Betrieb zu nehmen. Ein Schwerpunkt liege dabei auch auf der Einhaltung der "höchsten Standards bei Datenschutz, Sicherheit und Verlässlihkeit", hieß es.
Siehe auch:
Großes Tamtam um kleines Rechenzentrum
Entsprechende Gerüchte gab es schon in der letzten Woche und jetzt erfolgte die offizielle Vorstellung neuer Pläne für den Bau eines KI-Clusters in München. In Anwesenheit von Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang, Telekom-Chef Tim Höttges und den Chefs von SAP, der Deutschen Bank und einiger Minister der Bundesregierung wurde der Aufbau einer eigenständigen KI-Infrastruktur für die Verwendung durch deutsche Firmen und den deutschen Staat angekündigt.Insgesamt soll zunächst eine Milliarde Euro in den Aufbau von KI-Rechenkapazitäten in einem drei bzw. vier Stockwerke unter der Erde gelegenen Rechenzentrum investiert werden, das zuletzt bereits saniert wurde. Dort sollen innerhalb eines halben Jahres insgesamt 10.000 "Blackwell"-GPUs von Nvidia in über 1000 DGX-200-Systemen installiert werden, die man möglichst umweltfreundlich betreiben will.
Trotz der großen Töne, die man anlässlich der Ankündigung des neuen Rechenzentrums in München anschlug, bleibt der Plan vorerst weit hinter dem zurück, was große US-Konzerne derzeit in den Vereinigten Staaten aufziehen. So soll ein neues Datenzentrum in Texas, das derzeit von Softbank, Oracle und OpenAI geplant wird, insgesamt 500.000 "Blackwell"-GPUs nutzen.
Auf den KI-Servern in München sollen neben Nvidias Software für industrielle KI-Anwendungen auch Lösungen von SAP laufen, wobei man von der weltweit ersten "Industrial AI Cloud" sprach. Die Partner hinter dem Projekt betonten, dass die "reale KI-Rechenpower", die "Made for Germany" sein soll, innerhalb von nur sechs Monaten bereitgestellt wird, um das neue Rechenzentrum bereits ab 2026 in Betrieb zu nehmen. Ein Schwerpunkt liege dabei auch auf der Einhaltung der "höchsten Standards bei Datenschutz, Sicherheit und Verlässlihkeit", hieß es.
Zusammenfassung
- Telekom und Nvidia errichten in München ein unterirdisches KI-Rechenzentrum
- Industrielle KI-Dienste werden auf 10000 Nvidia Blackwell-GPUs laufen
- Eine Milliarde Euro fließen in den Aufbau der KI-Rechenkapazitäten
- Das Projekt soll innerhalb von sechs Monaten realisiert werden
- Ab 2026 soll die erste deutsche industrielle KI-Cloud in Betrieb gehen
- Hohe Standards bei Datenschutz und Sicherheit werden angestrebt
Siehe auch:
- Nvidia und Deutsche Telekom planen Milliarden-KI-Projekt in München
- Telekom: Neues Konzept-Smartphone kommt nur mit KI, ohne Apps
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