Google Pixel 10 Pro Fold 'explodiert' im Test, aber kein Grund zur Panik

Das Google Pixel 10 Pro Fold explodierte während eines Jerry­Rig­Every­thing-Tests spektakulär und ging in Flammen auf. Experten betonen jedoch: Das Szenario hat nichts mit der alltäglichen Nut­zung zu tun und die Gefahr im Alltag ist minimal.
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Spektakulärer Fehlschlag im Labor

Das Google Pixel 10 Pro Fold sorgte kürzlich für Aufsehen, als es während eines Härtetests des YouTube-Kanals JerryRigEverything in Flammen aufging. Das faltbare Smartphone, das für 1899 Euro erhältlich ist, wurde dabei extremen Belastungen ausgesetzt, die weit über normale Nutzungsszenarien hinausgehen.

YouTuber Zack Nelson testete das Gerät nach seinem üblichen Verfahren: Kratztests, Staubresistenz-Prüfung und schließlich der berüchtigte Biegetest. Während die ersten Prüfungen erwartungsgemäß verliefen - das Gorilla Glass Victus 2 des Außendisplays zeigte Kratzer bei Level sechs der Mohs-Skala und tiefere Rillen bei Level sieben - eskalierte die Situation beim Biegetest dramatisch.

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Das Pixel 10 Pro Fold brach zunächst entlang der Antennenlinien auf der linken Seite, als Nelson es rückwärts bog - nicht am Scharnier, wie man erwarten könnte. Als er das bereits beschädigte Gerät weiter verbog, beschloss die Batterie, dass sie genug hatte. Der Akku schwoll an, überhitzte und setzte genug Rauch frei, um einen nahegelegenen Rauchmelder auszulösen.

Nach Angaben von Android Police handelt es sich aber um ein völlig unrealistisches Szenario für den Alltag. Das Gerät war bereits kompromittiert und wurde mit extremer Kraft entlang einer Antennenlinie gebogen, während es aufgeklappt war. Diese Art der Belastung würde unter normalen Umständen niemals auftreten.

Experten beruhigen: Kein Grund zur Sorge

Elizabeth Chamberlain von iFixit erklärt das Phänomen gegenüber The Verge sachlich und erklärt, dass das kein Hinweis sei, dass mit dem Hardware-Design des Pixel 10 Pro Fold etwas nicht stimme:

Die Möglichkeit eines thermischen Durchgehens ist bei Li-Ionen-Akkus einfach eine Realität. Es sieht so aus, als hätte Zack den Akku nicht entladen, bevor er das Telefon geöffnet hat (die meisten neuen Telefone haben eine Ladung von über 60 Prozent). Normalerweise empfehlen wir, einen Akku unter 25 Prozent zu entladen, aber bei der extremen Belastung, die Zack seinen Geräten zumutet, ist selbst das vielleicht zu viel.
Elizabeth Chamberlain, iFixit

Realitätscheck für Verbraucher

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein normaler Nutzer sein Foldable, das eine IP68-Zertifizierung für Staub- und Wasserschutz verfügt, derart malträtiert, ist aber wie erwähnt verschwindend gering. Man sitzt nicht auf einem aufgeklappten Telefon, steckt es nicht verkehrt herum in den Rucksack und biegt es schon gar nicht absichtlich in die entgegengesetzte Richtung.

Was denkt ihr: Sind solche Extremtests hilfreich oder eher irreführend für Kaufentscheidungen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Pixel 10 Pro Fold fing bei YouTube-Härtetest Feuer und explodierte
  • Extremer Biegetest führte zum Anschwellen und Überhitzen des Akkus
  • Experten betonen: Testszenario entspricht nicht der normalen Nutzung
  • Batterie sollte vor solchen Tests auf unter 25 Prozent entladen werden
  • Das 1899 Euro teure Foldable verfügt über IP68-Zertifizierung
  • Gerät brach bei rückwärtigem Biegen entlang der Antennenlinien

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