EA kooperiert mit Stability AI:
KI soll Spiele-Inhalte in 2D & 3D erstellen
Der Spielegigant Electronic Arts hat eine neue Partnerschaft bekannt gegeben, bei der man mit dem KI-Anbieter Stability AI zusammenarbeitet, um gemeinsam den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Spieleentwicklung stark zu forcieren.
Electronic Arts erhofft sich von der Kooperation vor allem eine Beschleunigung der Entwicklung neuer Spiele, will dabei aber gleichzeitig dafür sorgen, dass die Qualität hochgehalten werden kann. Man setze auf "smartere Pinsel", so Steve Kestell, Head of Technical Art bei EA Sports in der Pressemitteilung zu dem Thema. Man gebe einfach den kreativen Köpfen des Unternehmens die Werkzeuge, um auszudrücken, was sie wollen, hieß es weiter.
Die grafischen Gestalter sollen mit den KI-Werkzeugen zunächst vor allem Texturen und In-Game-Assets generieren. Die KI-Tools sollen "2D-Texturen mit hoher Farb- und Lichtgenauigkeit in allen Umgebungen" erstellen, so das Unternehmen. Damit ist allerdings nicht Schluss. Man wolle die KI auch verwenden, um "ganze 3D-Umgebungen vorab visualisieren", wobei "die Erstellung von Spielinhalten von den Künstlern kreativ gesteuert werden" soll.
Stability AI wurde zwar mit Stable Diffusion bekannt, bietet aber seit einiger Zeit auch verschiedene Tools, mit denen 3D-Modelle generiert werden können. EA macht es zwar in seiner Ankündigung nicht deutlich, doch dürften vor allem finanzielle Gründe für die Verwendung von KI in seiner Spieleentwicklung eine Rolle spielen. Aktuell wird EA an ein vom saudi-arabischen Staatsfonds geleitetes Konsortium verkauft, womit der Konzern Schulden in Milliardenhöhe anhäuft. Einsparungen beim Personal dürften somit ganz oben auf der Prioritätenliste des Unternehmens stehen.
Siehe auch:
- EA kooperiert mit Stability AI zur verstärkten KI-Nutzung in Spielen
- Stable-Diffusion-Entwickler soll EA bei schnellerer Spieleentwicklung helfen
- KI-Werkzeuge sollen hochwertige Texturen und In-Game-Assets generieren
- Visualisierung ganzer 3D-Umgebungen mittels KI-Unterstützung geplant
- EA wird aktuell an saudisches Konsortium verkauft und hat Milliardenschulden
- Kosteneinsparungen beim Personal könnten Hauptmotivation für KI-Einsatz sein
EA will KI für 2D-Texturen und 3D-Visualisierung nutzen
EA verkauft sich gerade an den saudischen Staatsfonds. Jetzt will das Unternehmen in Kooperation mit Stability AI die Verwendung von KI zur Spieleentwicklung stark steigern. Stability AI wurde vor allem durch seinen KI-Bildgenerator Stable Diffusion bekannt, der vor einigen Jahren eines der ersten Beispiele für die Verwendung von KI zur Erstellung von Bildern war.Electronic Arts erhofft sich von der Kooperation vor allem eine Beschleunigung der Entwicklung neuer Spiele, will dabei aber gleichzeitig dafür sorgen, dass die Qualität hochgehalten werden kann. Man setze auf "smartere Pinsel", so Steve Kestell, Head of Technical Art bei EA Sports in der Pressemitteilung zu dem Thema. Man gebe einfach den kreativen Köpfen des Unternehmens die Werkzeuge, um auszudrücken, was sie wollen, hieß es weiter.
Die grafischen Gestalter sollen mit den KI-Werkzeugen zunächst vor allem Texturen und In-Game-Assets generieren. Die KI-Tools sollen "2D-Texturen mit hoher Farb- und Lichtgenauigkeit in allen Umgebungen" erstellen, so das Unternehmen. Damit ist allerdings nicht Schluss. Man wolle die KI auch verwenden, um "ganze 3D-Umgebungen vorab visualisieren", wobei "die Erstellung von Spielinhalten von den Künstlern kreativ gesteuert werden" soll.
Stability AI wurde zwar mit Stable Diffusion bekannt, bietet aber seit einiger Zeit auch verschiedene Tools, mit denen 3D-Modelle generiert werden können. EA macht es zwar in seiner Ankündigung nicht deutlich, doch dürften vor allem finanzielle Gründe für die Verwendung von KI in seiner Spieleentwicklung eine Rolle spielen. Aktuell wird EA an ein vom saudi-arabischen Staatsfonds geleitetes Konsortium verkauft, womit der Konzern Schulden in Milliardenhöhe anhäuft. Einsparungen beim Personal dürften somit ganz oben auf der Prioritätenliste des Unternehmens stehen.
Siehe auch:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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